Äpfel und Birnen vergleicht man normalerweise nicht. Ja, beide sind zwar Obst, aber eben zwei ganz unterschiedliche Sorten. Bei Lexware Office und weclapp lohnt sich der Vergleich trotzdem, denn genau darum geht es hier: zwei Cloud-Lösungen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber für unterschiedliche Anwender gemacht sind.
Cloud-Software hat sich in der Buchhaltung und Unternehmensverwaltung längst durchgesetzt: keine Installation, automatische Updates, Zugriff von überall. Genau deshalb landen viele KMU bei der Suche nach der passenden Lösung auf denselben paar Namen – darunter Lexware Office und weclapp. Beide sind Cloud-Software, beide richten sich an kleine und mittlere Unternehmen, beide rechnen monatlich pro Nutzer ab. Auf den ersten Blick lassen sich die beiden Programme deshalb kaum unterscheiden.
Der Unterschied zeigt sich erst, wenn man genauer hinschaut, was die beiden Programme eigentlich tun. Lexware Office ist eine Buchhaltungssoftware mit Rechnungsstellung. weclapp ist ein Cloud-ERP, das Buchhaltung, Warenwirtschaft, CRM und Projekte in einem System bündelt.
Dieser Vergleich zeigt, was beide Lösungen konkret können, was sie kosten und für welche Situation welches Tool die richtige Wahl ist. Es gibt hier keinen Gewinner, sondern zwei unterschiedlich große Werkzeuge für unterschiedliche Aufgaben. Aber ein Apfelkuchen gelingt mit Äpfeln nun mal besser als mit Birnen. Genauso hier: Lexware Office eignet sich besser für reine Buchhaltung, weclapp besser, sobald Warenwirtschaft oder CRM dazukommen.
Kurz erklärt: Was ist was?
Lexware Office deckt die klassische Buchhaltung ab: Rechnungen schreiben, Belege erfassen, Umsatzsteuer melden, Lohn abrechnen. Das Tool gibt es in vier Paketgrößen (S, M, L, XL), die aufeinander aufbauen.
weclapp ist breiter angelegt. Neben Buchhaltung deckt es auch Warenwirtschaft (Lager, Einkauf, Artikel), CRM (Kunden, Angebote, Vertrieb) und Projektmanagement ab – alles in einer Datenbasis. Auch hier bauen die Pakete aufeinander auf: ERP Starter, ERP Dienstleistung, ERP Handel und ERP Enterprise.
Der Vergleich
Produkttyp
Cloud-Buchhaltungssoftware mit Rechnungsstellung
Cloud-ERP: Buchhaltung, Warenwirtschaft, CRM und Projekte in einem System
Zielgruppe
Selbstständige und kleine Unternehmen mit Fokus auf Buchhaltung
KMU, die mehrere Unternehmensbereiche in einem System abbilden wollen
Pakete & Preisspanne
4 Pakete, 3,45–14,95 €/Monat
4 Pakete, 39–179 €/Monat pro Nutzer (Enterprise individuell)
Rechnungsstellung
Ab Paket M: Rechnungen, Angebote, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen
Ab ERP Starter: Angebote & Rechnungen
Umsatzsteuervoranmeldung
Ab Paket L, direkt per ELSTER-Schnittstelle
Fibu & Banking ab ERP Starter, Anbindung an die Steuerkanzlei über DATEV-Schnittstelle — keine explizite ELSTER-Angabe auf der Produktseite
eRechnung (XRechnung/ZUGFeRD)
Ab Paket M
Bereits ab ERP Starter als Kernfunktion
Warenwirtschaft & Lager
Nicht enthalten
Ab ERP Handel: Disposition, Einkauf, Lagerverwaltung, Serien-/Chargennummern
CRM & Vertrieb
Erweiterter Kundenmanager ab Paket XL, kein vollständiges CRM
Vollständiges CRM ab ERP Dienstleistung: Kontakt-, Chancen- und Angebotsmanagement
Projektmanagement & Zeiterfassung
Nicht enthalten
Ab ERP Dienstleistung, inkl. Leistungsnachweis
Onlineshop-/Marktplatz-Anbindung
Nicht enthalten
Ab ERP Handel: Shopware, WooCommerce, Shopify, Amazon, eBay, kaufland.de
API-Zugriff
Über App Store und Schnittstellen zu Drittsystemen
Offene REST-API ab ERP Dienstleistung
Kurz zusammengefasst: Bei der reinen Buchhaltung liegen beide nah beieinander — der Unterschied entsteht bei Warenwirtschaft, CRM und Projektmanagement. Diese Bereiche deckt nur weclapp ab, dafür startet Lexware Office deutlich günstiger.
Lexware Office im Detail
Wer tiefer in die einzelnen Pakete einsteigen will:
Paket
Preis
Kernfunktionen
Geeignet für
S
3,45 €/Monat (regulär 6,90 €)
GoBD-Belegarchiv Belegscanner per App offene Posten Banking-Schnittstelle automatische USt-Prognose Steuerberater-Zugang
Vorbereitende Buchhaltung, reine Belegablage
M
5,95 €/Monat (regulär 11,90 €)
Alles aus S, plus: Rechnungen Angebote Lieferscheine Auftragsbestätigungen erstellen & versenden automatisches Mahnwesen
alle, die selbst Rechnungen stellen
L
9,95 €/Monat (regulär 19,90 €)
Alles aus M, plus: USt-Voranmeldung per ELSTER, EÜR GuV Planzahlen & Controlling
alle, die die komplette laufende Buchhaltung im System wollen
XL
14,95 €/Monat (regulär 29,90 €)
Alles aus L, plus: Abo-Rechnungen Sonderrechnungstypen (Abschlag, englisch, EU) xRechnung Umsatzstatistiken erweiterter Kundenmanager
alle, die Sonderrechnungstypen abdecken müssen und ein erweitertes Kundenmanagement wollen
Wann reicht Lexware Office, wann lohnt sich weclapp?
Lexware Office reicht aus, wenn:
Sie hauptsächlich Rechnungen stellen und Ihre Buchhaltung führen
Sie keine Warenwirtschaft im selben System brauchen
Vertrieb und Kundenverwaltung woanders stattfinden oder noch nicht formalisiert sind
Ein bis wenige Personen im System arbeiten
weclapp wird relevant, wenn:
Sie Waren einkaufen, lagern und verkaufen und das mit der Buchhaltung verknüpfen wollen
Vertrieb, Angebote und Kundenhistorie zentral abgebildet werden sollen
Mehrere Teams — Buchhaltung, Vertrieb, Projekte, Support — auf derselben Datenbasis arbeiten
Ein Onlineshop oder Marktplatz angebunden werden soll
Fazit
Lexware Office und weclapp konkurrieren nicht um dieselben Kunden. Wer reine Buchhaltung und Rechnungsstellung braucht, ist mit Lexware Office günstiger und schneller startklar. Sobald Warenwirtschaft, CRM oder mehrere Teams ins Spiel kommen, wird weclapp zur passenderen Wahl; und wächst mit, ohne dass ein Systemwechsel nötig wird.
Viele Lexware-Kunden sind überrascht, wenn sie hören, dass ihre On-Premise-Software auch mobil nutzbar ist. Kein Zusatzvertrag, keine separate Software –
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Lexware Office oder weclapp: Welche Lösung passt?
Äpfel und Birnen vergleicht man normalerweise nicht. Ja, beide sind zwar Obst, aber eben zwei ganz unterschiedliche Sorten. Bei Lexware Office und weclapp lohnt sich der Vergleich trotzdem, denn genau darum geht es hier: zwei Cloud-Lösungen, die auf den ersten Blick ähnlich wirken, aber für unterschiedliche Anwender gemacht sind.
Cloud-Software hat sich in der Buchhaltung und Unternehmensverwaltung längst durchgesetzt: keine Installation, automatische Updates, Zugriff von überall. Genau deshalb landen viele KMU bei der Suche nach der passenden Lösung auf denselben paar Namen – darunter Lexware Office und weclapp. Beide sind Cloud-Software, beide richten sich an kleine und mittlere Unternehmen, beide rechnen monatlich pro Nutzer ab. Auf den ersten Blick lassen sich die beiden Programme deshalb kaum unterscheiden.
Der Unterschied zeigt sich erst, wenn man genauer hinschaut, was die beiden Programme eigentlich tun. Lexware Office ist eine Buchhaltungssoftware mit Rechnungsstellung. weclapp ist ein Cloud-ERP, das Buchhaltung, Warenwirtschaft, CRM und Projekte in einem System bündelt.
Dieser Vergleich zeigt, was beide Lösungen konkret können, was sie kosten und für welche Situation welches Tool die richtige Wahl ist. Es gibt hier keinen Gewinner, sondern zwei unterschiedlich große Werkzeuge für unterschiedliche Aufgaben. Aber ein Apfelkuchen gelingt mit Äpfeln nun mal besser als mit Birnen. Genauso hier: Lexware Office eignet sich besser für reine Buchhaltung, weclapp besser, sobald Warenwirtschaft oder CRM dazukommen.
Kurz erklärt: Was ist was?
Lexware Office deckt die klassische Buchhaltung ab: Rechnungen schreiben, Belege erfassen, Umsatzsteuer melden, Lohn abrechnen. Das Tool gibt es in vier Paketgrößen (S, M, L, XL), die aufeinander aufbauen.
weclapp ist breiter angelegt. Neben Buchhaltung deckt es auch Warenwirtschaft (Lager, Einkauf, Artikel), CRM (Kunden, Angebote, Vertrieb) und Projektmanagement ab – alles in einer Datenbasis. Auch hier bauen die Pakete aufeinander auf: ERP Starter, ERP Dienstleistung, ERP Handel und ERP Enterprise.
Der Vergleich
Kurz zusammengefasst:
Bei der reinen Buchhaltung liegen beide nah beieinander — der Unterschied entsteht bei Warenwirtschaft, CRM und Projektmanagement. Diese Bereiche deckt nur weclapp ab, dafür startet Lexware Office deutlich günstiger.
Lexware Office im Detail
Wer tiefer in die einzelnen Pakete einsteigen will:
(regulär 6,90 €)
Belegscanner per App
offene Posten
Banking-Schnittstelle
automatische USt-Prognose
Steuerberater-Zugang
reine Belegablage
(regulär 11,90 €)
Rechnungen
Angebote
Lieferscheine
Auftragsbestätigungen erstellen & versenden
automatisches Mahnwesen
(regulär 19,90 €)
USt-Voranmeldung per ELSTER,
EÜR
GuV
Planzahlen & Controlling
(regulär 29,90 €)
Abo-Rechnungen
Sonderrechnungstypen (Abschlag, englisch, EU)
xRechnung
Umsatzstatistiken
erweiterter Kundenmanager
weclapp im Detail
Und die weclapp-Pakete im Einzelnen:
(pro Nutzer/Monat)
(nur monatlich buchbar, nicht mit anderen Paketen kombinierbar)
Angebote & Rechnungen,
Aufgaben & Kalender,
Fibu & Banking,
Berichtswesen,
E-Rechnung
CRM mit Kunden- & Kontaktmanagement,
Chancen/Angebot/Auftragsabwicklung,
Projektmanagement inkl. Leistungsnachweis,
Zeiterfassung,
API-Zugriff
Warenwirtschaft,
Disposition & Einkauf,
Lagerverwaltung inkl. mobiler App,
Serien-/Chargennummern,
Produktion,
Shop-/Marktplatz-Anbindung
(ab 10 Lizenzen)
Customizing und Sonderkonditionen für Mehrinstanzen
Wann reicht Lexware Office, wann lohnt sich weclapp?
Lexware Office reicht aus, wenn:
weclapp wird relevant, wenn:
Fazit
Lexware Office und weclapp konkurrieren nicht um dieselben Kunden. Wer reine Buchhaltung und Rechnungsstellung braucht, ist mit Lexware Office günstiger und schneller startklar. Sobald Warenwirtschaft, CRM oder mehrere Teams ins Spiel kommen, wird weclapp zur passenderen Wahl; und wächst mit, ohne dass ein Systemwechsel nötig wird.
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