Lexware mobile aktivieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Lexware mobile aktivieren: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Viele Lexware-Kunden sind überrascht, wenn sie hören, dass ihre On-Premise-Software auch mobil nutzbar ist. Kein Zusatzvertrag, keine separate Software – Lexware mobile ist bereits Teil Ihrer Lizenz und wartet nur darauf, aktiviert zu werden.

Die Einrichtung dauert wenige Minuten. Kein IT-Support nötig. Hier die Schritte im Detail.

Voraussetzung: Das passende Lexware-Programm

Lexware mobile funktioniert nicht mit jeder Lexware-Version. Unterstützt werden aktuell:

  • Lexware faktura+auftrag / plus
  • Lexware warenwirtschaft pro / premium
  • Lexware financial office / plus / pro / premium
  • Lexware financial office plus / premium handwerk
  • Lexware handwerk plus / premium
  • Lexware business plus / pro

Sie brauchen außerdem ein internetfähiges Gerät. Das kann der Bürorechner sein, aber eben auch ein Smartphone, Tablet oder Laptop.

Schritt 1: Anmeldung im Lexware Service Center

Ohne Haufe-Lexware-Benutzerkonto geht nichts. Falls Sie sich noch nie im Lexware Service Center angemeldet haben, holen Sie das bitte zuerst nach. Diese Zugangsdaten nutzen Sie später auch für den Login bei Lexware mobile selbst.

Haben Sie schon ein Konto (zum Beispiel für Updates oder den Shop), können Sie diesen Schritt überspringen.

Schritt 2: Synchronisation im Programm starten

Öffnen Sie Ihr Lexware-Programm und gehen Sie in der Symbolleiste auf Lexware mobile → Daten synchronisieren. Das Programm fragt Sie, ob Sie dem Auftragsverarbeitungsvertrag zu Lexware mobile zustimmen. Bestätigen Sie das und klicken Sie auf „Weiter“.

Dieser Schritt überträgt Ihre bestehenden Kunden-, Lieferanten-, Artikel- und Belegdaten einmalig in die Cloud, damit sie mobil abrufbar sind. Je nach Datenmenge kann das ein paar Minuten dauern: ein guter Moment für einen Kaffee.

Schritt 3: Login auf dem mobilen Gerät

Jetzt öffnen Sie auf dem Smartphone, Tablet oder Laptop einfach den Browser und rufen start.lexware.de auf. Melden Sie sich mit denselben Zugangsdaten an, die Sie in Schritt 1 verwendet haben.

Fertig!

Sie sehen ab sofort Ihre Kunden-, Artikel- und Belegdaten, egal wo Sie gerade sind.

Ein Detail, das oft übersehen wird: Die Daten synchronisieren sich automatisch in beide Richtungen. Was Sie im Büro ändern, erscheint mobil. Was Sie mobil ändern oder neu erfassen, landet zurück im Lexware-Programm. Sie müssen also nichts manuell abgleichen.

Systemvoraussetzungen im Überblick

Nicht jedes Gerät stellt Lexware mobile optimal dar.

Zur Orientierung:

  • Smartphone: iOS 16 mit Safari oder Android 14.0 mit Chrome (jeweils oder höher), Mindestauflösung 1280 × 720.
  • Tablet: gleiche Betriebssystem-Anforderungen wie beim Smartphone, Mindestauflösung 1280 × 800. Für Tablets gibt es eine optimierte klassische Ansicht, die sich bei Bedarf auf die mobile Ansicht umschalten lässt.
  • Laptop/PC: läuft auf allen gängigen aktuellen Browsern (Edge, Firefox, Chrome, Safari), ab Windows 10 beziehungsweise macOS 13.

Bei älteren Geräten oder ungewöhnlichen Bildschirmgrößen kann es zu Darstellungsproblemen kommen. Eine hundertprozentige Abdeckung aller Geräte gibt es nicht. Wer regelmäßig mobil arbeitet, sollte das bei der nächsten Geräteanschaffung im Hinterkopf behalten.

Häufige Stolperstellen bei der Aktivierung

Zugangsdaten funktionieren nicht
Prüfen Sie, ob Sie wirklich Ihr Haufe-Lexware-Konto verwenden – nicht ein separates Konto für Online-Banking oder ELSTER.

Daten erscheinen nicht mobil
Meist liegt es daran, dass Schritt 2 (Synchronisation) noch nicht abgeschlossen wurde oder das automatische Synchronisationsintervall zu lang eingestellt ist. In den Pro- und Premium-Versionen lässt sich das Intervall über „Lexware mobile → Einstellungen“ anpassen.

Zu wenige Lizenzen
Die Anzahl der Lexware-mobile-Lizenzen hängt an Ihrer Programmversion: Einzelplatz erhält eine Lizenz, Pro drei, Premium fünf. Reicht das für Ihr Team nicht aus, hilft nur ein Versions-Upgrade.

Und wenn Sie noch unsicher sind?

Was Lexware mobile im Alltag konkret bringt und wo die Grenzen liegen, lesen Sie in unserem Grundlagenartikel Lexware mobile: Ihre On-Premise-Software wird mobil.

Wenn die Aktivierung trotzdem nicht klappt oder Ihre Version die Voraussetzungen nicht erfüllt: Rufen Sie uns gerne an. Wir schauen uns das gemeinsam an.

Rechnerwechsel mit Lexware: Schritt für Schritt zum neuen PC

Rechnerwechsel mit Lexware: Schritt für Schritt zum neuen PC

Ein neuer Rechner steht an, und Lexware soll mit umziehen, ohne dass Firmendaten, Formulare oder die Lizenz verloren gehen. Diese Anleitung zeigt, was vorher gesichert werden muss und wie die Übertragung in der Praxis abläuft.

Welcher Menüpfad für Ihr Programm gilt

Lexware nutzt nicht überall denselben Weg zur Sicherung. Bevor Sie loslegen, prüfen Sie kurz, welche Variante bei Ihnen zutrifft:

  • Lexware Standard sowie Lexware plus/professional/premium mit SQL-Anywhere-Datenbank
    Der Weg führt über Datei → Rechnerwechsel → Datenbestand sichern (bzw. später einspielen).
  • Lexware plus/professional/premium mit PostgreSQL-Datenbank (kann bei neueren Installationen ab Version 2026 der Fall sein):
    Der Weg führt über Datei → Datensicherung → Sicherung, das öffnet die Datensicherungszentrale. Das ist hier kein „einfacher“ Backup-Umweg, sondern bei PostgreSQL der korrekte und einzige Weg für den Rechnerwechsel, inklusive Lizenzübertragung.
  • Lexware anlagenverwaltung, kassenbuch und lohnauskunft
    Diese Programme haben keinen eigenen Rechnerwechsel-Assistenten. Hier geht es ebenfalls über Datei → Datensicherung → Sicherung bzw. Rücksicherung.

Bei plus, professional und premium lässt sich die verwendete Datenbank so feststellen: Menü „?“ → Info… → Details anklicken. In der Liste der Programmmodule zeigt die letzte Zeile entweder „SQL Anywhere“ oder „PostgreSQL“ an.

Was Sie vor dem Wechsel sichern müssen

  1. Kompletten Datenbestand sichern
    Bei SQL-Anywhere-Programmen (Standard sowie plus/professional/premium mit SQL Anywhere): Datei → Rechnerwechsel → Datenbestand sichern. Bei PostgreSQL-Programmen: Datei → Datensicherung → Sicherung, dort „Neue Sicherung“ und „Gesamtsicherung“ wählen. Bei anlagenverwaltung, kassenbuch und lohnauskunft: Datei → Datensicherung → Sicherung. In allen Fällen werden automatisch alle Firmen mit allen Bewegungsdaten gesichert – eine Auswahl einzelner Mandanten ist beim Rechnerwechsel nicht möglich.
  2. Formulare und Zusatzdaten mitnehmen
    Der Assistent bietet an, eigene Rechnungs- und Auftragsformulare, Dokumente, Datanorm-Daten oder ein ELSTER-Zertifikat automatisch mit in die Sicherung aufzunehmen. Setzen Sie hier die passenden Haken, sonst fehlen diese Daten auf dem neuen Rechner.
  3. Seriennummer notieren
    Sie finden sie über das Menü „?“ → Info, auf dem Seriennummernzertifikat oder in der E-Mail zur Downloadversion. Sie wird bei der Installation auf dem neuen Rechner benötigt.
  4. Sicherung auf externes Medium legen
    Speichern Sie die Sicherung auf einem USB-Stick oder Netzlaufwerk, nicht auf derselben Festplatte wie die aktive Datenbank.

Schritt für Schritt zum neuen Rechner

  1. Melden Sie sich von allen Programmen ab und erstellen Sie die Datensicherung über den für Ihr Programm passenden Menüpfad (siehe oben). Prüfen Sie in der Zusammenfassung, ob Fehlermeldungen in roter Schrift erscheinen.
  2. Übertragen Sie den Sicherungsordner auf den neuen Rechner, etwa per USB-Stick.
  3. Installieren Sie auf dem neuen Rechner die aktuelle Jahresversion. Prüfen Sie vorher die Systemvoraussetzungen (Windows 10/11, mindestens 4 GB RAM, rund 100 GB freier Festplattenspeicher, Internetverbindung für die Produktaktivierung). Behalten Sie den vorgeschlagenen Standard-Speicherort bei.
  4. Starten Sie das Programm und rufen Sie die Rücksicherung auf. Bei SQL-Anywhere-Programmen wählen Sie in der Startauswahl „Rechnerwechsel – Datenbestand einspielen“ (alternativ Datei → Rechnerwechsel → Datenbestand einspielen). Bei PostgreSQL-Programmen gehen Sie erneut über Datei → Datensicherung → Sicherung und klicken dort auf „Datensicherung einspielen“. Bei anlagenverwaltung, kassenbuch und lohnauskunft nutzen Sie Datei → Datensicherung → Rücksicherung.
  5. Wählen Sie die Sicherungsdatei aus. Bei SQL-Anywhere-Programmen ist es eine ZIP-Datei, deren Name mit „(RW)“ beginnt, bei PostgreSQL-Programmen mit „LxOffice“. Starten Sie die Rücksicherung und prüfen Sie erneut die Zusammenfassung auf Fehler.
  6. Starten Sie das Programm neu. Sie werden gefragt, ob die Lizenz auf diesen Rechner übertragen werden soll. Bestätigen Sie mit „Ja“. Ab diesem Moment lässt sich Lexware auf dem alten Rechner nicht mehr nutzen.
  7. Prüfen Sie auf dem neuen Rechner, ob alle Firmen mit ihren Daten vollständig vorhanden sind.
  8. Deinstallieren Sie Lexware erst danach auf dem alten Rechner, über die Windows-Systemsteuerung (appwiz.cpl).

Häufige Fehlerquellen

Formulare vergessen

Wird beim Sichern die Option für eigene Formulare nicht angehakt, fehlen individuell angepasste Rechnungs- oder Auftragsvorlagen auf dem neuen Rechner.

Formulare aus falscher Version zurückgesichert

Bei einigen Produktlinien (etwa Lexware plus) sollten Formulare beim Rücksichern nur übernommen werden, wenn auf dem neuen Rechner exakt dieselbe Jahresversion installiert ist. Sonst überschreiben ältere Formulare die aktuellen, was zu Funktionsstörungen führen kann.

Falscher Menüpfad wegen falscher Datenbank-Annahme

Wer bei plus, professional oder premium den Rechnerwechsel-Menüpunkt sucht, obwohl im Hintergrund PostgreSQL läuft, findet ihn nicht – dort führt der Weg über Datei → Datensicherung → Sicherung statt über Datei → Rechnerwechsel. Die Prüfung über „?“ → Info → Details vorab spart hier Zeit.

Lizenzübertragung übersehen

Ohne die Bestätigung „Lizenz auf diesen PC übertragen“ bleibt die neue Installation unaktiviert – gleichzeitig ist das der Moment, ab dem der alte Rechner nicht mehr funktioniert. Das überrascht viele, ist aber so vorgesehen.

Rechnerwechsel mit Versions-Upgrade verwechselt

Ein Umstieg von Lexware Standard/Basis auf pro oder premium ist derzeit nur eingeschränkt möglich, weil die neuen Programmlinien seit dem 01.01.2026 eine andere Datenbankstruktur nutzen. Eine automatische Datenübernahme ist voraussichtlich erst ab Ende 2026 möglich. Wer nur den Rechner wechselt und dieselbe Produktlinie behält, ist davon nicht betroffen.

Wenn etwas schiefläuft

Zeigt die Zusammenfassung nach Sicherung oder Rücksicherung eine Fehlermeldung, lässt sich über die Schaltfläche „Informationen…“ nachlesen, was genau nicht funktioniert hat. Startet das Programm nach einem Fehler gar nicht mehr, ist bei einigen Produkten eine manuelle Sicherung auf Dateiebene möglich – das sollte aber nur mit Unterstützung durchgeführt werden, da dabei Programmverzeichnisse direkt bearbeitet werden. Bei einer PostgreSQL-Datenbank ist eine manuelle Rücksicherung technisch nicht möglich; hier bleibt nur der Weg über den Support.

Wenn Sie sich beim Rechnerwechsel nicht sicher sind oder eine Sicherung fehlschlägt, lohnt sich ein Blick von außen, bevor am alten Rechner etwas verändert wird. Wir unterstützen dabei, wenn Sie nicht weiterkommen.

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ERP-Wechsel zu weclapp – Ablauf, Dauer, typische Kosten

ERP-Wechsel zu weclapp – Ablauf, Dauer, typische Kosten

Viele Unternehmen schieben den ERP-Wechsel vor sich her, obwohl das alte System längst an seine Grenzen stößt. Die Sorge ist meistens dieselbe: Gehen beim Umstieg Daten verloren? Steht der Betrieb tagelang still, während Kunden weiter bestellen wollen? Und was kostet das Ganze am Ende wirklich?

Die gute Nachricht: Ein ERP-Wechsel ist ein planbarer Prozess, kein Sprung ins Ungewisse. Entscheidend ist, dass er in klaren Phasen abläuft, mit ausreichend Zeit für Tests, bevor irgendetwas live geht.

So läuft ein ERP-Wechsel zu weclapp ab

Phase 1: Analyse (ca. 1–2 Wochen)

Am Anfang steht keine Migration, sondern ein genauer Blick auf das, was bereits da ist. Welche Daten müssen mitziehen: etwa Artikel, Kunden, offene Aufträge oder Belege? Welche Prozesse laufen aktuell noch in Excel-Tabellen oder Einzellösungen und sollen künftig direkt in weclapp abgebildet werden? Diese Phase entscheidet, wie glatt der Rest läuft. Deshalb nehmen wir uns dafür bewusst Zeit.

Phase 2: Datenmigration (ca. 2–4 Wochen, abhängig vom Datenvolumen)

Jetzt wandern Artikelstämme, Kundendaten, Lagerbestände und Preislisten strukturiert aus dem alten System in weclapp. Die Dauer hängt fast ausschließlich von der Datenmenge und ihrer Qualität ab: Je sauberer die Ausgangsdaten, desto schneller geht die Migration. Dieser Schritt bereitet den meisten Unternehmen die größten Sorgen, und genau deshalb lohnt sich hier ein erfahrener Partner, der weiß, worauf es ankommt..

Phase 3: Testbetrieb (ca. 1–3 Wochen)

Bevor irgendetwas live geht, läuft weclapp parallel zum bisherigen System. Ihr Team arbeitet mit echten Daten in einer Testumgebung und spielt die gewohnten Abläufe durch. Fehler fallen so auf, bevor sie im Tagesgeschäft Schaden anrichten.

Phase 4: Go-Live (1 Tag bis wenige Tage)

Der eigentliche Umstieg ist meist der unspektakulärste Teil, wenn die vorherigen Phasen sauber gelaufen sind. Das alte System wird abgelöst, und weclapp übernimmt den laufenden Betrieb. Kleinere Anpassungen sind in den ersten Tagen normal. Wir begleiten sie direkt, statt sie erst im Nachhinein zu entdecken.

Auch die Sorge vor tagelangen Ausfallzeiten lässt sich entkräften: Die eigentliche Umschaltung dauert in der Regel nur Stunden, nicht Tage, weil der Testbetrieb in Phase 3 Prozesse, Berechtigungen und Schnittstellen bereits einmal durchgespielt hat. Muss am Go-Live-Tag noch etwas nachjustiert werden, betrifft das meist Details: der gesamte Betrieb bleibt davon unberührt.

Insgesamt dauert ein realistischer ERP-Wechsel damit rund 4 bis 12 Wochen, abhängig von Datenmenge, Prozesskomplexität und der Anzahl beteiligter Abteilungen. Kleinere Betriebe mit überschaubarem Datenbestand sind oft schneller durch, größere mit mehreren Standorten oder komplexer Lagerlogistik brauchen entsprechend mehr Zeit.

Warum wir wissen, wovon wir sprechen

Wir haben unseren eigenen Betrieb selbst auf weclapp migriert. Wir kennen die Umstellung also nicht nur aus Kundenprojekten, sondern aus eigener Erfahrung.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Für PBO haben wir rund 20.000 Artikel in weclapp migriert, eine Datenmenge, bei der sich Fehler in der Vorbereitung vervielfacht hätten. Das zeigt, dass eine strukturierte Migration auch bei großen Artikelbeständen zuverlässig funktioniert, wenn Analyse und Testphase ernst genommen werden.

Genau das ist der Unterschied zwischen einer Migration, die nebenbei mitläuft, und einer, die als eigenes Projekt behandelt wird. Bei 20.000 Artikeln reicht es nicht, Daten einfach zu exportieren und wieder einzuspielen. Attribute, Kategorien, Lagerorte und Preislogiken müssen sauber zugeordnet werden, sonst übernimmt das neue System lediglich die Unordnung des alten mit einer neuen Oberfläche.

Was kostet ein ERP-Wechsel zu weclapp?

Hier lohnt sich eine ehrliche Trennung zwischen zwei Kostenblöcken, die oft in einen Topf geworfen werden.

Die weclapp-Lizenz ist öffentlich einsehbar und lässt sich klar beziffern. Das Einstiegspaket ERP Starter kostet 39 € pro Nutzer und Monat, zzgl. MwSt. Wer CRM, Projektmanagement und Zeiterfassung braucht, zahlt für ERP Dienstleistung 86 € bei jährlicher Zahlweise beziehungsweise 95 € bei monatlicher Zahlweise pro Nutzer und Monat. Für volle Warenwirtschaft inklusive Lagerverwaltung und Produktion liegt ERP Handel bei 163 € jährlich beziehungsweise 179 € monatlich pro Nutzer und Monat. Ab zehn Lizenzen erstellt weclapp ein individuelles Angebot mit Preisvorteilen.

Die Migration selbst lässt sich dagegen nicht pauschalisieren. Gemeint sind damit Analyse, Datenübernahme, Testbetrieb und die Schulung Ihres Teams. Die Kosten hängen zu stark davon ab, wie viele Daten migriert werden, wie komplex Ihre bisherigen Prozesse sind und wie viele Mitarbeitende eingearbeitet werden müssen. Ein Betrieb mit sauberen Excel-Listen und 500 Artikeln braucht einen anderen Aufwand als einer mit gewachsenen Datenbanken und mehreren tausend Positionen.

Genau deshalb erstellen wir für die Migration ein individuelles Angebot, abgestimmt auf Ihre tatsächliche Ausgangslage. Pauschalpreise, die im Zweifel doch nicht passen, gibt es bei uns bewusst nicht.

Kein Grund für Bauchschmerzen

Ein ERP-Wechsel bleibt ein Projekt, kein Selbstläufer. Aber mit einer sauberen Analysephase, einer strukturierten Datenmigration und einem echten Testbetrieb vor dem Go-Live lässt sich das Risiko auf ein überschaubares Maß reduzieren. Datenverlust und tagelange Ausfallzeiten sind kein Naturgesetz eines ERP-Wechsels, sondern das Ergebnis, wenn genau diese Phasen übersprungen werden.

Sie überlegen, von Ihrem aktuellen System auf weclapp zu wechseln? Lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie Ihr Wechsel konkret aussehen würde, mit realistischem Zeitplan und einem individuellen Angebot statt Pauschalversprechen.

Lexware büro easy und die eRechnungspflicht: Das sollten Sie wissen

Lexware büro easy und die eRechnungspflicht: Das sollten Sie wissen

Nutzen Sie Lexware büro easy start? Dann können Sie weder E-Rechnungen empfangen noch versenden. Büro easy basis? Immerhin empfangen. Versenden geht aber trotzdem nicht. Büro easy plus? Funktioniert, aber nur mit eigenem Account, eigenem Freischaltcode und einem Anruf bei der Hotline, bevor die erste Rechnung überhaupt rausgeht.

Das steht genau so in den offiziellen FAQs von Lexware selbst.

Was büro easy wirklich kann – und was nicht

Lexware büro easy gibt es in drei Varianten: start, basis, plus.

Bei E-Rechnungen unterscheiden sie sich deutlich:

VarianteE-Rechnung empfangenE-Rechnung versenden
büro easy startNicht verfügbarNicht verfügbar
büro easy basisVerfügbarNicht verfügbar
büro easy plusVerfügbarVerfügbar

Nur die teuerste Variante kann also überhaupt eine E-Rechnung verschicken. Mit start oder basis geht das schlicht nicht.

Die häufigsten Probleme in der Praxis

Problem #1: start und basis können keine E-Rechnung versenden. Zwei von drei büro easy-Varianten fallen bei der Versandpflicht komplett durch. Wer hier nicht wechselt oder upgradet, kann ab 2027 schlicht keine rechtskonforme Rechnung mehr an andere Unternehmen schicken.

Problem #2: Auch büro easy plus braucht einen Extra-Account. Bevor die erste E-Rechnung rausgeht, muss ein eigener „Lexware eRechnung“-Account angelegt werden. Mit Passwort, Rechnungsanschrift, Bankverbindung – und einem Freischaltcode, der erst per Telefon bestätigt wird.

Problem #3: Jede Rechnung läuft einzeln über einen Assistenten. Kein automatischer Versand im normalen Workflow. Jede Rechnung wird über ein separates Fenster geprüft und einzeln übergeben.

Problem #4: Die Frist rückt näher, als viele denken. Seit 2025 gilt bereits die Pflicht, E-Rechnungen zu empfangen. Beim Versand tickt die Uhr für die meisten Unternehmen ab 2027.

Ab wann die eRechnung wirklich Pflicht wird

Seit dem 1. Januar 2025 muss jedes Unternehmen E-Rechnungen empfangen, lesen und prüfen können. Das betrifft alle, die mit anderen Unternehmen oder Behörden Rechnungen austauschen.

Beim Versand gibt es noch eine Übergangsfrist. Bis Ende 2026 dürfen Sie mit Zustimmung des Empfängers weiterhin PDF-Rechnungen verschicken. Ab dem 1. Januar 2027 wird der Versand für Unternehmen mit mehr als 800.000 Euro Vorjahresumsatz Pflicht. Kleinere Unternehmen bekommen bis Ende 2027 noch etwas Luft. Ab dem 1. Januar 2028 gilt die Pflicht dann für alle – ohne Ausnahme.

Ausgenommen bleiben nur steuerfreie Leistungen, Kleinbetragsrechnungen unter 250 Euro, Fahrkarten und Kleinunternehmer nach § 19 UStG beim Versand.

Empfangen müssen E-Rechnungen trotzdem alle können.

Und was ist mit büro easy selbst?

Bei der eRechnung bleibt es nicht. Seit dem 30. April 2026 verkauft Lexware büro easy nicht mehr an Neukunden: start, basis und plus gleichermaßen. Wer die Software schon nutzt, ist davon zunächst nicht betroffen: Support und Updates soll es laut Lexware weiterhin geben.

Das heißt nicht, dass morgen Schluss ist. Ein Verkaufsstopp für Neukunden ist trotzdem ein Signal, das man ernst nehmen sollte. Wer sich ohnehin mit der eRechnung auseinandersetzen muss, kann den Moment nutzen und gleich auf eine Lösung wechseln, die für beide Themen gerüstet ist.

Wie das mit Lexware Office einfacher geht

In Lexware Office landet eine E-Rechnung genauso in der Belegerfassung wie jeder andere Eingangsbeleg. Hochladen, das System liest die Daten automatisch aus, fertig. Beim ersten Beleg führt eine kurze Einführungstour durch den Ablauf. Kein separater Account, kein Freischaltcode per Telefon.

Für den Versand gilt dasselbe Prinzip: E-Rechnungen entstehen direkt aus der normalen Rechnungserstellung heraus, ohne Umweg über ein externes Zusatzmodul.

Fazit

büro easy hat seine Berechtigung – aber bei der E-Rechnung stößt es an klare Grenzen. Zwei von drei Varianten können gar nichts versenden, die dritte nur mit Umweg über einen separaten Account. Dazu kommt der Verkaufsstopp für Neukunden seit April 2026. Wer jetzt umsteigt, spart sich den Stress, wenn die Fristen näher rücken.

Häufige Fragen

Was ist die beste Alternative zu Lexware büro easy? Das kommt auf den Bedarf an. Wer nur einen einzelnen Bereich wie die Buchhaltung oder das Auftragswesen braucht, findet auch in einzelnen Lexware-Desktop-Programmen eine Lösung. Für alle, die eine moderne, cloudbasierte Lösung mit integrierter E-Rechnung suchen, ist Lexware Office der naheliegendste Schritt – auch wenn sich einige Abläufe anders anfühlen als in büro easy. Ein kurzer Test vorab lohnt sich.

Kann Lexware Office E-Rechnungen empfangen und versenden? Ja. Lexware Office liest eingehende E-Rechnungen (ZUGFeRD, XRechnung) direkt in der normalen Belegerfassung ein und erstellt ausgehende E-Rechnungen aus der regulären Rechnungsstellung heraus.

Muss ich als Kleinunternehmer auch E-Rechnungen versenden? Vom Versand sind Kleinunternehmer nach § 19 UStG ausgenommen. Empfangen und lesen können müssen Sie E-Rechnungen trotzdem – diese Pflicht gilt für alle, unabhängig vom Umsatz.

Ab wann brauche ich zwingend eine Lösung, die E-Rechnungen versenden kann? Spätestens ab 2027, wenn Ihr Vorjahresumsatz über 800.000 Euro liegt. Kleinere Unternehmen haben bis Ende 2027 Zeit. Ab 2028 gilt die Pflicht ausnahmslos für alle.

PS.: Sie wissen nicht, welche büro easy-Variante Sie gerade nutzen oder was der Umstieg auf Lexware Office für Sie bedeutet? Fragen Sie uns einfach.

Beratung anfragen

weclapp vs. klassisches ERP: Cloud oder On-Premise?

weclapp vs. klassisches ERP: Cloud oder On-Premise?

Cloud oder klassisch installiert? Diese Frage stellt sich jedes Unternehmen, das über ein neues ERP-System nachdenkt. Beide Modelle haben ihre Berechtigung. Welches passt, hängt von IT-Ressourcen, Standortstruktur und Anspruch an Flexibilität ab. Dieser Vergleich stellt beide Ansätze sachlich gegenüber, am Beispiel des Cloud-ERP weclapp.

Klassisches ERP: Software im eigenen Haus

Bei einem klassischen, on-premise betriebenen ERP läuft die Software auf eigener Hardware im Unternehmen – ob SAP Business One, Microsoft Dynamics 365 Business Central als On-Premise-Variante, Sage oder Lexware warenwirtschaft. Die Daten liegen physisch im eigenen Haus, der Zugriff funktioniert auch ganz ohne Internetverbindung.

Das bringt Kontrolle: Wer will, entscheidet selbst, wann Updates eingespielt werden, und die Infrastruktur bleibt vollständig in eigener Hand. Der Preis dafür ist Verantwortung. Server, Backups, Sicherheitsupdates und Wartung liegen bei der eigenen IT oder einem IT-Partner – inklusive der Frage, was passiert, wenn jemand von unterwegs oder aus dem Homeoffice arbeiten möchte. Das ist meist zusätzlich einzurichten, etwa über eine VPN-Verbindung.

Cloud-ERP am Beispiel weclapp

weclapp läuft vollständig im Browser, ohne lokale Installation. Das bedeutet: Zugriff von jedem Gerät mit Internetverbindung, ob im Büro, unterwegs oder im Homeoffice. Mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet zu haben, etwa ein Angebot und einen Kundendatensatz nebeneinander, ist im Browser genauso möglich wie am klassischen Desktop-Programm.

Die Daten liegen bei weclapp in einem zertifizierten deutschen Rechenzentrum in Frankfurt am Main, unter anderem ISO-27001-zertifiziert und dem deutschen Datenschutzrecht (BDSG) unterworfen. Updates spielt der Anbieter automatisch ein. Und das völlig ohne eigenes Zutun und ohne Wartungsfenster, das die eigene IT einplanen muss.

Skalierbarkeit ist dabei der große Unterschied zum klassischen Modell: Nutzerzahlen lassen sich flexibel anpassen, Module bei Bedarf dazubuchen oder wieder abbestellen. Ein Unternehmen, das wächst oder saisonal schwankt, muss dafür keine neue Hardware anschaffen.

Ein Vergleich: Cloud-ERP vs. klassisches ERP

Klassisches ERP
(On-Premise)
Cloud-ERP
(weclapp)
HostingEigene Server im UnternehmenZertifiziertes Rechenzentrum in Frankfurt a. M. (ISO 27001)
ImplementierungsdauerAbhängig von Hardware-Beschaffung und Server-Einrichtung, meist längerer VorlaufKein Hardware-Setup nötig, Dauer hängt vor allem von der Datenmigration ab
KostenmodellMeist Lizenzkauf plus Wartungsvertrag, höhere AnfangsinvestitionMonatliches Abo pro Nutzer, planbare laufende Kosten
SkalierbarkeitZusätzliche Nutzer oder Module oft mit neuer Hardware/Lizenz verbundenNutzerzahlen und Module flexibel anpassbar
Update-AufwandMuss von eigener IT oder Partner eingeplant und eingespielt werdenAutomatisch durch den Anbieter, ohne Wartungsfenster
Mobiler ZugriffMeist zusätzliche Einrichtung nötig (z. B. VPN)Standardmäßig über Browser von jedem Gerät

Für wen passt welches Modell?

Ein paar Fragen helfen bei der Einordnung, unabhängig vom konkreten Anbieter:

Arbeiten Menschen bei Ihnen an mehreren Standorten oder im Homeoffice?

Dann spielt ein Cloud-ERP mit Zugriff über den Browser, ohne zusätzliche VPN-Einrichtung, seine Stärke aus.

Haben Sie eine eigene IT-Abteilung, die Server, Backups und Updates zuverlässig betreut?

Wenn ja, ist ein klassisches System gut stemmbar. Wenn diese Ressourcen fehlen, übernimmt bei einem Cloud-ERP der Anbieter genau diese Aufgaben.

Wächst Ihr Unternehmen schnell oder schwankt die Nutzerzahl saisonal?

Cloud-Systeme lassen sich ohne neue Hardware anpassen, ein klassisches System braucht dafür meist zusätzliche Lizenzen oder Server-Kapazität.

Ist eine hohe Einmalinvestition für Sie leichter zu stemmen als laufende monatliche Kosten?

Dann kann ein klassisches System mit Lizenzkauf finanziell attraktiver sein. Wer lieber planbare, laufende Kosten ohne große Anfangsinvestition hat, ist mit einem Cloud-Abo besser bedient.

Ist die Cloud sicher genug für sensible Unternehmensdaten?

Diese Sorge kommt in Beratungsgesprächen häufig auf. Zu Recht, denn Unternehmensdaten sind sensibel. Wichtig dabei: Ein selbst betriebenes System ist nicht automatisch sicherer. Die Sicherheit hängt vollständig davon ab, wie konsequent die eigene IT Updates einspielt und Backups pflegt. Wird das vernachlässigt, entstehen genau die Lücken, die Angreifer ausnutzen.

Bei einem zertifizierten Cloud-Anbieter wie weclapp übernimmt das ein spezialisiertes Team im laufenden Betrieb. Die Daten liegen in Deutschland, unterliegen dem deutschen Datenschutzrecht und werden nach ISO 27001 zertifiziert verwaltet. Das ersetzt keine eigene Sorgfalt bei Zugriffsrechten und Passwörtern, nimmt aber die Verantwortung für Infrastruktur und Patch-Management ab.

Häufige Fragen

Ist weclapp eine gute Alternative zu klassischen ERP-Systemen?

Für Unternehmen, die Wert auf mobilen Zugriff, planbare Kosten und wenig eigenen Wartungsaufwand legen, ja. Wer aus Prinzip keine Daten außerhalb des eigenen Hauses speichern möchte oder ohnehin durchgehend stabile Internetverbindungen an allen Standorten braucht, ist mit einem On-Premise-System unter Umständen besser bedient.

Was kostet weclapp im Vergleich zu einem klassischen ERP?

weclapp wird als monatliches Abo pro Nutzer abgerechnet, je nach Paket ab rund 39 Euro. Klassische Systeme verlangen meist eine höhere Einmalinvestition für Lizenzen, dazu kommt häufig ein separater Wartungsvertrag.

Lassen sich Daten aus einem On-Premise-System zu weclapp migrieren?

Ja. Je nach Ausgangssystem funktioniert das über strukturierte Datenimporte oder API-Anbindung. Der Aufwand hängt vor allem von der Datenmenge und -qualität im Altsystem ab.

Fazit

Weder Cloud-ERP noch klassisches On-Premise-System ist grundsätzlich die bessere Wahl. Wer viel Kontrolle über die eigene Infrastruktur behalten will und stabile IT-Ressourcen im Haus hat, kommt mit einem klassischen System gut zurecht. Wer Wert auf mobilen Zugriff, planbare Kosten ohne große Vorabinvestition und wenig eigenen Wartungsaufwand legt, findet in einem Cloud-ERP wie weclapp die passendere Lösung.

Sie stehen selbst vor dieser Entscheidung? Lassen Sie uns gemeinsam schauen, welches Modell zu Ihrem Unternehmen passt.

ERP für die Fertigung: Diese Funktionen brauchen Sie wirklich

ERP für die Fertigung: Diese Funktionen brauchen Sie wirklich

Jeden Morgen dasselbe Ritual: erst einloggen, dann in die Remoteverbindung, dann ins eigentliche System. Das alles bevor überhaupt der erste Auftrag angelegt werden kann. Und wehe, die Verbindung hakt gerade dann, wenn ein Kunde am Telefon auf eine Zusage wartet.

Kommt Ihnen bekannt vor?

Dann geht es Ihnen wie vielen Fertigungsbetrieben, die mit einem gewachsenen, aber technisch stehengebliebenen System arbeiten. Die Produktion läuft, aber die Software drumherum bremst mehr, als dass sie hilft.

Was ist PPS-Software – und was hat das mit ERP zu tun?

PPS steht für Produktionsplanung und -steuerung. Ein PPS-System ist im Kern ein ERP, das speziell auf Fertigungsprozesse zugeschnitten ist: Es verbindet Einkauf, Disposition, Lager, Vertrieb und Buchhaltung so miteinander, dass die Produktion reibungslos läuft, statt an Schnittstellen zwischen Abteilungen hängenzubleiben.

In der Praxis heißt das: Arbeitspläne bündeln die einzelnen Produktionsschritte inklusive Zeitvorgaben und benötigter Ressourcen. Stücklisten bilden ab, aus welchen Komponenten ein Produkt besteht – auch bei komplexen, mehrstufigen Baugruppen. Und Produktionsaufträge halten fest, was wann in welcher Menge gefertigt werden soll, inklusive Verfügbarkeitsprüfung und Controlling zwischen geplanten und tatsächlichen Kosten.

Warum Fertigungsunternehmen ein anderes ERP braucht als Handel oder Dienstleistung

Handelsunternehmen kaufen Ware und verkaufen sie weiter. Fertigungsbetriebe verwandeln Rohstoffe in etwas Neues. Genau das macht die Anforderungen komplexer. Es reicht nicht, Lagerbestände zu zählen. Es muss klar sein, welches Rohmaterial für welchen Produktionsauftrag reserviert ist, welche Arbeitsschritte in welcher Reihenfolge nötig sind und wie viel davon bereits erledigt wurde.

Ein System, das nur für den Wiederverkauf fertiger Ware gebaut wurde, kennt weder Stücklisten noch Arbeitspläne. Genau da scheitern viele Standard-ERPs an der Realität der Fertigung.

Die häufigsten Probleme in der Praxis

Problem #1: Der Materialbedarf wird von Hand geschätzt. Ohne automatische Disposition weiß niemand genau, wie viel Rohmaterial für die nächsten Aufträge wirklich gebraucht wird – bis entweder zu viel oder zu wenig auf Lager liegt.

Problem #2: Stücklisten leben in Excel statt im System. Komplexe Produkte mit mehreren Komponenten werden in Tabellen gepflegt, die niemand außer der einen Person versteht, die sie erstellt hat.

Problem #3: Zugriff aufs System ist eine eigene Hürde. Veraltete Systeme erfordern oft eine Remoteverbindung, bevor überhaupt gearbeitet werden kann – ein Extra-Schritt, jeden Tag, für jeden Vorgang.

Problem #4: E-Rechnung ist mit dem Altsystem schlicht nicht möglich. Was inzwischen für viele Unternehmen Pflicht ist, lässt sich mit technisch veralteter Software gar nicht erst abbilden.

Was ein ERP für Fertigung können muss

Ein System für Fertigungsbetriebe muss vor allem fünf Dinge zuverlässig können: automatische Disposition, die den Materialbedarf selbst ermittelt statt ihn zu erraten, Stücklisten- und Arbeitsplanverwaltung direkt im System, Produktionsaufträge mit Verfügbarkeitsprüfung und Kostencontrolling, eine Lagerverwaltung, die Material auch für einzelne Aufträge reservieren kann, und eine moderne Cloud-Anbindung ohne Remote-Umweg.

Die passende Lösung heißt bei weclapp ERP Handel: ein Paket, das Warenwirtschaft und Produktionsplanung gemeinsam abdeckt, von der Disposition bis zur kompletten Fertigungssteuerung. Enthalten sind:

  • automatische Materialbedarfsermittlung mit direkter Umwandlung von Bestellvorschlägen in Bestellungen,
  • Lagerverwaltung mit beliebig vielen Lagern und Lagerplätzen inklusive Reservierung für einzelne Produktionsaufträge,
  • Stücklisten (auch rekursiv, für komplexe Baugruppen),
  • Arbeitspläne mit Zeitvorgaben und Ressourcenzuordnung,
  • sowie Produktionsaufträge mit Controlling zwischen geplanten und tatsächlichen Kosten.

Dazu kommt die Buchhaltung mit DATEV-Export.

Wie das in der Praxis aussieht: PBO Pulverbeschichtung Osterloh

PBO aus Vockerode beschichtet seit 1997 Metallteile für Maschinenbauer und Metallverarbeiter aus der Region – elektrostatisch aufgetragen, bei hoher Temperatur eingebrannt. Was nicht ganz so reibungslos lief wie die Produktion: die IT dahinter. Das alte ERP-System bekam keine Updates mehr, keinen Support-Horizont. Wer auf die Daten zugreifen wollte, musste sich erst in eine Remoteverbindung einloggen. Jeden Tag, für jeden Vorgang.

Gleichzeitig rückte die E-Rechnungspflicht näher, die das Altsystem gar nicht abbilden konnte. Der Wechsel war beschlossen. Nur brachte PBO über 20.000 Artikel mit, gewachsen über Jahre. So ein historisch gewachsener Artikelstamm hat seine eigenen Eigenheiten. Genau die machten den Export aus dem alten System zur eigentlichen Herausforderung.

Wir haben daher weclapp eingeführt: eine Cloud-Lösung, die direkt über den Browser läuft, ganz ohne Remotedesktop. Für die Lagerarbeit kam die weclapp-Lagerapp auf der vorhandenen Hardware dazu, parallel wurde Microsoft 365 implementiert. Die größte Arbeit steckte in der Datenmigration: Über 20.000 Artikel mussten aus dem Altsystem extrahiert, bereinigt und strukturiert überführt werden – kein Copy-Paste, sondern ein eigenes Arbeitspaket. Das Projekt startete im Dezember 2025, die Einrichtung war bis Februar 2026 abgeschlossen. Seitdem arbeitet PBO produktiv mit weclapp und kann E-Rechnungen direkt aus dem System versenden.

Fazit

Ein ERP für Fertigung muss die Produktion abbilden, wie sie wirklich läuft: mit Stücklisten, Arbeitsplänen und einer Disposition, die mitdenkt statt nur zu verwalten. Wer sich jeden Morgen erst durch eine Remoteverbindung kämpfen muss, bevor die eigentliche Arbeit beginnt, hat den ersten Grund für einen Wechsel bereits selbst erlebt.

PS.: Auch bei über 20.000 Artikeln ist ein sauberer Umstieg möglich. PBO ist der Beweis. Fragen Sie uns, wie das bei Ihnen aussehen könnte.

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ERP für den Handel: Diese Funktionen brauchen Sie wirklich

ERP für den Handel: Diese Funktionen brauchen Sie wirklich

Stellen Sie sich einen Bäckereibetrieb vor, der plötzlich zwei Läden gleichzeitig führt: den in der Fußgängerzone und einen zweiten, unsichtbaren, im eigenen Onlineshop. Kunden bestellen Brot und Brötchen online und holen sie in der Filiale ab. In der Weihnachtssaison kommt der Versand dazu – Stollen, deutschlandweit, per DHL. Bezahlt wird per PayPal. Und jede Bestellung muss am Ende in derselben Warenwirtschaft landen wie der Verkauf an der Ladentheke.

Klingt nach Spezialfall? Ist es nicht. Es ist der ganz normale Alltag für Handelsunternehmen, die online und stationär gleichzeitig verkaufen. Und genau hier zeigt sich, ob ein ERP für Handel wirklich funktioniert oder nur auf dem Papier gut aussieht.

Warum Handel ein anderes ERP braucht als Dienstleistung oder Fertigung

Bei Dienstleistern zählt vor allem Zeit. [Hier geht’s zu unserem ERP-Beitrag für Dienstleister] Bei Handelsunternehmen zählt die Ware – und zwar über mehrere Verkaufskanäle gleichzeitig hinweg synchron. Ein Artikel, der im Laden verkauft wird, muss im Onlineshop sofort als nicht mehr verfügbar gelten. Ein Artikel, der über einen Marktplatz verkauft wird, genauso. Ohne zentrale Warenwirtschaft verkaufen Sie früher oder später etwas doppelt, das es nur einmal gibt.

Dazu kommen Themen, die reine Dienstleister nie beschäftigen: Disposition und Einkauf, Lagerbestände in Echtzeit, Seriennummern oder Chargen, wenn es um Rückverfolgbarkeit geht, und die Anbindung an Shop-Systeme, Marktplätze, Versanddienstleister und Zahlungsanbieter. Ein ERP, das primär für Projektarbeit gebaut wurde, hilft hier wenig.

Die häufigsten Probleme in der Praxis

Problem #1: Der Lagerbestand stimmt nie ganz. Ladenverkauf, Onlineshop und Marktplatz laufen in getrennten Systemen. Zwischen den Abgleichen liegen Stunden, manchmal Tage – genug Zeit, um etwas zu verkaufen, das gar nicht mehr da ist.

Problem #2: Bestellungen aus verschiedenen Kanälen landen nicht an einem Ort. Eine Bestellung aus dem Onlineshop, eine vom Marktplatz, eine aus der Filiale: Drei Quellen, die von Hand zusammengeführt werden müssen, bevor überhaupt Ware rausgehen kann.

Problem #3: Versand- und Zahlungsschnittstellen sind Insellösungen. DHL-Label hier, PayPal-Abgleich da, keine Verbindung zur Warenwirtschaft. Jede Bestellung bedeutet doppelte Arbeit – einmal im Shop, einmal im ERP.

Problem #4: Click & Collect wird zum manuellen Sonderfall. Online bestellen, in der Filiale abholen, klingt einfach – ist es aber nur, wenn das System weiß, dass eine online reservierte Ware nicht gleichzeitig im Laden verkauft werden darf.

Problem #5: Die Buchhaltung bekommt die Bestellübersicht von Hand. Ohne Anbindung an die Finanzbuchhaltung muss die Bestellliste aus dem Shopsystem manuell ans Steuerbüro gehen, damit dort die Kontobewegungen abgeglichen werden können. Ein Job, der sich jeden Monat wiederholt – und der eigentlich niemand mehr von Hand machen sollte.

Was ein ERP für Handel können muss

Ein System für Handelsunternehmen muss vor allem sechs Dinge zuverlässig können: eine zentrale Warenwirtschaft, die alle Verkaufskanäle in Echtzeit synchron hält, Disposition und Einkauf, damit Nachbestellungen nicht dem Zufall überlassen bleiben, Lagerverwaltung inklusive Serien- und Chargennummern, direkte Anbindung an Shop-Systeme und Marktplätze statt manueller Doppelpflege, Schnittstellen zu Versand- und Zahlungsanbietern – und eine Anbindung an die Buchhaltung, die den Abgleich mit dem Steuerbüro nicht mehr zur Handarbeit macht.

weclapp bietet dafür das Paket ERP Handel, ausgerichtet auf Produktion, E-Commerce und mehr. Enthalten ist alles aus dem Paket ERP Dienstleistung, dazu ein vollständiges Warenwirtschaftssystem, Disposition und Einkauf, Lagerverwaltung inklusive mobiler Lager-App, Serien- und Chargennummern, Produktion sowie die direkte Anbindung an Shopsysteme wie Shopware, WooCommerce und Shopify und an Marktplätze wie Amazon, eBay und kaufland.de. Über den DATEV-Rechnungsdaten- und Buchungsdatenservice aus dem Bereich Finanzen & Buchhaltung wandert außerdem jede Bestellung automatisch zur Steuerkanzlei – ganz ohne manuell exportierte Bestellübersicht. Das Paket kostet 179 Euro pro Monat und Nutzer bei monatlicher Zahlweise, 163 Euro bei jährlicher Abrechnung.

Damit lässt sich genau das abbilden, was Handelsunternehmen im echten Leben brauchen: Der Onlineshop synchronisiert sich automatisch mit der Warenwirtschaft, Versanddienstleister und Zahlungsanbieter sind angebunden statt als separates Tool danebenzustehen, Click & Collect – online bestellen, in der Filiale abholen – lässt sich sauber abbilden, weil das System jederzeit weiß, welche Ware wo reserviert ist, und die Kontobewegungen landen automatisch beim Steuerbüro statt in einer Extra-Excel-Liste.

Häufig kommen Handelsunternehmen dabei aus einer ganz typischen Konstellation: eine Warenwirtschaft für den Lagerbestand, ein separates CRM für die Kundenverwaltung, dazwischen keine echte Verbindung. Klassische Insellösungen also – jedes System für sich gut, aber niemand redet miteinander. weclapp ERP Handel bringt Warenwirtschaft und CRM (aus dem Baustein ERP Dienstleistung) in ein einziges System zusammen, sodass Lagerbestand, Kundendaten und Bestellungen an einem Ort liegen.

Fazit

Ein ERP für Handel muss vor allem eines: die Ware im Griff behalten, egal über wie viele Kanäle sie verkauft wird. Wer noch von Hand zwischen Laden, Onlineshop und Marktplatz abgleicht, verliert nicht nur Zeit, sondern früher oder später auch Umsatz – durch Bestellungen, die gar nicht mehr bedient werden können.

PS.: Sie planen gerade selbst den Sprung vom Ladengeschäft in den Online-Verkauf? Wir haben genau dafür schon einige Projekte begleitet. Fragen Sie uns einfach.

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ERP für Dienstleister: Diese Funktionen brauchen Sie wirklich

Wir müssen reden! Genauer gesagt: über Freitagnachmittage, an denen die halbe Belegschaft noch schnell ihre Wochenstunden ins Projekt bucht, bevor das Wochenende eingeläutet wird. Also schnell ein Blick in die Excel-Tabelle, dann ins Kalendertool und die E-Mails. Denn natürlich wurden die Zeiten der letzten zwei Tage nirgendwo notiert. Am Ende stimmt die Stundenzahl trotzdem nicht ganz. Kommt Ihnen bekannt vor?

Keine Sorge, Sie sind nicht allein! Und Sie sind auch nicht nachlässig. Das Problem sind oft die Werkzeuge: eine Software für Angebote, eine für die Zeiterfassung, eine für Rechnungen, dazu Excel als Kitt zwischen allem.

Genau hier setzt ein ERP für Dienstleister an.

Warum Dienstleister ein anderes ERP brauchen als Handel oder Fertigung

Die meisten ERP-Systeme kommen ursprünglich aus der Warenwirtschaft: Lagerbestände, Stücklisten, Lieferketten. Für ein Beratungsunternehmen, eine Agentur oder einen IT-Dienstleister ist das die falsche Baustelle. Denn hier gibt es oft gar kein Lager, das man zählen könnte. Es gibt Kontingente, Projekte und unzählige Abstimmungen. Genau das muss ein ERP für Dienstleister abbilden können.

Statt Lagerbeständen zählen hier Projektstunden. Statt Stücklisten zählen Leistungsnachweise. Statt Lieferterminen zählen Abgabefristen. Ein System, das ursprünglich fürs Regalzählen gebaut wurde, bringt dafür meist nur notdürftig drangeflickte Zusatzmodule mit. Und das merkt man.

Die häufigsten Probleme in der Praxis

Problem #1: Stunden werden nicht erfasst oder falsch zugeordnet. Ohne feste Struktur landen Arbeitsstunden in Kalendern, Notizen oder gar nicht im System. Ergebnis: Rechnungen fallen zu niedrig aus, oder die Abrechnung dauert Tage.

Problem #2: Angebote und Aufträge laufen getrennt von der Projektarbeit. Das Angebot liegt im CRM, das Projekt läuft in einem ganz anderen Tool. Niemand sieht auf einen Blick, ob ein Projekt noch im Budget liegt – bis es zu spät ist.

Problem #3: Rechnungsstellung ist manuelle Fleißarbeit. Leistungsnachweise werden von Hand aus drei Quellen zusammengesucht, bevor überhaupt eine Rechnung geschrieben werden kann. Klingt nach Excel-Problem Nummer eins? Ist es auch.

Problem #4: Die Buchhaltung bekommt die Daten zu spät oder unvollständig. Ohne Anbindung an Fibu oder Steuerkanzlei müssen Belege und Buchungen händisch nachgereicht werden. Monat für Monat wandern so immer noch physische Ordner durch die Republik.

Was ein ERP für Dienstleister können muss

Ein System, das zu Beratungs-, Agentur- oder IT-Dienstleistungsunternehmen passt, muss vor allem fünf Dinge zuverlässig abbilden:

  1. Projektmanagement mit echtem Leistungsnachweis,
  2. eine Zeiterfassung, die nicht als Fremdkörper danebensteht,
  3. eine durchgängige Kette von Angebot über Auftrag bis zur Rechnung,
  4. ein CRM, das Kontakte und Chancen ohne Systemwechsel verfügbar macht,
  5. und eine Anbindung an Buchhaltung und Steuerkanzlei, die ohne manuellen Export auskommt.

weclapp bietet dafür ein eigenes Paket: ERP Dienstleistung, ausgerichtet auf Consulting, Agenturen und IT-Beratung. Enthalten sind CRM mit Kunden- und Kontaktmanagement, Aufgaben, Kalender und Kampagnen, die durchgängige Kette von Chance über Angebot bis zur Auftragsabwicklung, Projektmanagement inklusive Leistungsnachweis, Zeiterfassung (auch personalbezogen), API-Zugriff für eigene Anbindungen sowie Finanzbuchhaltung und Banking. Das Paket kostet 95 Euro pro Monat und Nutzer bei monatlicher Zahlweise, 86 Euro monatlich bei jährlicher Abrechnung.

Wie das in der Praxis aussieht

Auch wir bei prem-tec sind Dienstleister. Mittlerweile nutzen wir selbst weclapp nachdem wir den Wechsel von einem anderen System vollzogen haben. Dort waren unsere Prozesse sukzessiv gewachsen: Auftragsbearbeitung, CRM, Lager mit Seriennummern, Vertragswesen, Helpdesk, Buchhaltung, dazu die Weitergabe an das Steuerbüro. Ein System, das das alles schlank genug abdeckt, war schwer zu finden.

Statt aus dem Bauch heraus zu entscheiden, hat das Team mehrere Systeme parallel getestet – Buchhaltung, Vertrieb und Support arbeiteten jeweils eine Zeit lang direkt mit den Kandidaten. Am Ende fiel die Wahl auf weclapp, mit den Modulen ERP Handel, Helpdesk und Verträge. Die Migration lief über eine API-Schnittstelle: Die Daten wurden nicht manuell exportiert und neu eingepflegt, sondern direkt zwischen den Systemen übertragen. Artikel, Kunden, Lieferanten, Verträge, Tickets und Aktivitäten kamen so vollständig und sauber an, ohne die Nacharbeit, die klassische CSV-Importe sonst mit sich bringen.

Heute läuft das System ohne Zusatz-Customizing. Die M365-Anbindung bringt E-Mails, Dokumente und Kalender direkt ins ERP, die automatische Eingangsbelegerkennung erfasst Rechnungen und Lieferscheine ohne manuelle Erfassung. [Hier geht’s zum ausführlichen Projektbericht]

Häufige Fragen

Welche ERP-Software ist für IT-Dienstleister geeignet?

IT-Dienstleister brauchen selten ein Lager, aber immer eine saubere Projektabrechnung, Zeiterfassung, Helpdesk/Ticketing und eine Anbindung an Microsoft 365. Genau das deckt das weclapp-Paket „ERP Dienstleistung“ ab. Wie das im Alltag aussieht, zeigt unser eigenes Beispiel weiter oben, denn auch prem-tec ist als IT-Systemhaus selbst ein Dienstleister.

Welche ERP-Programme sind am bekanntesten?

Bekannte Namen sind SAP, Microsoft Dynamics 365, Sage, Odoo und weclapp. Bekannt heißt aber nicht automatisch passend: SAP und Dynamics sind auf große Konzernstrukturen ausgelegt und für kleine Beratungs- oder Agenturteams meist überdimensioniert. Genau in dieser Lücke – zwischen Excel-Chaos und Enterprise-Software – positionieren sich Systeme wie weclapp.

Ist ERP-Software als Dienstleistung erhältlich?

Ja. Das nennt sich Software as a Service (SaaS): Statt eine Lizenz zu kaufen, mieten Sie die Software im monatlichen Abo, ohne eigene Server und ohne hohe Anfangsinvestition. weclapp funktioniert genau nach diesem Modell. Sie zahlen pro Nutzer und Monat, das Paket lässt sich jederzeit anpassen.

Welche ERP-Anbieter sind die besten?

Eine pauschal „beste“ Lösung gibt es nicht. Die Antwort hängt von Unternehmensgröße, Branche und Prozessen ab. Für Dienstleister lohnt sich der Blick auf drei Kriterien statt auf Ranglisten: Liegt der Fokus auf Projekten und Zeit statt auf Warenwirtschaft? Wie transparent ist das Preismodell? Und lässt sich das System mit dem Unternehmen mitwachsen, ohne bei jedem Schritt neu verhandeln zu müssen?

Fazit

Ein ERP für Dienstleister muss nicht alles können. Wirklich nicht! Es muss genau drei Dinge können, um die sich im Beratungs- und Agenturalltag alles dreht: Zeit erfassen, Projekte steuern, sauber abrechnen. Wer sich dabei ertappt, wie er am Freitagnachmittag Stundenzettel aus drei verschiedenen Quellen zusammenklaubt, hat den wichtigsten Grund für ein neues System schon selbst gefunden.

PS.: Und falls Sie jetzt schon wissen wollen, ob weclapp auch zu Ihrem Team passt: wir haben den Wechsel selbst hinter uns. Fragen Sie uns doch einfach.

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PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH – Vom veralteten ERP ins Cloud-System

PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH – Vom veralteten ERP ins Cloud-System

Fünf Meter Länge, zwei Meter Breite, zwei Meter Höhe: So groß können die Werkstücke sein, die durch die Anlage der PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH in Vockerode passen. Seit 1997 beschichtet das Unternehmen Metallteile für Maschinenbauer und Metallverarbeiter aus der Region – elektrostatisch aufgetragen, bei hoher Temperatur eingebrannt, seit 1999 nach ISO 9002 zertifiziert. Was nicht ganz so reibungslos lief wie die Produktion: die IT dahinter.

Die Herausforderung

Das ERP-System, mit dem PBO jahrelang gearbeitet hatte lief, aber es entwickelte sich nicht mehr weiter. Keine Updates, keine neuen Funktionen, kein Support-Horizont. Was blieb, war ein System, das technisch am Ende war und dessen Bedienung eine Extra-Hürde mitbrachte: Wer auf die Daten zugreifen wollte, musste sich zuerst in eine Remoteverbindung einloggen. Ein zusätzlicher Schritt, jeden Tag, für jeden Vorgang.

Gleichzeitig rückte ein Thema näher, das für viele Unternehmen mittlerweile Pflicht ist: die E-Rechnung. Mit dem Altsystem war das nicht abbildbar.

Der Wechsel war beschlossen. Nur: PBO brachte über 20.000 Artikel mit. Ein Artikelstamm, der über Jahre gewachsen waren – mit all den Eigenheiten, die ein Datenexport aus einem veralteten System so mitbringt. Die Datenaufbereitung war von Anfang an klar die größte Aufgabe des Projekts.

Die Anforderungen

Was das neue System leisten sollte, war klar definiert: direkter Zugriff ohne Remoteverbindung, ein modernes Cloud-ERP mit Weiterentwicklungsperspektive und die Möglichkeit, E-Rechnungen zu versenden. Außerdem sollte die bestehende Hardware, inklusive der Lagergeräte, weitergenutzt werden. Keine unnötige Neuanschaffung.

Unsere Lösung

Wir haben weclapp als neues ERP eingeführt. weclapp ist eine Cloud-Lösung, die direkt über den Browser läuft, ganz ohne Remotedesktop oder zusätzlichem Login. Das System ist erreichbar, wo und wann man es braucht. Für die Lagerarbeit haben wir die weclapp-Lagerapp eingebunden, die auf der vorhandenen Hardware läuft. Parallel wurde zudem Microsoft 365 implementiert.

Die größte Arbeit steckte in der Datenmigration. Über 20.000 Artikel mussten aus dem Alt-System extrahiert, bereinigt und strukturiert ins neue System überführt werden. Das war kein Copy und Paste, sondern ein umfangreiches Arbeitspaket an dessen Ende ein sauberer Artikelstamm stand, mit dem PBO tatsächlich arbeiten kann.

Das Projekt startete im Dezember 2025. Die Einrichtung war bis Februar 2026 abgeschlossen. Parallel fanden bereits die Schulungen für das Team statt. Seit Februar 2026 arbeitet PBO produktiv mit weclapp. E-Rechnungen können jetzt direkt aus dem System versendet werden.

Wie geht’s weiter

Die Bankanbindung wird in einem nächsten Schritt ergänzt. Der Grundstein dafür ist gelegt.

Stimmen aus dem Unternehmen

„Das tägliche Einloggen ins Remotesystem hat uns immer wieder Zeit gekostet. Es klingt nach einer Kleinigkeit, macht im Alltag aber einen echten Unterschied. Jetzt öffnen wir weclapp direkt und können loslegen. Und dass wir jetzt auch E-Rechnungen verschicken können, war längst überfällig.

Antje Osterloh-Rücker, Geschäftsführerin, PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH