Kritische Schwachstelle in log4j veröffentlicht

Vielleicht haben Sie es schon mitbekommen: In den letzten Tagen kursierte immer wieder das Wörtchen “Log4j” in den Medien – meistens in Kombination mit “gravierend”, “kritisch” oder “schwerwiegend”.

Was diese fünf Zeichen für Sie, Ihr Unternehmen und Ihre IT bedeuten, möchten wir Ihnen kurz mit diesem Beitrag erklären.

Bei Fragen dazu stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung,

INHALT
Log4j – Was ist das? Was bedeutet das für mein Unternehmen?
Was muss ich jetzt tun?
Unsicher? – Kostenlosen Beratungstermin buchen
Weitere Hinweise zur IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen

Log4j – Was ist das? Was bedeutet das für mein Unternehmen?

Log4j ist ein weltweit verbreiteter Software-Bestandteil, der mit der Programmiersprache Java erstellt wurde. Damit können Entwickler Fehlerzustände in Softwareprozessen in einer Bibliothek aufzeichnen, um sie besser nachzuvollziehen.

Durch die nun bekannt gewordene Sicherheitslücke in Log4j können Angreifer bösartigen Code auf verwundbaren Servern ausführen und großen Schaden anrichten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schätzt die Bedrohung als “extrem kritisch” ein.

Szenarien wie der Missbrauch von sensiblen Unternehmens- und Kundendaten wären ebenso denkbar wie der Angriff auf andere im Netzwerk befindliche Server.

Die detaillierten Informationen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) finden Sie hier.

Was muss ich jetzt tun?

Für Sie gibt es aktuell keine konkreten To-Dos: zumindest nicht, was Produkte von premium technologies angeht. Nach aktuellem Stand sind zum Beispiel Haufe X360, Amagno, Lexware, Microsoft365 und Reiner SCT Zeiterfassung nicht betroffen.

Wir behalten die Lage permanent im Auge und melden uns bei Ihnen, sollte Handlungsbedarf bestehen.

Das BSI verweist an dieser Stelle auch nochmals auf die Nutzung von UTM Firewalls für Unternehmensnetzwerke zur vorbeugenden Maßnahme. Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie uns gern schreiben.

Unsicher? – Kostenlosen Beratungstermin buchen

Sie sind sich unsicher über Ihren Status Quo oder benötigen eine individuelle Prüfung?

Über unser Online-Formular können Sie gern eine kostenfreie IT Security Beratung buchen, in der wir gemeinsam über Ihre konkreten Herausforderungen sprechen.

Weitere Hinweise zur IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) fordert im Artikel 32 von allen Verantwortlichen den Einsatz von technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM), mit denen ein Schutzniveau gewährleistet wird, das dem Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen angemessen ist.

Nur was sind technische und organisatorische Maßnahmen im Detail, wie sollten diese eingesetzt werden und wie kann man prüfen, ob die Sicherheit der Verarbeitung nach Art. 32 DSGVO gewährleistet und ein angemessenes Schutzniveau erreicht ist?

Um Sie genau bei diesen Fragen zu unterstützen, haben wir mit unserer Datenschutz-Zeitung eine Best Practice Checkliste zusammengetragen, mit der auch Sie Ihr Schutzniveau prüfen und verbessern können. 

Die 3 Bereiche der IT-Sicherheit im Überblick – Haben Sie alles auf dem Schirm?

Aufgrund der aktuell vermehrt auftretenden Nachrichten (E-Mail, SMS, etc.) mit Schadsoftware, Hacking oder Phishing-Versuchen – nicht nur in Ihrem Unternehmen, sondern auch bei großen Service Anbietern – möchten wir unsere Leser auf einige Punkte hinweisen.

Bitte lesen Sie sich die Hinweise aufmerksam durch und prüfen Sie – soweit möglich – inwiefern diese bereits in Ihrem Unternehmen umgesetzt sind.

Können Sie nicht alles selbst beantworten oder möchten Sie den Schutz durch die genannten Maßnahmen erhöhen, können Sie uns jederzeit kontaktieren.

Die Liste ist keinesfalls abschließend und es müssen auch nicht alle Punkte auf Ihr Unternehmen zutreffen. Wir empfehlen grundsätzlich für alle Unternehmen ein „kleines“ IT Sicherheitsaudit, um zumindest vorhandene Maßnahmen zu prüfen und wichtige fehlende Maßnahmen planen zu können.

Die Maßnahmen in unserer Checkliste teilen sich in 3 Bereiche ein. Zur Erhöhung der IT-Sicherheit, müssen auch alle 3 miteinander kombiniert werden.

Beispiel: Der technische Schutz im Unternehmen kann ausgezeichnet sein inkl. eines guten Berechtigungssystems. Wenn jedoch ein Mitarbeiter das Passwort, welches er im Unternehmen nutzt, auch für einen beliebigen Onlineshop einsetzt und dieser gehackt wird, sinkt der Schutz durch Technik und Organisation erheblich.

Mit diesem Blog-Beitrag bieten wir Ihnen eine einfach Checkliste, welche Sie Ihren Mitarbeitern und Kollegen im Unternehmen zukommen lassen können. Diese enthält eine Reihe von grundlegenden Hinweisen zur IT-Sicherheit.

SOMMER SALE – Kein Bock mehr auf zeitraubende Buchhaltung?

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Trauer um unseren langjährigen Entwicklungsleiter Daniel Kindt

Unser Entwicklungsleiter, Daniel Kindt, verstarb am 17. Juli 2021.

Daniel war insgesamt fünf Jahre sehr erfolgreich in unserem Team und sein plötzlicher Tod hat uns tief getroffen. 

Er hat viele Entwicklungsprojekte geleitet und maßgeblich inhaltlich gestaltet. Mit großem Engagement und hoher Kompetenz hat Daniel unser Unternehmen über Jahre geprägt und sich dabei in vielerlei Hinsicht verdient gemacht. Er trug so wesentlich zur positiven Entwicklung des Unternehmens bei. Vom gesamten Team wurde er aufgrund seiner herausragenden Führungs- und Sozialkompetenz äußerst respektiert und geschätzt. Seine fachliche Expertise und konstruktive, kollegiale Art machten ihn zu einem vertrauensvollen Gesprächspartner auch in schwierigen Situationen, die er mit seinem ruhigen und ausgleichenden Wesen meisterte. Für unsere Kunden löste er mit großer Umsicht und viel Einfallsreichtum sehr strukturiert auch kniffligste Herausforderungen.

Wir danken ihm vielmals für sein langjähriges Wirken und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

Nutzungsdauer von Computern und Software von ursprünglich 3 Jahren auf 1 Jahr verkürzt

Die seit über 20 Jahren geltende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für Hard- und Software wird an den schnellen technischen Wandel angepasst. Um der angestrebten Digitalisierung mittelbar eine zusätzliche steuerliche Förderung zu bieten, gilt für alle Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2020 enden, die neue Nutzungsdauer für betroffene Wirtschaftsgüter von lediglich einem Jahr.

Für welche Hard- und Software gilt die neue Regelung?

Hardware

Als “Computerhardware” gelten praktisch sämtliche Wirtschaftsgüter einer PC-Anlage und deren Peripherie. Konkret genannt und definiert werden:

  • Computer,
  • Desktop-Computer,
  • Notebook-Computer (wie z.B. Tablet, Slate oder mobiler Thin-Client),
  • Desktop-Thin-Client,
  • Workstation,
  • mobile Workstation,
  • Small-Scale-Server,
  • Dockingstation,
  • externes Netzteil,
  • Peripherie-Geräte (wie z.B. Tastatur, Maus, Scanner, Kamera, Mikrofon, Headset),
  • externe Speicher (Festplatte, DVD-/CD-Laufwerk, USB-Stick, Streamer),
  • Ausgabegeräte (wie z.B. Beamer, Plotter, Headset, Lautsprecher, Monitor oder Display), sowie
  • Drucker (Laser-, Tintenstrahl- oder Nadeldrucker).

Software

Unter Software wird jegliche Betriebs- und Anwendersoftware zur Dateneingabe und -verarbeitung gefasst. Dazu gezählt werden auch die nicht technisch physikalischen Anwendungsprogramme eines Systems zur Datenverarbeitung, alle Standardanwendungen, doch auch individuell abgestimmte Anwendungen (z. B. ERP-Software, Software für Warenwirtschaftssysteme etc.).

Quelle: BMF: Nutzungsdauer von Computerhardware und Software zur Dateneingabe und  -verarbeitung

Was bedeutet das?

Vor dem Hintergrund, dass der Support für Office 2010 im Oktober 2020 ausgelaufen ist und auch das Supportende für Windows Server 2012 absehbar ist (läuft bis 2023) können Firmen zum Beispiel Investitionen in schnelle, sichere Hard– und Software für Büro und Home Office sofort abschreiben.

Sie haben Fragen dazu oder haben bereits konkrete Vorstellungen und möchten diese kurz mit uns abstimmen? Dann melden Sie sich gern bei uns!

PS.: Sie haben Altgeräte, die Sie aufgrund neuer Investitionen nicht mehr benötigen? Dann legen wir Ihnen die Computertruhe ans Herz. Der Verein möbelt ausrangierte Hardware wieder auf und spendet sie an Bedürftige.

Spam-Mails im Namen von Lexware im Umlauf

In den vergangenen Tagen gab es vermehrt Berichte, dass aktuell Spam-Mails im Namen von Lexware versendet werden.

Diese enthalten eine Aufforderung zur Aktualisierung der Lexware-Software.

Nur bei genauerem Hinsehen fallen Fehler auf. Vor allem der Hyperlink sollte stutzig machen, da dieser eben nicht auf Lexware verweist, sondern den Download einer Zip-Datei auslöst.

Bitte öffnen Sie den Link nicht. Sollten Sie unsicher sein, können Sie sich jederzeit gern an uns wenden.

Achtung: Schad-SMS im Umlauf

Aktuell gehen wieder Schad-SMS rum. Daher von uns ein kleines Statement:

“Seit dem 15.03.2021 erhalten viele Nutzer per SMS Informationen zu einer Paketzustellung. Darin wird der Nutzer aufgefordert, einen Link anzuklicken, um die Sendungsverfolgung einzusehen, bzw. auch um wichtige Informationen einzutragen.
Dieser Link führt auf eine gefälschte Webseite und versucht dann einen Download auszulösen. Dieser ist vor allem für Android Smartphones schadhaft.
Neben dem Zugang zu den Kontakten des Smartphones zum weiter versenden der SMS, verschafft sich das Programm unter Umständen Zugriff auf das gesamte System.

Bitte ignorieren Sie diese SMS und löschen Sie sie.

Generell empfehlen wir, auf Links in SMS, eMail oder auch anderen Messengers nicht direkt zu klicken. Haben Sie z.B. wirklich eine Bestellung oder Paket auf das Sie warten, gehen Sie immer den Weg über den Versender, um das Paket zu verfolgen.
Sollten Sie über eine Webseite aufgefordert werden, einen Download durchzuführen, lehnen Sie das immer ab, wenn Sie nicht exakt Wissen, dass Sie gerade etwas herunterladen möchten.”

20 Jahre premium technologies – 20 Jahre Technologie nutzen

Das premtec-Team feiert 20-jähriges Firmenjubiläum

Das Jahr 2021 ist für premium technologies ein besonderes. Im Januar konnten wir die “virtuellen” Korken knallen lassen, denn wir feierten unser 20. Firmenjubiläum.

Auch die IHK Chemnitz griff unseren Geburtstag auf und berichtete in der ersten Ausgabe von Wirtschaft Südwestsachsen des Jahres darüber. Klicken Sie doch gern mal rein.

Das finden wir natürlich klasse. Wir haben uns daher gedacht, wir begeben uns auf eine kleine Zeitreise und blicken einmal zurück auf die vergangenen 20 Jahre. Gemessen an der Halbwertszeit von Silicium mögen zwei Dekaden vielleicht nicht besonders lang erscheinen. Aber in unserer Branche ist es eine halbe Ewigkeit.

Das legendäre Nokia 3310 mit “Text on 9 keys” (T9) Tastatur

In der IT hat sich viel geändert. Während wir vor 20 Jahren noch mühselig SMS auf viel zu kleinen Tasten in ein Nokia 3310 tippten und der Download einer einzigen Datei zu einer echten Geduldsprobe werden konnte, sorgen vernetzte Office-Lösungen heute für komfortables Arbeiten an nahezu jedem Ort.

Inhaltsverzeichnis

20 Jahre Begeisterung

Ich habe bereits seit 1996 als Nebenjob das ein oder andere Unternehmen auf Stundenbasis betreut. Mit dem Umzug nach Chemnitz und dem Beginn des Studiums war damit aber dann Schluss.

Da die ersten Semester noch recht entspannt waren, ergab sich die Frage, was man mit der vielen Freizeit anfängt? So saß ich im Jahr 2000 zusammen mit drei Freunden in der damals nagelneuen Orangerie der TU Chemnitz am Kaffeeautomaten und warf die Frage in die Runde, was wir tun möchten. Kellnern? – Keine Lust! Pizza fahren? – Neee!

Am Ende meinte ich dann einfach, lasst uns doch einfach ein Unternehmen gründen – so als völlig logische Alternative zum Kellnern. Zusätzlich gab es den charmanten Vorteil, dass wir damit die Möglichkeit hatten, unsere eigene Technik günstiger zu bekommen. Gesagt, getan! Wir haben dann ohne groß nachzudenken ein Unternehmen gegründet. Als Startkapital habe ich damals noch von meinen Eltern 2.000 DM erhalten.

Die ersten Jahre waren eher geprägt von “Try and Error” und vielen Versuchen.

Zwei Jahre später hatten wir die ersten ernsthaften Kunden an Bord. 2006/2007 war dann vor allem durch die Betreuung von Lexware-Kunden die Zeit knapp geworden. Bis dahin hatte ich mein Studium noch einfach durch den Besuch der Prüfungen nebenher laufen lassen können. Doch dann kam die Anwesenheitspflicht. Trotz mehrfacher Versuche habe ich es nicht geschafft alle Kurse zu absolvieren.

Mein damaliger Vorschlag an die Uni: Ich schreibe einfach ein paar Projektarbeiten mehr.
Gegenvorschlag der Uni: Machen Sie Ihr Unternehmen zu, studieren Sie die 1–2 Jahre zu Ende und dann können Sie ja wieder einsteigen.
Resultat: Exmatrikulation.

Rückblickend nicht die schlechteste Entscheidung. Ich wurde zumindest in den letzten 14 Jahren noch nie gefragt, welchen Abschluss ich habe. 🙂

Bis 2011 wuchsen wir – aber nicht so, wie ich es wollte. Erst mit dem Weggang des letzten GbR Gesellschafters konnte ich dann die Projekte und Ideen umsetzen, die ich wirklich wollte. So haben wir seitdem jedes Jahr Einstellungen vornehmen können und sind zeitweise mit 25 Prozent pro Jahr gewachsen.

20 Jahre Technik

20 Jahre Technik: Das sind fünf Windows Versionen, der Aufstieg von Smartphones und Tablets sowie die rasante Entwicklung von PC-Prozessoren.

2001 brachte Microsoft Windows XP auf den Markt. Es sollte stabiler laufen und mit seinem zweispaltigen Startmenü bei der Benutzerfreundlichkeit punkten. Der voreingestellte Bildschirmhintergrund “Grüne Idylle” ruft wohl bei so manchen von uns einen nostalgischen Seufzer hervor, wenn wir uns auf die von einem blauen Himmel überspannte, grüne Wiese zurück beamen.

Standard-Hintergrundbild “Grüne Idylle” von Windows XP | Bild: Screenshot Microsoft

Lange bevor die innovativen Köpfe aus Cupertino das iPad auf dem Markt brachten, gab es bereits Tablet-PCs, die mit Stift und Touch-Bedienung einen wahnsinnigen Sprung für Technikfans und ITler gleichermaßen bedeuteten.

Wir sind nach wie vor stolze Besitzer eines ACER Travelmate C300 aus dem Jahr 2004  Mit einem 1,6 GHz Prozessor – 0,5 Gigabyte RAM und 60 Gigabyte Gesamtspeicher ein echtes Arbeitstier! Der Tablet-Opa kann auch nach wie vor in unserem “Museum” bestaunt werden.  🙂

20 Jahre Telefonie

Auch in puncto Telefonie erscheint der Blick zurück wie der Besuch in einem Antiquariat.

Im Jahr 2001 kam mit den ersten ADSL-Anschlüssen das Breitbandinternet nach Chemnitz.  Endlich konnte das Töchterchen telefonieren, während Papa gleichzeitig im Internet surfte.

Auch für die mobile Telefonie waren die Entwicklungen der letzten 20 Jahre essentiell. Mit dem ersten UMTS-Netz (3G) der Welt, welches Anfang der 2000er an den Start ging, waren nun wesentlich höhere Datenraten möglich. Etwa um die gleiche Zeit erblickte auch das erste Ur-Smartphone das Licht der Welt.

Mein Nokia Communicator 9110 aus dem Jahre 2001 kommt dem, was wir heute als Smartphone bezeichnen, auch schon relativ nahe. Kurznachrichten, Internet, E-Mails, Fax, Webseiten und ein eigenes Betriebssystem erfüllten schon viele der Kriterien. Lediglich das Format erinnerte wohl eher noch an einen genormten Tafelschwamm, als an ein smartes Telefon im Hosentaschenformat.

Der Vorreiter der Smartphones: Nokia Communicator 9110

 2010 wurde zudem Voice-over-IP (VoIP) eingeführt. Dadurch war es nun möglich, den Telefondienst über Rechnernetze zu realisieren, so dass diese die herkömmliche Telefontechnik samt ISDN und aller Komponenten ersetzen kann. Premium technologies besitzt bereits seit 2014 eine digitale Telefonanlage.  Bis 2018 wurden nahezu alle Telefonanschlüsse auf die Technologie umgestellt.

20 Jahre Internet

Mit der Einführung von ADSL stiegen die Datenraten auf bis zu 8 Mbit/s im Download. Das Herunterladen von “1”, dem Beatles-Album, das Anfang 2001 auf Platz 1 der deutschen Charts stand, hätte somit sage und schreibe 37 Minuten gedauert. Mit einer entsprechenden Glasfaserleitung würde man dafür heute nur noch 2 Sekunden brauchen.

ADSL: vom Kupferkabel zum LAN-Port

Mit der Einführung von ADSL stiegen die Datenraten auf bis zu 8 Mbit/s im Download. Das Herunterladen von “1”, dem Beatles-Album, das Anfang 2001 auf Platz 1 der deutschen Charts stand, hätte somit sage und schreibe 37 Minuten gedauert. Mit einer entsprechenden Glasfaserleitung würde man dafür heute nur noch 2 Sekunden brauchen.

Da damals gerade einmal 35 Prozent der deutschen Haushalte und Unternehmen überhaupt einen Internetanschluss hatten, hielten sich die Downloadzahlen wohl noch in Grenzen 😉

Doch mittlerweile verfügen 90 Prozent der Haushalte und Unternehmen über einen Internetzugang… Tendenz steigend.

20 Jahre Teamgeist

Bei Gründung gehörten 4 Gesellschafter zum Team der GbR. Bis 2004 verließen zwei davon das Unternehmen und der Dritte ging 2011 seine eigenen Wege.

2007 stellten wir unseren ersten Mitarbeiter ein. Bis 2014 waren wir zu 4. Seitdem sind wir auf ein Team von 14 Leuten gewachsen. Obwohl das erste Team-Mitglied uns aufgrund der Entfernung zum Wohnort 2016 verließ, haben wir doch ein echtes „Urgestein“ in unseren Reihen. Es ist bereits seit 2009 im Unternehmen und wird von allen liebevoll als „prem-tec-Inventar“ bezeichnet. ?

Da ich selbst niemals Angestellter in einem Unternehmen war, keinen Berufsabschluss habe und auch in den ersten Jahren niemanden (an der Seite hatte), der mir gezeigt hätte, wie man ein Unternehmen leitet, musste ich mir quasi einen eigenen Führungsstil ausdenken.

Da ich mich selbst aufgrund der fehlenden Erfahrung aber nie als “Chef” gesehen habe, war dieser Führungsstil von Anfang an nie ein “Führungs“, sondern einfach nur ein “Stil“. 😀

Sprich, ich habe von Anfang an darauf gesetzt, dass das Team eigenverantwortlich arbeitet. Sie waren für mich mehr Kollegen und gute Bekannte als Angestellte. Natürlich hatte ich das große Glück, dass gerade die ersten Einstellungen, die ich vorgenommen habe, Personen waren, die damit sehr gut umgehen konnten und das als Chance gesehen haben, sich etwas eigenes aufzubauen, anstatt das Fehlen einer Kontrolle auszunutzen.

Daraus ist mittlerweile ein Kern-Team erwachsen, welches vollkommen eigenständig arbeiten kann und alle größeren Entscheidung gemeinschaftlich trifft. Da alle ähnliche Vorstellungen, Ideen und Ansichten haben, ist neben der eigentlichen Arbeit immer Zeit für Späße und lockere Unterhaltungen.

Taktikbesprechung für das nahende NERF Gefecht

Microsoft Surface Go – Nutzung im Berufsschulunterricht

Unsere Auszubildende Lisa gewährt uns einen Einblick in die Nutzung Ihres Microsoft Surface Go im Berufsschulunterricht. Welche Erleichterungen und Vorteile die Nutzung eines solchen Gerätes hat und wie Mitschüler und Lehrer darauf reagieren verrät uns Lisa im folgenden Beitrag.

Zu Beginn meiner Ausbildung erhielt ich von meinem Ausbildungsbetrieb ein Surface Go der Marke Microsoft. Dieses soll meinen Arbeitsalltag erleichtern und mir auch die Arbeit in der Berufsschule unkomplizierter gestalten. Gerade in dem besagten Berufsschulunterricht ist das Surface mehr als nur eine Erleichterung.

„Erleichterung“ kann hier auch im Sinne von „Gewicht“ interpretiert werden. Für jedes Fach einen extra Hefter mitzunehmen hat sich für mich komplett erübrigt. Hierbei tritt wieder der Aspekt der Rückengesundheit mächtig in den Vordergrund. Leider gibt es bei uns noch nicht die Möglichkeit, Bücher in digitaler Form zu erhalten. Aus diesem Grund müssen diese noch in die Schule getragen werden.
Anstatt auch jedes Mal meine Unterlagen zu sortieren und zu überlegen welche Hefter man für welches Fach benötigt, bin ich in dieser Situation mehr als flexibel. Sollte sich der Stundenplan kurzfristig ändern, habe ich trotzdem alle benötigten Unterlagen bei mir und kann zu jederzeit damit arbeiten.

Sauber geführte „Hefter“ gehören bei mir der Vergangenheit an. Meine Unterlagen und Aufzeichnungen sind dauerhaft und einfach lesbar. Rechtschreibfehler oder unnötige Korrekturen sind für mich entweder sehr einfach durchzuführen oder treten dank Rechtschreibkorrekturprogrammen gar nicht erst auf. Kommt es außerdem zu ergänzenden Kommentaren des Lehrers, kann ich diese auch spontan im Nachhinein noch einfügen, ohne meine ganzen Unterlagen neu sortieren zu müssen.
Diagramme und andere Arten von Grafiken lassen sich sehr einfach anfertigen und in das jeweilige Dokument einfügen. Genauso verhält es sich mit Bildern, welche das eine oder andere Thema besser veranschaulichen.

Externe Geräte wie Taschenrechner fallen bei mir ebenfalls raus. Die Nutzung des internen Taschenrechners macht die Arbeit für mich wieder einfacher und flexibler. Allein der Aspekt des „Vergessens“ spielt für mich hierbei keine Rolle.

Microsoft Surface-Go-im-Unterricht


Durch die tägliche Nutzung des Surface schule ich mich automatisch selbst im Umgang mit den Programmen. Ich lerne täglich neue Funktionen kennen und nutze diese dann auch gern.
Dank der Speichermöglichkeit im „OneDrive“ stehen mir meine Unterlagen zu jederzeit und von jedem Gerät aus zur Verfügung. Spontanes Lernen unterwegs oder Erklärungen durch meine Ausbilderin sind dann einfach und spontan möglich, ohne die jeweiligen Hefter mit sich zu führen.
Abgesehen davon können dann auch keine Unterlagen verloren gehen.

Arbeitsblätter in Papierform sind für mich aktuell noch eine Last, für die ich aber auch eine sinnvolle Lösung gefunden habe. Durch die Funktionen „Scannen“ auf meinem Smartphone kann ich die Arbeitsblätter einscannen, ebenfalls in die Cloud hochladen und dann in das jeweilige Dokument einfügen bzw. noch bearbeiten.

Ebenfalls über mein Smartphone verfüge ich auch auf dem Surface über Internet. Sollte es einmal dazu kommen, dass ich Aussagen von Lehrern anzweifle, habe ich die Möglichkeit schnell nachzusehen, bzw. mir selbst noch eine Meinung darüber zu bilden und nicht alles zu glauben, was einem im Unterricht erzählt wird.  Genauso verhält es sich bei Rechercheaufgaben. Das sichere Einschätzen von Quellen und diese adäquat zu nutzen wird hierbei ebenfalls gefördert – quasi nebenbei und ohne extra Aufwand.
Man bekommt schnell tagesaktuelle Informationen und muss keine Lehrbücher von 19hundert-und wälzen und sich dann noch auf falsche Informationen verlassen. Abschließend bleibt mir nur zu sagen:

Ich habe das große Glück, modernste Technologie in meinem Berufsschulalltag zu nutzen.

Es ist schade, dass diese Arbeitsweise immer noch kein Standard ist. Die Reaktionen auf meinen kleinen Laptop fallen auch sehr unterschiedlich aus, von blanken Erstaunen unwissender Schüler über die Möglichkeiten, die Ihnen verwehrt bleiben, bis zu kompletter Ablehnung durch das Lehrpersonal, weil man nicht ins bekannte Bild passt.

So oder so, es stärkt mein Selbstbewusstsein und ich bin stolz darauf, einen Ausbildungsbetrieb gefunden zu haben, der moderne Arbeitsmethoden auch in der Berufsschule fördert und unterstützt.

Weitere Beiträge von Lisa und unserem Praktikanten Kevin finden Sie hier:

“Digitalisierung” an Berufsschulen

Digitalisierte Fachoberschule – Fehlanzeige

Digitalisierte Fachoberschule – Fehlanzeige

Kevin ist Praktikant bei uns in der Technik und Entwicklung. Er möchte uns von seinem Alltag an der Fachoberschule für Technik berichten, besonders auch vor dem Hintergrund der besonderen Herausforderungen diesen Jahres. Ebenso wie unsere Auszubildende Lisa stieß auch Kevin auf Widerstand bei der Nutzung seines Tablets im Unterricht. Erfahren Sie jetzt, wie digitalisiert das Fachabitur ist.

Als ich an die Fachoberschule für Technik kam, dachte ich mir, diese Schule ist bestimmt hochmodern. Leider ist dem nicht so. Alte grüne Kreidetafeln, alte Beamer, Polylux und Lehrer, die kaum einen PC verwenden. Die Lehrer scheinen überrascht zu sein, dass es überhaupt Technik gibt. Und dass ein Schüler sich damit auskennt, scheint für sie unvorstellbar. Ich habe ein Microsoft Surface für den Unterricht, welches das Schleppen komplett aufhebt und mit dem ich schneller und leichter schreiben kann. In manchen Fächern werde ich allerdings dazu aufgefordert, es wieder einzupacken und stattdessen mit Stift und Papier zu arbeiten. 

Wertschätzen kann ich den Informatikunterricht, wo ich lerne richtig zu programmieren, anstatt nur irgendein Bildbearbeitungsprogramm zu nutzen. Aber wenn man programmieren kann, was nun wirklich nicht leicht ist, wie kann es dann sein, dass die Corona Lage so schlecht bewältigt wird? Denn anstatt für jeden Schüler einen Laptop zu leihen und Live Unterricht zu machen, wird stattdessen alles auf einer Website, welche Moodle genannt wird, gemacht. Jedoch werden wir Schüler dort mit Arbeitsblättern voll gebombt. Und noch schlimmer ist, dass selbst die Lehrer sagen, sie werden dort mehr als genug Dateien reinstellen und dass wir zu Hause länger an den Aufgaben sitzen würden, als wenn wir in der Schule wären. Heißt anstatt von 07.00 Uhr – 14.15 Uhr in der Schule zu sitzen, hängen wir bis 18:00 Uhr oder länger nur an Schulaufgaben, ohne dass wir wissen was benotet wird und was nicht.  

Digitalisierte Fachoberschule

Dass es anders geht sehe ich an premium technologies. Mit Teams wären unsere Probleme viel schneller geklärt: einfach im Chat darüber schreiben, Präsentationen halten und Ergebnisse teilen ist sinnvoller, als die Schüler etwas abschreiben zu lassen. Denn genau so etwas macht den Anschein, als wöllten die Lehrer nur ihre Ruhe vor uns Schülern. 

Schließlich bin ich in der in der IT-Branche tätig, weil mich Technik fasziniert und ich mit Computern arbeiten möchte. Als ich kleiner war hat mein Vater viel an verschiedener Technik gebastelt: Fernseher, Computer und Vieles mehr. Daran hat sich bis heute nichts geändert, nur mein Verständnis dafür. Am Anfang verstand ich nicht was er tat, jedoch spürte ich, die Technik löst etwas in mir aus. Dann habe ich zusammen mit meinem Dad meinen ersten Computer zusammengebaut und ich merkte genau in dem Moment als der PC fertig war, dass das genau mein Thema ist.  

Die Technik bringt uns weiter und wir müssen uns wirklich alle darauf einlassen.

Viele sind davon nicht überzeugt, weil sie es ja selbst nicht so kennen. Ich wünsche mir, dass Schulen, Lehrer und Unternehmen sich auf dieses interessante Gebiet einlassen. Die Erleichterung für das tägliche Leben ist nicht abzustreiten und die Kommunikation kann auf eine neue Ebene gebracht werden, besonders in Schulen. Es gibt ein Video in dem gezeigt wird, wie sich alles weiterentwickelt hat. Autos, welche nach 100 Jahren hochmodern sind, sogar schon fast allein fahren; Häuser, welche besser gebaut werden; sogar wie die Kleidung sich verändert. Nur das Schulsystem ist das gleiche geblieben. Das sieht man auch daran, dass selbst meine Großeltern schon die gleichen Themen in der Schule behandelt haben. Mit Technik, Weiterentwicklung oder Digitalisierung im Schulwesen ist also noch nicht so wirklich eine Entwicklung zu sehen, was schade ist.  

Lasst die Entwicklung zu, um der Schüler Willen!! Lehrer und Schüler können durch die Digitalisierung, die Weiterentwicklung und den Fortschritt besser und mehr lernen! 

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