ERP für Dienstleister: Diese Funktionen brauchen Sie wirklich

ERP für Dienstleister: Diese Funktionen brauchen Sie wirklich

Wir müssen reden! Genauer gesagt: über Freitagnachmittage, an denen die halbe Belegschaft noch schnell ihre Wochenstunden ins Projekt bucht, bevor das Wochenende eingeläutet wird. Also schnell ein Blick in die Excel-Tabelle, dann ins Kalendertool und die E-Mails. Denn natürlich wurden die Zeiten der letzten zwei Tage nirgendwo notiert. Am Ende stimmt die Stundenzahl trotzdem nicht ganz. Kommt Ihnen bekannt vor?

Keine Sorge, Sie sind nicht allein! Und Sie sind auch nicht nachlässig. Das Problem sind oft die Werkzeuge: eine Software für Angebote, eine für die Zeiterfassung, eine für Rechnungen, dazu Excel als Kitt zwischen allem.

Genau hier setzt ein ERP für Dienstleister an.

Warum Dienstleister ein anderes ERP brauchen als Handel oder Fertigung

Die meisten ERP-Systeme kommen ursprünglich aus der Warenwirtschaft: Lagerbestände, Stücklisten, Lieferketten. Für ein Beratungsunternehmen, eine Agentur oder einen IT-Dienstleister ist das die falsche Baustelle. Denn hier gibt es oft gar kein Lager, das man zählen könnte. Es gibt Kontingente, Projekte und unzählige Abstimmungen. Genau das muss ein ERP für Dienstleister abbilden können.

Statt Lagerbeständen zählen hier Projektstunden. Statt Stücklisten zählen Leistungsnachweise. Statt Lieferterminen zählen Abgabefristen. Ein System, das ursprünglich fürs Regalzählen gebaut wurde, bringt dafür meist nur notdürftig drangeflickte Zusatzmodule mit. Und das merkt man.

Die häufigsten Probleme in der Praxis

Problem #1: Stunden werden nicht erfasst oder falsch zugeordnet. Ohne feste Struktur landen Arbeitsstunden in Kalendern, Notizen oder gar nicht im System. Ergebnis: Rechnungen fallen zu niedrig aus, oder die Abrechnung dauert Tage.

Problem #2: Angebote und Aufträge laufen getrennt von der Projektarbeit. Das Angebot liegt im CRM, das Projekt läuft in einem ganz anderen Tool. Niemand sieht auf einen Blick, ob ein Projekt noch im Budget liegt – bis es zu spät ist.

Problem #3: Rechnungsstellung ist manuelle Fleißarbeit. Leistungsnachweise werden von Hand aus drei Quellen zusammengesucht, bevor überhaupt eine Rechnung geschrieben werden kann. Klingt nach Excel-Problem Nummer eins? Ist es auch.

Problem #4: Die Buchhaltung bekommt die Daten zu spät oder unvollständig. Ohne Anbindung an Fibu oder Steuerkanzlei müssen Belege und Buchungen händisch nachgereicht werden. Monat für Monat wandern so immer noch physische Ordner durch die Republik.

Was ein ERP für Dienstleister können muss

Ein System, das zu Beratungs-, Agentur- oder IT-Dienstleistungsunternehmen passt, muss vor allem fünf Dinge zuverlässig abbilden:

  1. Projektmanagement mit echtem Leistungsnachweis,
  2. eine Zeiterfassung, die nicht als Fremdkörper danebensteht,
  3. eine durchgängige Kette von Angebot über Auftrag bis zur Rechnung,
  4. ein CRM, das Kontakte und Chancen ohne Systemwechsel verfügbar macht,
  5. und eine Anbindung an Buchhaltung und Steuerkanzlei, die ohne manuellen Export auskommt.

weclapp bietet dafür ein eigenes Paket: ERP Dienstleistung, ausgerichtet auf Consulting, Agenturen und IT-Beratung. Enthalten sind CRM mit Kunden- und Kontaktmanagement, Aufgaben, Kalender und Kampagnen, die durchgängige Kette von Chance über Angebot bis zur Auftragsabwicklung, Projektmanagement inklusive Leistungsnachweis, Zeiterfassung (auch personalbezogen), API-Zugriff für eigene Anbindungen sowie Finanzbuchhaltung und Banking. Das Paket kostet 95 Euro pro Monat und Nutzer bei monatlicher Zahlweise, 86 Euro monatlich bei jährlicher Abrechnung.

Wie das in der Praxis aussieht

Auch wir bei prem-tec sind Dienstleister. Mittlerweile nutzen wir selbst weclapp nachdem wir den Wechsel von einem anderen System vollzogen haben. Dort waren unsere Prozesse sukzessiv gewachsen: Auftragsbearbeitung, CRM, Lager mit Seriennummern, Vertragswesen, Helpdesk, Buchhaltung, dazu die Weitergabe an das Steuerbüro. Ein System, das das alles schlank genug abdeckt, war schwer zu finden.

Statt aus dem Bauch heraus zu entscheiden, hat das Team mehrere Systeme parallel getestet – Buchhaltung, Vertrieb und Support arbeiteten jeweils eine Zeit lang direkt mit den Kandidaten. Am Ende fiel die Wahl auf weclapp, mit den Modulen ERP Handel, Helpdesk und Verträge. Die Migration lief über eine API-Schnittstelle: Die Daten wurden nicht manuell exportiert und neu eingepflegt, sondern direkt zwischen den Systemen übertragen. Artikel, Kunden, Lieferanten, Verträge, Tickets und Aktivitäten kamen so vollständig und sauber an, ohne die Nacharbeit, die klassische CSV-Importe sonst mit sich bringen.

Heute läuft das System ohne Zusatz-Customizing. Die M365-Anbindung bringt E-Mails, Dokumente und Kalender direkt ins ERP, die automatische Eingangsbelegerkennung erfasst Rechnungen und Lieferscheine ohne manuelle Erfassung. [Hier geht’s zum ausführlichen Projektbericht]

Häufige Fragen

Welche ERP-Software ist für IT-Dienstleister geeignet?

IT-Dienstleister brauchen selten ein Lager, aber immer eine saubere Projektabrechnung, Zeiterfassung, Helpdesk/Ticketing und eine Anbindung an Microsoft 365. Genau das deckt das weclapp-Paket „ERP Dienstleistung“ ab. Wie das im Alltag aussieht, zeigt unser eigenes Beispiel weiter oben, denn auch prem-tec ist als IT-Systemhaus selbst ein Dienstleister.

Welche ERP-Programme sind am bekanntesten?

Bekannte Namen sind SAP, Microsoft Dynamics 365, Sage, Odoo und weclapp. Bekannt heißt aber nicht automatisch passend: SAP und Dynamics sind auf große Konzernstrukturen ausgelegt und für kleine Beratungs- oder Agenturteams meist überdimensioniert. Genau in dieser Lücke – zwischen Excel-Chaos und Enterprise-Software – positionieren sich Systeme wie weclapp.

Ist ERP-Software als Dienstleistung erhältlich?

Ja. Das nennt sich Software as a Service (SaaS): Statt eine Lizenz zu kaufen, mieten Sie die Software im monatlichen Abo, ohne eigene Server und ohne hohe Anfangsinvestition. weclapp funktioniert genau nach diesem Modell. Sie zahlen pro Nutzer und Monat, das Paket lässt sich jederzeit anpassen.

Welche ERP-Anbieter sind die besten?

Eine pauschal „beste“ Lösung gibt es nicht. Die Antwort hängt von Unternehmensgröße, Branche und Prozessen ab. Für Dienstleister lohnt sich der Blick auf drei Kriterien statt auf Ranglisten: Liegt der Fokus auf Projekten und Zeit statt auf Warenwirtschaft? Wie transparent ist das Preismodell? Und lässt sich das System mit dem Unternehmen mitwachsen, ohne bei jedem Schritt neu verhandeln zu müssen?

Fazit

Ein ERP für Dienstleister muss nicht alles können. Wirklich nicht! Es muss genau drei Dinge können, um die sich im Beratungs- und Agenturalltag alles dreht: Zeit erfassen, Projekte steuern, sauber abrechnen. Wer sich dabei ertappt, wie er am Freitagnachmittag Stundenzettel aus drei verschiedenen Quellen zusammenklaubt, hat den wichtigsten Grund für ein neues System schon selbst gefunden.

PS.: Und falls Sie jetzt schon wissen wollen, ob weclapp auch zu Ihrem Team passt: wir haben den Wechsel selbst hinter uns. Fragen Sie uns doch einfach.

Beratung anfragen

PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH – Vom veralteten ERP ins Cloud-System

PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH – Vom veralteten ERP ins Cloud-System

Fünf Meter Länge, zwei Meter Breite, zwei Meter Höhe: So groß können die Werkstücke sein, die durch die Anlage der PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH in Vockerode passen. Seit 1997 beschichtet das Unternehmen Metallteile für Maschinenbauer und Metallverarbeiter aus der Region – elektrostatisch aufgetragen, bei hoher Temperatur eingebrannt, seit 1999 nach ISO 9002 zertifiziert. Was nicht ganz so reibungslos lief wie die Produktion: die IT dahinter.

Die Herausforderung

Das ERP-System, mit dem PBO jahrelang gearbeitet hatte lief, aber es entwickelte sich nicht mehr weiter. Keine Updates, keine neuen Funktionen, kein Support-Horizont. Was blieb, war ein System, das technisch am Ende war und dessen Bedienung eine Extra-Hürde mitbrachte: Wer auf die Daten zugreifen wollte, musste sich zuerst in eine Remoteverbindung einloggen. Ein zusätzlicher Schritt, jeden Tag, für jeden Vorgang.

Gleichzeitig rückte ein Thema näher, das für viele Unternehmen mittlerweile Pflicht ist: die E-Rechnung. Mit dem Altsystem war das nicht abbildbar.

Der Wechsel war beschlossen. Nur: PBO brachte über 20.000 Artikel mit. Ein Artikelstamm, der über Jahre gewachsen waren – mit all den Eigenheiten, die ein Datenexport aus einem veralteten System so mitbringt. Die Datenaufbereitung war von Anfang an klar die größte Aufgabe des Projekts.

Die Anforderungen

Was das neue System leisten sollte, war klar definiert: direkter Zugriff ohne Remoteverbindung, ein modernes Cloud-ERP mit Weiterentwicklungsperspektive und die Möglichkeit, E-Rechnungen zu versenden. Außerdem sollte die bestehende Hardware, inklusive der Lagergeräte, weitergenutzt werden. Keine unnötige Neuanschaffung.

Unsere Lösung

Wir haben weclapp als neues ERP eingeführt. weclapp ist eine Cloud-Lösung, die direkt über den Browser läuft, ganz ohne Remotedesktop oder zusätzlichem Login. Das System ist erreichbar, wo und wann man es braucht. Für die Lagerarbeit haben wir die weclapp-Lagerapp eingebunden, die auf der vorhandenen Hardware läuft. Parallel wurde zudem Microsoft 365 implementiert.

Die größte Arbeit steckte in der Datenmigration. Über 20.000 Artikel mussten aus dem Alt-System extrahiert, bereinigt und strukturiert ins neue System überführt werden. Das war kein Copy und Paste, sondern ein umfangreiches Arbeitspaket an dessen Ende ein sauberer Artikelstamm stand, mit dem PBO tatsächlich arbeiten kann.

Das Projekt startete im Dezember 2025. Die Einrichtung war bis Februar 2026 abgeschlossen. Parallel fanden bereits die Schulungen für das Team statt. Seit Februar 2026 arbeitet PBO produktiv mit weclapp. E-Rechnungen können jetzt direkt aus dem System versendet werden.

Wie geht’s weiter

Die Bankanbindung wird in einem nächsten Schritt ergänzt. Der Grundstein dafür ist gelegt.

Stimmen aus dem Unternehmen

„Das tägliche Einloggen ins Remotesystem hat uns immer wieder Zeit gekostet. Es klingt nach einer Kleinigkeit, macht im Alltag aber einen echten Unterschied. Jetzt öffnen wir weclapp direkt und können loslegen. Und dass wir jetzt auch E-Rechnungen verschicken können, war längst überfällig.

Antje Osterloh-Rücker, Geschäftsführerin, PBO Pulverbeschichtung Osterloh GmbH

TeleDenta GmbH – Moderne IT und zuverlässiger Support

TeleDenta GmbH – Moderne IT und zuverlässiger Support

Die TeleDenta GmbH aus Chemnitz vertreibt kieferorthopädische und zahnmedizinische Produkte in ganz Europa und darüber hinaus. Seit Jahren arbeitet das Unternehmen erfolgreich mit der ptc premium technologies GmbH zusammen – für IT-Infrastruktur und Software-Support aus einer Hand.

Vorteile im Überblick

  • Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem festen IT-Partner
  • Moderne, sichere IT-Infrastruktur als Wachstumsgrundlage
  • Ganzheitlicher Support für alle Systeme aus einer Hand
  • Minimale Ausfallzeiten dank präziser Systemkenntnis
  • Mehr Sicherheit durch aktuelles Backup- und Passwortkonzept

Die Ausgangslage

Nach vielen Jahren zuverlässigen Betriebs zeigte die IT-Landschaft bei TeleDenta erste Alterungserscheinungen: Ein physischer Server, der über acht Jahre seinen Dienst getan hatte, Arbeitsplatzrechner ohne Windows 11-Unterstützung und ein Sicherheitskonzept, das mit den heutigen Anforderungen nicht mehr Schritt hielt.

Gleichzeitig lief der Betrieb bestens: Die Lexware Warenwirtschaft Premium bildete die Geschäftsprozesse ab, der Shopware-Onlineshop unter www.teledenta.com versorgte Kunden, Microsoft 365 unterstützte die tägliche Zusammenarbeit, und die d.velop documents-Plattform organisierte alle Dokumente. Diese bewährten Abläufe durfte die Modernisierung keinesfalls stören.

Die Lösung

Auf Basis der langjährigen Partnerschaft entwickelte das ptc-Team eine Modernisierungsstrategie, die perfekt zum Alltag von TeleDenta passte:

  • Neue Server-Infrastruktur
    Ein Wortmann Terra Server mit Virtualisierung sorgt jetzt für flexible, ausfallsichere Dienste.
  • Zentrales Backup
    Ein Synology NAS bildet das Herzstück eines komplett überarbeiteten Sicherungskonzepts.
  • Moderne Arbeitsplätze
    Neue, Windows 11-fähige Clients ersetzen die alte Hardware.
  • Erhöhte Sicherheit
    Aktualisierte Passwortrichtlinien und ein zeitgemäßes Backup-Konzept schützen die Unternehmensdaten.

Der entscheidende Vorteil: Weil beide Seiten sich kennen und vertrauen, ließ sich die Umstellung so planen, dass Ausfallzeiten minimal blieben. Nach dem Go-Live gab es nur wenige Rückfragen zu individuellen Einstellungen – der beste Beweis für eine gelungene Umsetzung.

Das Ergebnis

TeleDenta arbeitet heute auf einer modernen, sicheren IT-Basis – betreut vom vertrauten Partner, der nicht nur die Technik, sondern auch das Unternehmen kennt. Die virtualisierte Struktur schafft Raum für weiteres Wachstum, die Daten sind besser geschützt, und die Systeme laufen stabil.

Besonders wertvoll: Ob Warenwirtschaft, Onlineshop, Microsoft 365 oder Dokumentenmanagement – für alle Fragen gibt es einen Ansprechpartner, der das gesamte Umfeld versteht und schnell helfen kann.

Stimmen aus dem Unternehmen

„Wir arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen – vom Server über die Arbeitsplätze bis zu Lexware, Shopware und Microsoft 365. Die Modernisierung war für uns ein wichtiger Schritt, um wieder auf dem neuesten Stand zu sein. Sie hat gezeigt, wie wertvoll diese gewachsene Partnerschaft ist. Wir wissen unsere Systeme in guten Händen und können uns auf schnelle Hilfe verlassen, wenn wir sie brauchen.

Dr. Issam El Naib, Geschäftsführer, TeleDenta GmbH

prem-tec – Mehr Transparenz und schnellere Prozesse mit weclapp

prem-tec – Mehr Transparenz und schnellere Prozesse mit weclapp

Die ptc premium technologies GmbH begleitet Unternehmen bei ihrer Digitalisierung und optimiert IT-Prozesse. Als der bisherige Vertriebspartner wechselte und die technischen Grenzen des bestehenden ERP-Systems immer deutlicher wurden, stand eine Entscheidung an: Welches System bietet die nötige Performance, einfachere Prozesse und bessere Automatisierung für die Zukunft?

Vorteile im Überblick

  • Spürbar höhere Performance in allen Geschäftsbereichen – vom Laden der Daten bis zur Auswertung
  • Transparenter Überblick über Daten, Prozesse und Auslastung auf einen Blick
  • Schnellere und genauere Auswertungen als verlässliche Basis für Entscheidungen
  • Vereinfachte Kernprozesse bei Verträgen, Tickets, Projekten und Angeboten
  • Nahtlose Integration durch APIs, Schnittstellen und M365-Anbindung – ohne Medienbrüche
  • Zukunftsfähige Plattform für Erweiterungen wie Plugins oder Shop-Anbindungen

Ausgangslage / Herausforderung

Aufgrund der Vielfalt der Prozesse im Unternehmen – von der reinen Auftragsbearbeitung über CRM Funktionen, Lager mit Seriennummern, Vertragswesen, Helpdesk und Service bis hin zur Buchhaltung und Weitergabe der Daten an das Steuerbüro – musste ein komplexes aber auch schlankes und effizientes System gesucht werden.

Weiterhin sollte der Zugang für alle Mitarbeiter einfach sein und auch die Verbindung zu anderen Systemen, wie Microsoft365, dem Online Shop oder der Telefonanlage sicher gestellt sein. 

In Summe eine Vielzahl an wünschen und Anforderungen, die bisherige Systeme nur teilweise erfüllten und die Auswahl eines neuen Systems nicht einfacher machten.

Lösung / Umsetzung

Die Entscheidungsfindung – gemeinsam und fundiert

Die Wahl des richtigen Systems sollte keine Bauchentscheidung sein. Deshalb testete das Team mehrere ERP-Lösungen ausführlich im praktischen Einsatz. Verschiedene Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen – von der Buchhaltung über den Vertrieb bis zum Support – arbeiteten parallel mit den Systemen, prüften Funktionen und dokumentierten ihre Erfahrungen.

Diese intensive Testphase zahlte sich aus: Die Anforderungen waren klar definiert, die Unterschiede zwischen den Systemen wurden greifbar. Am Ende fiel die Entscheidung im Team auf weclapp. Ausschlaggebend waren drei Faktoren, die in der Praxis überzeugt hatten: Performance, Funktionsumfang und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Eingeführt wurden die Module ERP Handel, Helpdesk und Verträge – genau die Bereiche, die im Alltag den größten Einfluss auf die Produktivität haben.

Der Migrationsprozess – strukturiert und datengetrieben

Die Migration der bestehenden Daten erfolgte über eine API-basierte Schnittstelle. Das bedeutet: Statt Daten manuell zu exportieren, aufzubereiten und neu einzupflegen, kommunizierten die beiden Systeme direkt miteinander über eine standardisierte Programmierschnittstelle. Das alte System stellte die Daten strukturiert bereit, das neue System übernahm sie automatisiert.

Dieser technische Ansatz brachte entscheidende Vorteile: Die Datenqualität blieb durchgängig hoch, weil die Informationen nicht durch mehrere Exportformate oder manuelle Bearbeitungsschritte liefen. Die Übernahme verlief schnell und in sich konsistent. Artikel, Kunden, Lieferanten, Verträge, Tickets und Aktivitäten – all diese Datensätze wurden sauber und vollständig übernommen. Zeitaufwändige manuelle Nacharbeiten, wie sie bei klassischen CSV-Importen üblich sind, entfielen weitgehend.

Klare Funktionen ohne unnötige Anpassungen

Aktuell läuft das System ohne zusätzliches Customizing. Die Standardfunktionen von weclapp decken die Anforderungen vollständig ab – ein weiterer Vorteil, der Kosten spart und die Wartung vereinfacht. Wichtige Schnittstellen wie die Anbindung an Onlineshops sind bereits im Standard enthalten und müssen nicht erst aufwändig entwickelt werden.

Für die Zukunft sieht ptc vor allem in zwei Bereichen weiteres Potenzial: Künstliche Intelligenz und Automatisierung. Die Plattform ist technisch so aufgebaut, dass sich KI-gestützte Funktionen – etwa für intelligente Datenauswertungen oder automatisierte Prozessvorschläge – nahtlos integrieren lassen. Das System wächst mit den Anforderungen und bleibt dabei flexibel für neue Technologien.

Das Ergebnis

Heute hat ptc einen transparenten Überblick über alle Geschäftsbereiche. Die Datenbasis für strategische und operative Entscheidungen ist deutlich besser. Prozesse laufen schneller und fehlerärmer, weil das System die Informationen sofort verfügbar macht und Zusammenhänge klar darstellt. Die Performance hat in allen Bereichen spürbar zugelegt – von der Vertragsanlage über Leads und Angebote bis zu Aufträgen, Projekten, Tickets und Einkauf.

Besonders wertvoll sind drei Aspekte: Die nahtlose M365-Anbindung sorgt dafür, dass E-Mails, Dokumente und Kalendereinträge direkt im ERP verfügbar sind. Die automatische Eingangsbelegerkennung erfasst Rechnungen und Lieferscheine ohne manuelle Erfassung. Und die Vielzahl verfügbarer Schnittstellen macht es einfach, weitere Tools anzubinden, ohne aufwändige Sonderentwicklungen.

Was früher manuell und zeitaufwändig war, läuft jetzt automatisiert im Hintergrund. Das schafft Freiraum für das, was wirklich zählt: die Arbeit mit den Kunden und die Weiterentwicklung der eigenen Dienstleistungen.

Stimmen aus dem Projekt

„Der Wechsel auf weclapp war die richtige Entscheidung. Wir haben schnell spürbare Verbesserungen gesehen – nicht nur bei der Performance, sondern vor allem bei der Transparenz über alle Bereiche hinweg. Die API-basierte Migration hat uns eine sehr gute Datenqualität beschert, ohne dass wir Wochen mit manuellen Korrekturen verbringen mussten. Und das System ist so aufgebaut, dass wir flexibel erweitern können, wenn neue Anforderungen kommen. Genau das brauchen wir für die Zukunft.

Peter Weißflog, Geschäftsführer, ptc premium technologies GmbH