Dokumentenmanagement im Mittelstand: Was ecoDMS leistet und für wen es die richtige Wahl ist

Der Anruf, den niemand gerne bekommt

Der Steuerberater braucht die Eingangsrechnungen aus dem dritten Quartal. Oder das Finanzamt meldet sich und möchte einen Vertrag sehen, der vor zwei Jahren unterschrieben wurde. Oder ein Mitarbeiter im Homeoffice sucht nach einer E-Mail, die nur auf dem Büro-PC liegt.

Solche Situationen sind in kleinen und mittleren Unternehmen keine Ausnahme, sondern Alltag. Dokumente liegen verteilt auf lokalen Laufwerken, in verschiedenen Postfächern, auf USB-Sticks, manchmal noch als Papierausdruck in einem Ordner. Man findet sie irgendwann, aber selten sofort. Und genau das kostet Zeit, die eigentlich anderswo gebraucht wird.

Ein Dokumentenmanagementsystem, kurz DMS, löst genau dieses Problem. ecoDMS ist dabei eine der meistgenutzten Lösungen im deutschen Mittelstand, und warum das so ist, erklären wir in diesem Beitrag.

Was ein DMS überhaupt macht, und was nicht

Ein DMS ist keine bessere Dropbox. Es ist auch kein erweiterter Windows-Explorer. Der Unterschied liegt in dem, was nach dem Speichern passiert.

Ein Dokumentenmanagementsystem erfasst Dokumente, reichert sie automatisch mit Metadaten an (Datum, Dokumenttyp, Absender, Schlagworte) und legt sie so ab, dass sie sekundengenell wiedergefunden werden können, unabhängig davon, ob jemand weiß, wie die Datei damals benannt wurde. Eine Volltextsuche durchsucht dabei auch den Inhalt von PDF-Dokumenten oder eingescannten Briefen, sofern eine automatische Texterkennung (OCR) integriert ist. Bei ecoDMS ist das der Fall.

Dazu kommt das Thema Rechtssicherheit. In Deutschland gelten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen klare Regeln. Die GoBD (Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern) und die DSGVO stecken den Rahmen. Dokumente müssen unveränderbar archiviert werden, Änderungen müssen nachvollziehbar bleiben, und Fristen müssen eingehalten werden. Das alles lässt sich mit einem Netzlaufwerk nicht abbilden. Ein zertifiziertes DMS schon.

Die häufigsten Probleme, die Unternehmen zu uns bringen

Wer zum ersten Mal über ein DMS nachdenkt, tut das meistens nicht, weil er gerne neue Software einführt. Sondern weil irgendetwas nicht mehr funktioniert. Das sind die Situationen, die wir am häufigsten hören:

  • Dokumente sind nicht auffindbar: Jeder hat seine eigene Ablagelogik. Was der eine unter „Kunde_Müller_2023″ speichert, sucht der nächste unter „Auftragsbestätigung_März“. Im Ergebnis verbringt ein Unternehmen mit 10 Mitarbeitern schnell mehrere Stunden pro Woche allein mit der Suche nach vorhandenen Dokumenten.
  • Kein Zugriff aus dem Homeoffice: Wer nicht im Büro ist, kommt nicht an die Unterlagen. Entweder fehlt ein sauberes Zugriffskonzept, oder die Dokumente liegen schlicht nur lokal.
  • Keine Versionskontrolle: Welche Version eines Angebots wurde tatsächlich verschickt? Welche AGB hatte man im letzten Jahr? Ohne DMS ist das oft nicht mehr nachvollziehbar.
  • Compliance-Risiken: Fristen für Aufbewahrungspflichten werden versehentlich nicht eingehalten. Dokumente werden gelöscht, die noch hätten aufbewahrt werden müssen, oder umgekehrt.
  • Papierdokumente als Datengräber: Eingehende Post wird eingescannt, aber nicht durchsuchbar gemacht. Der Stapel wächst, die Auffindbarkeit bleibt auf dem Stand von 1995.

Wenn die bisherige Lösung an ihre Grenzen stößt

Viele Unternehmen starten mit dem, was gerade vorhanden ist: dem integrierten Archivierungsmodul ihrer Buchhaltungssoftware, einem freigegebenen Ordner auf dem Server oder einer Cloud-Ablage. Das funktioniert für einen bestimmten Zweck, zum Beispiel für Eingangsrechnungen aus der Buchhaltung, oft gut genug.

Sobald aber das gesamte Unternehmen davon profitieren soll, werden die Grenzen sichtbar. Solche integrierten Module decken in der Regel nur einen Ausschnitt des Dokumentenaufkommens ab. Verträge, HR-Dokumente, Korrespondenz, Projektunterlagen: All das fällt durch das Raster. Dazu kommt: Speicherkapazitäten sind oft begrenzt, Suchmöglichkeiten rudimentär, und ein unternehmensweites Rechte- und Zugriffskonzept fehlt ganz.

Der Punkt, an dem Unternehmen anfangen, ernsthaft über ein eigenständiges DMS nachzudenken, ist oft genau dieser: Die bestehende Lösung macht das, wofür sie gebaut wurde. Aber eben nicht mehr.

ecoDMS: Was die Software konkret leistet

ecoDMS ist ein lokal installierbares Dokumentenmanagementsystem, das speziell für kleine und mittlere Unternehmen entwickelt wurde. Die wichtigsten Eigenschaften:

Preis und Lizenzmodell

Der Einstieg kostet einmalig ab 89 Euro pro Arbeitsplatz, ohne laufende Abogebühren. Updates sind im gewählten Updatezeitraum (24 oder 48 Monate) kostenlos enthalten. Wer keine Abo-Falle will und trotzdem eine professionelle Lösung braucht, findet hier ein Modell, das im Markt kaum Vergleichbares hat.

Bedienung

Dokumente werden per Drag & Drop ins System gezogen. Die Suche funktioniert wie bei Google: Suchbegriff eingeben, Ergebnis erscheint. OCR macht auch eingescannte Dokumente vollständig durchsuchbar. Es gibt Plugins für Office und E-Mail-Clients, sodass Dokumente direkt aus der gewohnten Arbeitsumgebung heraus archiviert werden können.

Technische Flexibilität

ecoDMS läuft auf Windows, macOS und Linux. Der Zugriff ist per Desktop-Client oder über einen Webclient möglich, also auch mobil vom Tablet oder Smartphone. Die Frage „On-Premise oder Cloud?“ beantwortet jedes Unternehmen für sich selbst.

Rechtssicherheit

Die revisionssichere Archivierung mit ecoDMS wurde nach IDW PS 880 geprüft. GoBD-Konformität und DSGVO-konforme Datenhaltung sind eingebaut, keine Extras.

Für die 30-tägige kostenlose Testphase ist kein Kreditkarteneintrag notwendig. Der volle Funktionsumfang steht direkt zur Verfügung.

ecoDMS, amagno oder d.velop: Was passt zu wem?

Lexware archivierungecoDMSamagno
ZielgruppeBestehende Lexware-Nutzer mit buchhalterischem FokusKMU, 1 bis ca. 50 ArbeitsplätzeKMU mit Prozessfokus
HauptstärkeNahtlose Integration in Lexware-Produkte, automatische BelegarchivierungEinfacher Einstieg, günstiges LizenzmodellKollaboratives Arbeiten, teambasierte Workflows
LizenzmodellAbonnement, ab 23,63 Euro/Monat inkl. MwSt.Einmalig ab 89 Euro pro ArbeitsplatzAbonnement
Speicher5 GB im Basispaket, kostenpflichtige Erweiterung möglichKein Datenlimit (eigene Infrastruktur)Abhängig vom Tarif
BetriebsmodellCloudClient-Server-System, lokal installierbar; Cloud-Hosting über externe Partner möglichOn-Premise, Cloud oder Hybrid
DokumententypenPrimär buchungsrelevante Belege und E-MailsAlle Dokumente im UnternehmenAlle Dokumente im Unternehmen
Besonders geeignet, wenn…Lexware bereits im Einsatz ist und Belege aus der Buchhaltung automatisch archiviert werden sollenEin vollständiges, unternehmensweites DMS ohne laufende Abokosten gefragt istDokumente aktiv in Freigabe- und Teamprozesse eingebunden werden sollen

Fazit: Kein Hexenwerk, aber ein echter Unterschied

Dokumentenmanagement klingt nach einem internen IT-Thema. In der Praxis ist es eines der wenigen Dinge, die sich im Arbeitsalltag fast sofort bemerkbar machen, sobald man einmal erlebt hat, wie schnell ein Dokument gefunden, ein Beleg revisionssicher abgelegt oder eine E-Mail aus dem Archiv heraus weitergeleitet werden kann.

ecoDMS ist für die meisten KMU ein sinnvoller Einstieg: verständlich, bezahlbar, rechtssicher. Wer sich das erstmal in Ruhe anschauen möchte, hat dazu drei Möglichkeiten:

  • 30 Tage kostenlos testen, ohne Kreditkarte, mit vollem Funktionsumfang: Testlizenz anfordern
  • Kostenfreie Info-Veranstaltungen: „Dokumentenmanagement mit ecoDMS“, kostenlos, online, 1 Stunde: Zur Anmeldung
  • Persönliche Beratung: Wer konkrete Fragen hat oder wissen will, ob ecoDMS zur eigenen Situation passt: Beratungstermin buchen

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