Hands-On: Surface HUB 2S – Das neue Windows Teams 2020

Das Surface HUB 2S ist das aktuell (noch) neuste Gerät in der Surface Familie im Bereich Collaboration Displays.
Um mehr Erfahrungen damit zu sammeln, haben wir uns ein eigenes Gerät zugelegt und möchten Ihnen einen Einblick geben.

Zunächst zu den Fakten

Das Surface HUB 2S gibt es aktuell nur als 50″ Version. Diese wird von einer Recheneinheit mit einem Intel Core i5 befeuert und läuft mit einer angepassten Windows 10 Teams Version. Das Display verfügt im Auslieferungszustand über eine Kamera und einen Surface Pen. Das Display unterstützt Multitouch und Stifteingabe. Anschlussmöglichkeiten gibt es in Form eines USB-C, eines LAN und eines HDMI Anschlusses. Zusätzlich verfügt das HUB über WLAN.

Wir haben das Gerät auf einen Rollbaren Displayständer gebaut, um das Hub mobil einsetzen zu können. Allerdings muss hier auf das Gewicht geachtet werden, da insgesamt schnell etwa 50 Kg zusammen kommen, die der Untersatz tragen muss. Ansonsten wird nur Strom benötigt und schon kann das Hub eingesetzt werden.

Für volle Mobilität gibt es als Zubehör einen passenden Akku, der das Hub auch ohne Strom für eine gewisse Zeit betreiben kann. So ist der Wechsel von Räumen möglich ohne eine Präsentation zu unterbrechen.

Die Software

Das auf dem HUB installierte Windows 10 Teams Edition ist speziell für den Einsatz als Mehr-Benutzergerät angepasst. Es gibt hier nicht wie bei Windows üblich direkte Benutzerkonten, welche angelegt werden. Die optimale Nutzung findet in Verbindung mit Microsoft AzureAD statt. So können sich alle Benutzer direkt am Gerät anmelden und auf Ihre Ressourcen, wie z.B. OneDrive, Outlook, Teams, etc. zugreifen.

Richtig eingerichtet und am besten mit Passwordless SignIn ist das Hub dann innerhalb weniger Sekunden bereit eine Besprechung oder Präsentation zu starten. Durch das aktuelle Update der Windows Version kann sich der angemeldete Benutzer ohne Probleme durch alle Ressourcen bewegen und so alle notwendigen Informationen aufrufen.

Als Beispiel kann direkt aus dem OneDrive eine Powerpoint Präsentation geöffnet werden. Dabei kann per MS Teams eine Online Besprechung gestartet werden, um die Präsentation Live Vorzuführen. Parallel kann dann Microsoft Whiteboard genutzt werden, damit alle Teilnehmer der Besprechung direkt miteinander an einem Projekt arbeiten können.

Alle diese Informationen werden automatisch gespeichert und können später jederzeit wieder aufgerufen werden. Auf diese Weise gehen keinerlei Informationen verloren, es muss nichts abgeschrieben oder abfotografiert werden.

Microsoft Whiteboard

MS Whiteboard ist eine App, die grundsätzlich für Windows 10 frei verfügbar ist. Besonders auf Geräten mit Stift Optionen eignet sich Whiteboard für den Einsatz im Unternehmen. So können vom Benutzer beliebig viele verschiedene Boards erstellt werden und weitere Benutzer eingeladen werden, um mit auf diesem Whiteboard zu arbeiten. Dabei werden Änderung Live in Echtzeit synchronisiert.

Mit dem Surface HUB wird Whiteboard richtig interessant. Hier können gespeicherte Boards geöffnet und bearbeitet werden. In diesem Falle auch parallel mit 2 Stiften. Zusätzlich können weitere Benutzer auf eigenen Geräten mitarbeiten und alle sehen immer im Echtzeit die gleichen Informationen.

Fazit

Die Einsatzszenarien des Surface HUB sind also weitreichend: als zentrale, einheitliche Ansicht für verschiedene Situationen im Unternehmen, für das Brainstorming mit einem oder mehreren Benutzern vor Ort, bis hin zu Online Besprechungen mit externen Teilnehmern.

Wir möchten unser Surface HUB im Unternehmen nicht mehr missen. Komme Sie gern auf uns zu und wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert und welche Möglichkeiten sich speziell in Ihrem Unternehmen damit bieten.

Raumlösungen für Videokonferenzen und Besprechungen

Gerade in den letzten Monaten ist aus dem typischen Besprechungsraum im Unternehmen, in dem sich alle Beteiligten getroffen haben, mehr und mehr eine virtuelle Umgebung geworden. Doch nicht nur die Arbeit im Home Office hat diese Entwicklung vorangetrieben. Besprechungen mit Kunden, Partner oder Lieferanten müssen schon lange nicht mehr an einem Ort stattfinden.

Diese Entwicklung stellen wir seit Jahren fest. Wo früher kompliziert nach einem gemeinsamen Präsenztermin gesucht wurde, wird heute einfach eine Online Besprechung geplant. Keine Fahrzeiten, keine Raumbuchungen, keine Komplikationen – Einfach nur die Besprechung, egal wo die Teilnehmer sich gerade aufhalten.

Logitech Swytch for Microsoft Teams

Dennoch spielen die Besprechungsräume natürlich nach wie vor eine wichtige Rolle. Auch bei uns ist z.B. für Schulungen, Konferenzen oder eben Meetings mit mehreren Teilnehmern aus einem Unternehmen der Meetingraum unverzichtbar. Um diesen aber mit den neuen Möglichkeiten auszustatten und den Raum sprichwörtlich ins Virtuelle zu erweitern, gibt es die entsprechende Technik.

Mit unseren Raumlösungen lassen sich verschiedene Größen von Räumen mit Kamera, Lautsprecher und Mikrofon ausstatten. So kann aus einem simplen Fernseher schnell und einfach ein Terminal für Online Besprechungen werden.

Kamera, Mikrofone und Lautsprecher können je nach Größe im Raum so verteilt werden, dass alle Anwesenden gut verstanden werden und alles gut hören können.

Ein zentrales Display dient zur Fernsteuerung des Fernsehers. Mit diesem können Meetings geplant werden oder an Konferenzen und Besprechungen teilgenommen. Dabei können auch weitere Geräte, wie z.B. Notebooks, mit integriert werden. So können Präsentationen oder andere Bildschirminhalte in der Besprechung gezeigt werden.

Beispiel für eine Raumlösung für mittel Große Räume.

Die Lösungen gibt es für verschiedene Raumgrößen und verschiedene Software Varianten (z.B. MS Teams, Zoom). Gerne können wir Ihnen die Möglichkeiten zeigen und ein individuelles Angebot für Ihre Besprechungsräume erstellen.

Vorgestellt: Lenovo ThinkSmart View für MS Teams Telefonie

Microsoft Teams wird mehr und mehr zur zentralen Kommunikationsplattform.

Durch die Anbindung der “echten” Festnetztelefonie, welche wir seit kurzen mit unserem Partner HFO Telecom auch direkt anbieten können, stellt sich als nächsten die Frage nach Endgeräten. Die Nutzung von MS Teams per Headset und Kamera über den PC ist natürlich die erste Wahl. Aber was, wenn das technisch oder organisatorisch nicht möglich oder gewollt ist? Darüber hinaus gibt es auch viele, die gerne einfach ein Tischtelefon haben möchten.

Das ist nun möglich. Die ersten Geräte für genau diesen Zweck sind nun erhältlich. Natürlich haben wir uns direkt ein Gerät zum Testen besorgt. Aktuell ist das ThinkSmart View von Lenovo verfügbar und befindet sich nun auf dem Schreibtisch im Büro.

Optisch ist das Gerät sehr ansprechend. Es verfügt über ein ausreichend großes Display und einen Lautsprecher. Zusätzlich sind Mikrofone und eine Kamera an Bord, welche über physische Schalter verfügen. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, kann beide Funktionen ausschalten. Bei der Kamera schiebt sich dabei sichtbar eine Abdeckung über die Linse. Insgesamt wirkt das ThinkSmart View sehr wertig und es fügt sich gut am Arbeitsplatz ein.

Die Einrichtung geht zügig und einfach. Das Gerät ist spezifisch für Microsoft Teams hergestellt und kann auch ausschließlich dafür verwendet werden. Nach dem Hochfahren kann man sich mit seinem Account anmelden und dieser wird umgehend eingerichtet. Danach wird man von einem angepassten Teams Bildschirm begrüßt, welcher aus drei Themen besteht: Anrufe, Kalender und Voicemail.

Unter Anrufe findet man sein Adressbuch, Favoriten und einen Zahlenblock zum Wählen. Der Kalender zeigt alle Termine des eigenen Kalenders an (vorausgesetzt man nutzt MS Exchange) und gibt die Möglichkeit direkt in die Besprechungen einzusteigen, wenn diese als Teams-Besprechung geplant sind. Die Voicemail ist klassisch der Anrufbeantworter. Hier finden sich also die Aufzeichnungen von Anrufern in Abwesenheit.

Selbst ohne den Einsatz von Teams als Telefonsystem mit echten Festnetznummern lässt sich das Display für alle Besprechungen nutzen, die über Teams geplant und veranstaltet werden. Dabei übernimmt das ThinkSmart die gesamte Funktionalität und der Benutzer kann so per Mikro und Kamera an den Besprechungen oder Telefonaten teilnehmen, ohne zusätzliche Geräte für seinen PC anzuschließen. Am SmartView selbst lassen sich neben den vorhandenen Lautsprechern oder Mikro auch Headsets per Bluetooth anschließen.

Alles in allem sind die neuen “Teams-Telefone” damit durchaus eine Bereicherung am Arbeitsplatz. Vor allem dort, wo nur wenige Monitore am Rechner angeschlossen oder eben aktuell keine Kamera oder Mikrofon vorhanden sind, können schnell und unkompliziert die Möglichkeiten von Teams genutzt werden. Alles wirkt aufgeräumt und lässt sich mit dem Touchscreen schnell bedienen.

Sicherlich ist beim Funktionsumfang insgesamt noch Potential nach oben. Künftig wird es sicher mehr dieser Geräte geben und auch die Möglichkeiten werden umfangreicher.

Wer nun Interesse hat, sich ein solches Gerät näher anzuschauen, kann gerne einen Termin mit uns vereinbaren. Wir haben noch ein zweites DEMO Gerät zur Verfügung.

Unser neuer Lexoffice Coach

Ansprechpartner, Unterstützer, Coach – unsere Vertriebsleiterin Sandra Weißflog hat erfolgreich ihre Zertifizierung zum lexoffice Coach absolviert. Damit gehört sie zum bundesweiten Netzwerk an geprüften Ansprechpartnern und kann ein umfangreiches Fachwissen rund um lexoffice vorweisen.

Von nun an steht Frau Weißflog Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Im schnellen Austausch eins-zu-eins teilen Sie uns Ihre Fragen, Anliegen oder Probleme mit und wir unterstützen Sie individuell bei der Lösung.

Zögern Sie nicht und treten Sie mit Frau Weißflog unter der 0371 83 65 22 30 persönlich in Kontakt!

Übrigens: Sie benutzen lexoffice noch nicht? Dann starten Sie jetzt Ihre kostenlose 30 Tage Testversion!

Lexware Upgrade-Aktion

Jetzt zum Preis der Basis-Version: Lexware lohn+gehalt plus und Lexware financial office plus!

Die aktuelle Situation in Deutschland sieht für viele Unternehmen nicht besonders rosig aus: durch die Pandemie müssen viele kleine und mittelständische Unternehmen Kurzarbeit einführen, um weiterhin bestehen zu können.

Wir haben zwar keine Geheimwaffe gegen diese Probleme, aber wir können Ihnen dabei helfen, die Kurzarbeit komfortabel und einfach in Lexware lohn+gehalt abzurechnen. Ab der Plus-Version steht Ihnen diese Funktion zur Verfügung.

Da wir alle im selben Boot sitzen und uns gegenseitig unterstützen wollen, bieten wir allen Kunden von Lexware lohn+gehalt und Lexware financial office die Plus-Version zum Preis der Basis-Version an. Bis zum 31.01.2021 können Sie diesen Sonderpreis nutzen und ab dem 01.02.2021 gilt der reguläre Preis der Plus-Version.

Warten Sie nicht länger, rufen Sie uns unter 0371 83 65 22 30 an!

Lexware Kongress 2020

Den Freitag lässt man am liebsten gesprächig und entspannt ausklingen – so haben wir das auch letzte Woche beim Lexware Kongress getan. Im Dialog zwischen Lexware und den Partnern aus ganz Deutschland konnte ein reger Austausch stattfinden – dieses Jahr zum ersten Mal in digitaler Form. Beim Online Event haben wir gemeinsam auf die Entwicklung der Partnerschaften zurückgeblickt und auch einen Ausblick in die Zukunft erhalten.

Die Bereiche Buchhaltung, Warenwirtschaft und Lohn wurden am meisten von den Kunden genutzt. Und diese waren damit mehr als zufrieden: mit einer Servicezufriendenheit von 88 % konnte Lexware punkten. Dies soll natürlich auch in Zukunft so sein, daher liegt es dem Lexware Team sehr am Herzen, Trends zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Besonders die wachsende Automatisierung und Digitalisierung spielen hierbei eine große Rolle. Den Anforderungen an Service und Support möchte die Software gerecht werden, sodass sie in einem sich stetig wandelnden Umfeld weiterhin die beste Lösung für die Kunden bieten kann.

Auch die immer komplexeren Gesetze werden künftig Einfluss auf die Gestaltung von Lexware haben. Hierbei ist eine ständige Verbesserung und Anpassung nötig, um aktuell bleiben zu können. Des Weiteren sollen Intensivschulungen für die Partner angeboten werden, damit wir Sie als Kunden noch besser betreuen können.

Wir sind sehr gespannt auf die Zukunft mit Lexware und freuen uns, Ihnen weiterhin als Gold-Partner die beste Lösung für Ihr Unternehmen zu bieten!

P.S.: Der Kongress vom letzten Jahr ist uns in guter Erinnerung geblieben, daher möchten wir einige Eindrücke davon mit Ihnen teilen!

Den Freitag lässt man am liebsten gesprächig und entspannt ausklingen – so haben wir das auch letzte Woche beim Lexware Kongress getan. Im Dialog zwischen Lexware und den Partnern aus ganz Deutschland konnte ein reger Austausch stattfinden – dieses Jahr zum ersten Mal in digitaler Form. Beim Online Event haben wir gemeinsam auf die Entwicklung der Partnerschaften zurückgeblickt und auch einen Ausblick in die Zukunft erhalten.

Die Bereiche Buchhaltung, Warenwirtschaft und Lohn wurden am meisten von den Kunden genutzt. Und diese waren damit mehr als zufrieden: mit einer Servicezufriendenheit von 88 % konnte Lexware punkten. Dies soll natürlich auch in Zukunft so sein, daher liegt es dem Lexware Team sehr am Herzen, Trends zu erkennen und dementsprechend zu handeln. Besonders die wachsende Automatisierung und Digitalisierung spielen hierbei eine große Rolle. Den Anforderungen an Service und Support möchte die Software gerecht werden, sodass sie in einem sich stetig wandelnden Umfeld weiterhin die beste Lösung für die Kunden bieten kann.

Auch die immer komplexeren Gesetze werden künftig Einfluss auf die Gestaltung von Lexware haben. Hierbei ist eine ständige Verbesserung und Anpassung nötig, um aktuell bleiben zu können. Des Weiteren sollen Intensivschulungen für die Partner angeboten werden, damit wir Sie als Kunden noch besser betreuen können.

Wir sind sehr gespannt auf die Zukunft mit Lexware und freuen uns, Ihnen weiterhin als Gold-Partner die beste Lösung für Ihr Unternehmen zu bieten!

P.S.: Der Kongress vom letzten Jahr ist uns in guter Erinnerung geblieben, daher möchten wir einige Eindrücke davon mit Ihnen teilen!

Lexware Kongress 2019
Lexware Kongress 2019

AMAGNO Connect 2020

Wann waren Sie das letzte Mal auf einer größeren Veranstaltung? Das ist sicher schon eine Weile her, denn dieses Jahr hat uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber wie man so schön sagt, macht Not erfinderisch – und gibt womöglich den ein oder anderen Denkanstoß, um neue Wege zu finden. So kommen Menschen mehr und mehr online zusammen, um sich auszutauschen und zu diskutieren.

So auch diese Woche bei der AMAGNO Connect 2020: Das neue Eventformat für digitales Dokumentenmanagement brachte Kunden und Partner zusammen. Die Erfahrung und das Wissen der Teilnehmer wurden geteilt, sodass mehr AMAGNO-Nutzer davon profitieren können.  Dafür gab es drei virtuelle Bühnen, auf denen Keynotes und Fachvorträge, Kundenerfahrungen und Schnittstellen, sowie Intensiv-Workshops gehalten wurden. Je nach Interesse konnten einzelne Vorträge aus vielfältigen Themenwelten besucht werden. Auch wir waren dabei und haben gespannt den Berichten gelauscht.

Davon waren die Kunden begeistert

Besonders aus den Kundenerfahrungen hat sich herauskristallisiert, dass AMAGNO ein geschätztes Tool für den Arbeitsalltag geworden ist. Dicke Aktenordner und stundenlanges Suchen gehören bei den AMAGNO-Nutzern der Vergangenheit an. Die Platz-, Kosten- und Zeitersparnis haben sich als die größten Vorteile herausgestellt. Durch das digitale Dokumentenmanagement konnten viele Prozesse in den verschiedenen Unternehmen optimiert werden. Die Mitarbeiter konnten einen besseren Überblick über Abläufe und aktuelle Zahlen gewinnen und eine deutlich höhere Flexibilität verzeichnen. So konnten beispielsweise neue Mitarbeiter standortungebunden rekrutiert werden und die Umstellung auf die Arbeit im Home-Office konnte reibungslos ablaufen, da jeder Mitarbeiter uneingeschränkt Zugriff auf die digitalen Dokumente hatte. Die gute Kompatibilität und das teilautomatische Auslesen von Merkmalen konnte bis zu 50 % Effizienzsteigerung erreichen, wodurch AMAGNO zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Unternehmensalltags wurde.

Einblicke der Geschäftsführung

Auch der Geschäftsführer von AMAGNO, Jens Büscher, hat einen informativen Beitrag über den Werdegang des Unternehmens geteilt. Mit Bodenständigkeit und Weitsicht konnte AMAGNO seit seiner Gründung 2010 beständig wachsen. Mit einer Weiterempfehlungsquote von 83 % zeigt sich ganz klar, wie gut die Lösung bei den Kunden ankommt. Auch die Veränderungen der letzten Jahre, wie beispielsweise der Einsatz von Cloud Lösungen und die zunehmende Mobilisierung der Arbeit, hat das Unternehmen aktiv eingebunden und zu seinem Vorteil genutzt. Mit neuem Corporate Design und einer gut durchdachten Strategie ist AMAGNO auf dem Weg in eine innovative Zukunft.

Wir von premium technologies freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit AMAGNO. Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie Fragen zu den Lösungen und Einsatzmöglichkeiten haben!

Erste Erfahrungen mit dem neuen Surface Duo

Da ich der Fraktion der Nerds angehören, die auch mit knapp 40 noch wie 12jährige sind, wenn es um Technik geht, konnte ich nicht widerstehen und habe mir ein Surface Duo gekauft. Zugegeben, es ist einfacher, wenn man in der IT arbeitet. Zumindest schauen einen weniger Personen schief an, wenn man sich für reichlich 1300 € ein Smartphone aus den USA importiert. 😊 

Ich habe das Duo am Montag (21.09.20) von FedEx erhalten und natürlich auch sofort angefangen mich einzurichten. Ich habe bewusst alles komplett neu eingerichtet. Der Vorgänger des Duo war ein Samsung Note 10. Insofern werde ich alles mit diesem Smartphones vergleichen. Nun aber zum Gerät!

Unboxing, Optik und Einrichtung 

Bereits die Verpackung zeigt, es ist ein Surface. Alles im üblichen Stil und sehr bekannt. Inhalt sind das Duo, ein Satz der Bumper, ein Netzteil (US, also nutzlos) und ein USB-C Kabel. Letzteres erstaunlich lang.  

Dem Duo selbst merkt man die Surface Gene ebenso deutlich an. Es fühlt sich sehr wertig an, die Kanten sind im Surface Style und der Klappmechanismus ist absolut Smooth. Die mitunter kritisierten Rändern oben und unten sehen zwar auf dem ersten Blick schon etwas 2010 aus, aber bei der späteren Nutzung sind diese mitunter sehr nützlich. Außerdem: Das Duo ist wirklich extrem dünn und irgendwo muss die Technik ja verbaut sein. 

Nach dem ersten Einschalten heißt es zunächst updaten. Nach ca. 5 Minuten ist das Gerät bereit. Der erste Anblick ist wirklich beeindruckend. Die beiden Displays wirken wie aus einem Guss. Nachdem ich das erste Mal zwischen den 4 Desktops Hin und her gewischt bin, habe ich überlegt, wie ich das bisher mit nur einem Display überhaupt geschafft habe. 

Was aber auch als erstes auffällt. Die typischen Android Buttons fehlen. Kein Home, kein Zurück und Kein App Switcher. Dafür meldet sich aber sogleich die „Tipps App“ und demonstriert die wichtigsten Wischgesten. Manche gehen dann leicht von der Hand, andere brauchen Übung. 

Die restliche Einrichtung läuft dann zunächst wie bekannt. Apps laden, Ordner anlegen, etc. Allerdings kam dann der erste Moment, der schon mal einen Vorgeschmack auf das Neue gegeben hat. Ich nutze viel die Zwei Faktor Authentifizierung. Dazu habe ich den MS Authenticator. Meine MS Konten sind mit Passwordless Login eingerichtet, aber einige andere wollen die bekannte Nummer haben. Als ich dann einfach Links den Authenticator offen hatte und Rechts eine App nach der anderen geöffnet habe und direkt einfach abschreiben konnte, war das der Erste kleine „Wow“ Moment.  

An dieser Stelle noch etwas eigentlich ganz Normales, aber ich möchte es nach einem Mate 20 PRO und einem Note 10 einfach mal sagen: Danke für einen Fingerabdruckleser, der im Gehäuse sitzt (Rechts an der Seite unter dem Einschalter). Der ist schnell und zuverlässig. Das habe ich seit langem vermisst, da die In-Display Fingerabdruckleser ganz ehrlich die schlicht blödeste Idee waren, die im Smartphone Bereich erfunden wurde.  

Apps auf dem Duo 

Ich habe in meiner täglichen Nutzung viele der MS Apps, da ich nun mal IT-Berater bin. Daneben noch die typischen Shopping und Streaming Apps und einige andere. Gleich vorweg, Spiele, Facebook, WhatsApp oder Instagram habe ich nicht. 

Wie ja in den meisten Videos zu sehen, sind die MS Apps auf das Duo abgestimmt. Also Outlook kann auf einem Display, oder auf beiden laufen und passt sich entsprechend an. Ebenso Teams und Office. Alle nicht angepassten Apps laufen einfach auf einem Display. Allerdings lassen auch diese sich auf beide erweitern. Dann fehlt leider aber in der Mitte etwas. Die MS Apps gleichen den Spalt zwischen den Displays aus, bei anderen hat man quasi einen Balken. Hier bin ich gespannt, ob es da seitens MS eine Lösung geben wird, oder die App Hersteller was tun müssen. Generell ist das aber auch nicht so tragisch. Die Apps laufen auf einem Display wie bekannt. Wenn man diese „normalen“ Apps dann aber im Landscape Modus auf beide Bildschirme bringt, ist das vor allem bei Browser oder News Apps durchaus sinnvoll. Man hat einfach Platz und scrollt dann über beide Displays hinweg. 

Die Bedienung 

Natürlich habe ich am ersten Tag sehr viel Zeit am Smartphone verbracht. Wie ich bereits schrieb, ist die Bedienung der Wischgesten teilweise gewöhnungsbedürftig. Nach ein paar Stunden lief das dann aber schon relativ sicher. Das Verschieben von Apps zwischen den Displays geht einfach und auch Zielgenau von der Hand. Das „spannen“ auf beide Bildschirme ist nach etwas Übung ebenso vollkommen natürlich, als ob es nie anders gewesen wäre. Einzig der App Switch ist noch nicht so meins. Um zwischen den geöffneten Apps hin und her zu wechseln, muss von ganz unten nach oben gewischt werden. Allerdings öffnet sich hier bei mir mitunter der App Drawer und die App-Liste rutscht wieder runter, weil ich nicht exakt genug wische. Da bin ich mir nicht sicher, ob ich einfach zu Grobmotorig bin, oder die Geste einfach zu ungenau. Allerdings ist dazu auch zu sagen: Ich nutze den App Switch eigentlich gar nicht mehr. Ich kann ja jetzt 2 Apps Parallel sehen. 😊 

Der erste Tag 

Das Duo war Morgens um 6 vollgeladen. Ich wollte den Dienstag mal als Real-Test nutzen. Morgens News lesen, Mails checken und dann ins Büro. Da wir eine Besprechung hatten, nutzte ich diese um das Duo gleich mal so richtig zu prüfen. Also habe ich mit dem Duo meine PowerPoint auf unseren 65“ LED projiziert. Im Landscape Modus lag das Duo nun vor mir. Oben PowerPoint, unten OneNote. Auf dem 65“ war nur die Präsentation zu sehen. Mit tippen auf dem Duo steuerte ich die PowerPoint und erstellte auf dem unteren Display des Duo mit meinem Stift vom Surface Pro X meine Notizen. Ich vermute mal, von meiner Präsentation haben wenige was mitbekommen. Aber nur, weil alle auf das Duo fixiert waren. In den 2 Stunden gab zweimal das Problem, das PowerPoint nicht mehr wollte. Ein einfaches neu laden der Präsentation hat aber ausgereicht. Ansonsten lief es super.  

Ein Bild, das Screenshot enthält.

Automatisch generierte Beschreibung

Danach habe ich noch an einer Teams Besprechung teilgenommen. Das lief ebenso entspannt, wie die Präsentation.  

Den restlichen Tag habe ich normal mit telefonieren, SMS schreiben, Teams und Emails verbracht. Bis ich nun um acht Uhr hier sitze und auf dem Duo dieses Review schreibe. Aktueller Akkustand: 26%.  

Da muss ich sagen, ich bin beeindruckt. Mein Samsung musste ich mitunter Zwischenladen. Vor allem erstaunt mich die Laufzeit, da Apps wie Teams oder auch 3CX (Unternehmenstelefon) immer aktiv im Hintergrund laufen. Laut System komme ich bis jetzt auf eine Nutzungszeit von knapp 5 Stunden. Ich gebe zu, da hatte ich am meistens bedenken vor dem Kauf. Nun weiß ich, der Akku ist kein Problem. Hier hat Microsoft offensichtlich sehr viel Arbeit in die Optimierung von Android gesteckt.  

Das Android System 

Je länger ich mit dem System Arbeit, je mehr merke ich, dass MS hier viel angepasst hat. Zum Beispiel ist der Microsoft Launcher direkt in die Systemeinstellungen integriert. Ebenso ist der Begleiter für Smartphones quasi nur als Button zum Ein- und Ausschalten vorhanden. Da man sich gleich bei der Erst-Einrichtung mit einem Microsoft Account anmelden kann, braucht man später nichts weiter einzurichten.  

Allerdings habe ich genau hier auch meinen größten Kritikpunkt. Die verfügbaren Einstellungen im Microsoft Launcher entsprechen nicht denen, wie auf einem „normalen“ Smartphone. Hier fehlen viele Konfigurationsmöglichkeiten. Angefangen von der Transparenz und Farbeinstellung bis hin zu Abstand, Größe und Form der Kacheln. Das ist eine Sache, die ich durchaus beanstande, da ja vor allem der Launcher einer der wichtigen Basics auf dem Duo ist. Ich hoffe stark, dass Microsoft hier nachbessert und mit einem Update den vollen Funktionsumfang bringt. 

Ansonsten fühlt sich das Android rund an. Hier und da nimmt sich das System zwar mal eine Denk Sekunde, aber das hatte ich ehrlich gesagt auch schon auf dem Note 10. Als Beispiel verschiebt sich die unterste Reihe der Apps immer auf den anderen Bildschirm, wenn man eine App öffnet und wieder zurück, wenn man diese schließt. Das Zurück hängt dann mitunter kurz.  

Einzig im Landscape Modus habe ich meine Probleme. Der Weiße Rand, mit dem man eine App schließt oder von einem zum anderen Bildschirm verschiebt, ist in Landscape nicht mehr unten, sondern Rechts. Wenn man nun eine App bedient, welche Nahe am Rand Buttons hat oder man etwas schnell unterwegs ist, passiert es hin und wieder, dass man ausversehen die Wischgeste für das Verschieben aktiviert. Damit ist die App dann erst mal weg. Da muss ich schauen, ob das mit Training besser wird oder MS hier einfach an der Bedienung arbeiten muss. 

Die Kamera 

Gleich vorab, ich habe mir noch nie ein Smartphone wegen der Kamera gekauft. Ich fotografiere meist beruflich und da brauche ich keine 40+MP. Die Kamera des Duo ist was sie ist. Sie macht Fotos, welche als Schnappschuss absolut ausreichen. Eine Sightseeing Tour würde ich damit aber nicht machen. Was mich ein wenig verblüfft ist, dass die Office Lens App bessere Ergebnisse liefert als die Kamera App.  

Das Duo hat ja nur eine Kamera. Allerdings ist das gar nicht dumm gelöst. Sobald die Kamera aktiviert wird, wird man aufgefordert das Gerät komplett herumzuklappen. Dabei wird dann automatisch die App, welche die Kamera benutzt auf den zweiten Bildschirm geschoben. Dreht man dann das Duo herum, wird die App wieder zurückgeschoben. So kann man recht schnell zwischen Selfie Modus und normaler Kamera wechseln.  

Auch hier ist natürlich Übung gefordert und es entspricht nicht dem gewohnten „Ich knippse mal fix“. Sagen wir mal, man muss das einfach akzeptieren, wie es ist. Ich vermute auch, dass hier sicherlich die 2te Generation dann mit 2 Kameras daherkommen wird. 

Die Performance 

Wie ich schon bemerkte, ich nutze mein Smartphone hauptsächlich beruflich. Daher ist das Thema Performance eher relativ. Im Vergleich mit dem Note 10 ist das Duo allerdings schneller. Nicht nur gefühlt. Nebeneinander gelegt und dann mal schnell Outlook, Teams, Office und Edge gestartet war das Duo sichtbar schneller. Ich kann die Differenz nicht in % oder Sekunden ausdrücken, aber das Duo muss sich auf keinen Fall vor den aktuellen Smartphones verstecken.  

Fazit 

Das Duo wird sicher, wie schon oft geschrieben, kein Mainstream Smartphone werden. Aber das will es auch nicht. Es ist ein Business Gerät. 

Es war die bisher erste Anschaffung, bei der ich wirklich ernsthafte Bedenken hatte, ob ich das Geld wirklich ausgeben will. Und da bin ich im Normalfall recht entspannt. Schließlich habe ich 4 Surface Geräte im Einsatz, was auch ein eigenes Surface Hub 2S beinhaltet. 

Aber das Smartphone ist halt am Ende das Gerät, was einfach funktionieren muss, ohne Wenn und Aber. Jetzt, nach mittlerweile über 2 Tagen in Nutzung, bin ich froh, die Entscheidung so getroffen zu haben. Das Duo ist für mich definitiv ein Daily Driver. Alles, was ich brauche, läuft und das absolut stabil. Und alleine die Blicke und Fragen der Kunden, bei denen ich es genutzt habe sind Gold Wert 😃.  

Sicher hat das Duo hier und da noch Optimierungsbedarf. Das Gesamtpaket ist aber jetzt bereits sehr gut. Das Arbeiten mit 2 Apps parallel ist definitiv entspannter. Sei es Online Banking mit TAN App, Word/ Excel, MS Planner/ ToDo, Streaming/ News App´s, CRM/ ERP… es macht Sinn und es macht Spaß. Und die App-Paare können simpel erstellt werden und starten auch sauber und schnell. 

Das „spannen“ von Apps auf beide Displays macht schon richtig Spaß, vor allem, wenn es Apps sind, die dafür angepasst wurden. Gerade Teams und Outlook wirken gleich viel aufgeräumter und lassen sich auch schneller bedienen. 

Auch die Nutzung des einen Displays als Tastatur, was ich gerade jetzt mache, ist vollkommen Alltags tauglich. Ich vermute, dass genau das Szenario gerade für mich ein echtes Feature wird.  

Um es zum Schluss zu bringen: Das Duo hat noch Potential nach oben. Für die Generation 1 und die teilweise recht kritischen Stimmen, bin ich aber absolut begeistert. Wer ein reines Arbeitsgerät braucht und in der Microsoft Welt unterwegs kann damit durchaus effizient Mobil arbeiten. Ob man dann das Geld dafür ausgeben möchte ist ein anderes Thema. Für mich jedenfalls hat sich die Investition gelohnt.  

P.S.: Ich habe am Dienstag dann am Ende des Tages nochmal in die „Digital Wellbeing“ App geschaut. Der Endstand war 5 Stunden und 24 Minuten Bildschirmzeit und der Akkustand lag bei 16% um ca. 22 Uhr.  

Ein Bild, das Screenshot enthält.

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