Was haben Admins zum Jahrtausendwechsel 1999/2000 gebibbert: Welche Folgen würde der sogenannte Millennium-Bug haben und würde dieser wirklich zu kollektiven Systemabstürzen führen?
Daher wurden bereits im Vorfeld sorgfältige Analysen durchgeführt und weitreichende Maßnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen einzudämmen.
Doch was war eigentlich die Ursache für all die Aufregung?
In den 1960er und 1970er Jahren – die Kita-Zeiten unserer heutigen Rechner – war Speicherplatz knapp und teuer. Häufig wurden deshalb zur Speicherung und Verarbeitung von Jahreszahlen nur die letzten beiden Ziffern (1999 > 99) benutzt.
Das betraf Betriebssysteme, Anwenderprogramme und Datenbestände. Die ersten beiden Ziffern der Jahreszahl (hier „19“) wurden nicht berücksichtigt und man bedachte nicht, was bei einem Jahrhundert oder Jahrtausendwechsel passieren würde. Denn viele Programme wurden im Laufe der Jahre auf vorangegangene Versionen aufbauend erweitert, ohne dass dieser „bekannte Mangel“ korrigiert worden wäre.
Nachdem der Jahrtausendwechsel aufgrund der guten Vorbereitung halbwegs ruhig von statten ging, wähnte man sich in falscher Sicherheit. Zum Jahreswechsel 21/22 holte das Thema die Administratoren wieder ein. Denn die Versionsnummer für den integrierten Microsoft Exchange Spamfilter beginnt immer mit dem aktuellen Datum. Die Nummer wechselte also von 2.1xx.xxx.xxx zu 2.2xx.xxx.xxx. Einziges Problem: Die maximale Größe dieser Zahlen ist systemseitig auf 2.147.483.647 begrenzt. Folglich führte der Jahreswechsel zu einem Fehler, wodurch keine E-Mails mehr zugestellt werden konnten. Betroffen waren Exchange-Kunden, die ihren Mail-Server selbst hosten und dabei die Version 2016 oder 2019 nutzen.
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Rechnungen, Verträge, E-Mails: irgendwo gespeichert, irgendwie abgelegt. Was ecoDMS für kleine und mittlere Unternehmen leistet, wo es gegenüber anderen Lösungen punktet und für wen es wirklich passt.
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Y2K22-Bug stoppt Mailzustellung
Ein Jahreswechsel, der es in sich hat
Was haben Admins zum Jahrtausendwechsel 1999/2000 gebibbert: Welche Folgen würde der sogenannte Millennium-Bug haben und würde dieser wirklich zu kollektiven Systemabstürzen führen?
Daher wurden bereits im Vorfeld sorgfältige Analysen durchgeführt und weitreichende Maßnahmen eingeleitet, um die Auswirkungen einzudämmen.
Doch was war eigentlich die Ursache für all die Aufregung?
In den 1960er und 1970er Jahren – die Kita-Zeiten unserer heutigen Rechner – war Speicherplatz knapp und teuer. Häufig wurden deshalb zur Speicherung und Verarbeitung von Jahreszahlen nur die letzten beiden Ziffern (1999 > 99) benutzt.
Das betraf Betriebssysteme, Anwenderprogramme und Datenbestände. Die ersten beiden Ziffern der Jahreszahl (hier „19“) wurden nicht berücksichtigt und man bedachte nicht, was bei einem Jahrhundert oder Jahrtausendwechsel passieren würde. Denn viele Programme wurden im Laufe der Jahre auf vorangegangene Versionen aufbauend erweitert, ohne dass dieser „bekannte Mangel“ korrigiert worden wäre.
Nachdem der Jahrtausendwechsel aufgrund der guten Vorbereitung halbwegs ruhig von statten ging, wähnte man sich in falscher Sicherheit. Zum Jahreswechsel 21/22 holte das Thema die Administratoren wieder ein. Denn die Versionsnummer für den integrierten Microsoft Exchange Spamfilter beginnt immer mit dem aktuellen Datum. Die Nummer wechselte also von 2.1xx.xxx.xxx zu 2.2xx.xxx.xxx. Einziges Problem: Die maximale Größe dieser Zahlen ist systemseitig auf 2.147.483.647 begrenzt. Folglich führte der Jahreswechsel zu einem Fehler, wodurch keine E-Mails mehr zugestellt werden konnten. Betroffen waren Exchange-Kunden, die ihren Mail-Server selbst hosten und dabei die Version 2016 oder 2019 nutzen.
Kunden von premium technologies sind aus aktueller Sicht nicht betroffen. Wir behalten die Sache im Auge und setzen uns mit Ihnen in Verbindung, falls Handlungsbedarf besteht.
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