IT Sprechstunde

Wenn das Chaos zur Routine wird: Wie Sie Ihren Digitalisierungs­­­einstieg richtig anpacken

Sie kennen das Gefühl wahrscheinlich. Montagmorgen, 8:15 Uhr. Jemand aus dem Team fragt nach dem Status eines Auftrags. Zwei Kollegen suchen in drei verschiedenen Ordnern. Einer öffnet Excel, einer Outlook, einer ruft den Kunden kurzerhand selbst an. Zehn Minuten später hat man eine Antwort …

… und das war eigentlich noch ein guter Tag.

Wenn das Ihre Realität ist: keine Sorge, Sie sind damit nicht allein. Und noch wichtiger: Es lässt sich etwas dagegen tun. Nicht mit einem Millionenprojekt, nicht mit monatelanger Agentur-Odyssee, sondern mit einem klaren Kopf, dem richtigen Startpunkt und ein bisschen Bereitschaft zur Veränderung.

Das eigentliche Problem sitzt nicht im Markt

Gerade in mittelständischen Unternehmen hört man viel über die „großen“ Themen: Fachkräftemangel, schwierige Wirtschaftslage, politischer Gegenwind. All das ist real und belastet. Aber wenn man ehrlich hinschaut, woran Unternehmen im Alltag wirklich kranken, sieht das meist anders aus.

Da sind Abläufe, die niemand wirklich kennt außer dem einen Kollegen, der seit 15 Jahren dabei ist. Da sind Daten, die gleichzeitig in Outlook, Excel, einer alten Fakturasoftware und auf Post-its existieren. Da sind Mitarbeiter, die täglich dieselben Informationen mehrfach eintippen, weil die Systeme nicht miteinander reden. Und da ist das ständige Reagieren: auf Fehler, auf fehlende Informationen, auf Dinge, die eigentlich längst geregelt sein sollten.

Die Folge? Zeitverluste, die sich schnell in vierstelligen Stundenzahlen pro Jahr summieren. Wissen, das verloren geht, wenn jemand das Unternehmen verlässt. Und ein latentes Risiko, das bei jedem kleinen Ausfall spürbar wird.

Das Gute daran: Diese Probleme lassen sich lösen. Und zwar ohne sechsstellige IT-Budgets oder jahrelange Implementierungsprojekte.

Daten und Tun – die zwei Grundlagen jeder Digitalisierung

Wer mit Digitalisierung anfängt, bekommt oft einen Buzzword-Sturm um die Ohren: KI, ERP, Industrie 4.0, Cloud, CRM, Automatisierung. Das alles hat seine Berechtigung. Aber bevor man darüber nachdenkt, welches System man einführen möchte, lohnt sich ein Blick auf das Fundament.

Jede erfolgreiche Digitalisierung steht auf zwei Säulen: Daten und Tun.

Daten meint: die Stammdaten Ihres Unternehmens. Ihre Kunden, Lieferanten, Artikel, Preise, Leistungen, Abläufe. Das klingt nach Selbstverständlichkeit, ist es aber in der Praxis oft nicht. Kundenadressen liegen im Fakturaprogramm und im Visitenkartenständer. Gesprächsnotizen existieren im Kopf des Außendienstlers. Verträge schlummern irgendwo in einem Ordner, vielleicht digital, vielleicht analog, vielleicht beides. Und gepflegt werden diese Daten? Im Prinzip nie.

Saubere, zentral verfügbare Daten sind keine nette Ergänzung. Sie sind die Voraussetzung für alles, was danach kommen soll. Prozesse können nur automatisiert werden, wenn das System weiß, wann, was, für wen und wohin. Ohne diese Basis bleibt jede Software ein teures Werkzeug, das keiner richtig nutzt.

Die zweite Säule ist das Tun. Denn das ist das eigentliche Hindernis, das viele Unternehmen seit Jahren bremst. Man weiß irgendwie, dass sich etwas ändern müsste. Aber dann kommt das Tagesgeschäft und das Thema verschiebt sich wieder. Die Lösung: irgendwann muss der erste Schritt gemacht werden: strukturiert, aber ohne Perfektion als Voraussetzung.

Der Weg: sieben Phasen, die wirklich funktionieren

Aus mehr als 25 Jahren Erfahrung mit Unternehmen unterschiedlichster Größe und Branche lässt sich eines sagen: Es gibt keine Einheitslösung. Aber es gibt eine Reihenfolge, die immer funktioniert.

Phase 1: Skepsis zulassen

Der Startpunkt ist die ehrliche Bestandsaufnahme. Was läuft nicht rund? Wo verlieren wir Zeit? Was nervt die Mitarbeiter täglich? Dieser Schritt klingt banal, wird aber oft übersprungen. Wer hier gründlich ist, spart sich später viel Geld.

Phase 2: Analyse und Zieldefinition

Mit externer Unterstützung werden die gesammelten Themen strukturiert. Welche Systeme sind schon da? Wo sind Schwachstellen? Was soll am Ende besser sein und was muss dafür passieren?

Phase 3: Lösung finden

Kein System kann alles. Deshalb geht es hier darum, Prioritäten zu setzen: Was ist ein Must-Have, was wäre schön, aber verzichtbar? Und genauso wichtig: Kann das System von den Mitarbeitenden wirklich bedient werden? Das beste Tool nützt nichts, wenn es niemand benutzt.

Phase 4: Wirtschaftlich rechnen

Digitalisierung ist keine Kostenfrage, sie ist eine Nutzenfrage. Wer die aktuellen Systemkosten, die eingesparte Zeit und die neuen Möglichkeiten gegenüberstellt, kommt in vielen Fällen zu einem klaren Ergebnis:

Nicht investieren ist das eigentlich teure.

Phase 5: Umsetzen und schulen

Die Umsetzung selbst ist in der Regel kein Hexenwerk. Was Projekte scheitern lässt, ist meistens nicht die Technik, sondern fehlende Kommunikation, mangelnde Einbindung der Mitarbeitenden und übersprungende Schulungen. Wer alle mitnimmt, hat gewonnen.

Phase 6: Go-Live und danach

Der Start ins neue System ist ein Moment, kein Endpunkt. Die ersten Wochen brauchen Begleitung, Geduld und klare Ansagen der Führungsebene. Danach beginnt das Ausschöpfen der Möglichkeiten: neue Vertriebskanäle, flexiblere Arbeitszeiten, aktive Kundenakquise auf Basis echter Daten.

Phase 7: Regelmäßig überprüfen

Unternehmen verändern sich. Märkte verändern sich. Wer einmal im Jahr einen halben Tag investiert, um zu fragen „Was hat sich verändert, was müssen wir anpassen?“, bleibt langfristig auf Kurs.

Was heute schon möglich ist

Und dann ist da noch der Ausblick und der ist ehrlich gesagt spannend. KI-gestützte Zusammenfassungen von Meetings, automatische Datenerfassung aus Bestellungen unterschiedlichster Formate, intelligente Stammdatenpflege, die Adressen und Kontaktdaten selbstständig aktuell hält: Das alles ist keine Zukunftsmusik mehr. Es ist heute nutzbar.

Der Haken: Wer noch mit verteilten Insellösungen und ungepflegten Daten arbeitet, kann von diesen Möglichkeiten nicht profitieren. KI braucht Kontext und den liefern saubere, strukturierte, zentral verfügbare Daten. Das Fundament von heute ist also gleichzeitig der Schlüssel zu dem, was morgen möglich ist.

Die Frage ist nicht ob, sondern wie

Viele Unternehmer wissen längst, dass sie etwas ändern müssen. Die Frage ist selten das Ob, manchmal das Wann, aber meistens das Wie. Wo anfangen? Was kostet das wirklich? Welche Lösung passt zu uns?

Im Rahmen unserer ptc-Hausbesuche beleuchten wir Ihre konkreten Baustellen vor Ort.

Was sind Ihre größten Hebel? Welche Systeme könnten sinnvoll zusammenspielen? Und was wäre ein realistischer erster Schritt?

crm lead kanban

CRM kostenlos nutzen – So gelingt der Einstieg mit Bitrix24

Viele kleine Unternehmen kennen das: Kundendaten werden in Excel-Listen gepflegt, Notizen stehen in E-Mails oder Kalendern, und Informationen zu Angeboten oder Terminen verteilen sich über verschiedene Systeme. Solange die Zahl der Kunden überschaubar bleibt, mag das funktionieren. Doch irgendwann geht der Überblick verloren. Spätestens dann stellt sich die Frage: Wie lässt sich der gesamte Kundenprozess einfacher und zentraler abbilden – ohne gleich eine große Softwareeinführung zu starten?

Ein Customer-Relationship-Management-System, kurz CRM, ist dafür die Lösung. Es bündelt alle Informationen zu Kontakten, Aufträgen und Angeboten an einem Ort. Der Haken: Viele Unternehmen schrecken vor den Kosten oder dem vermeintlichen Aufwand zurück. Dabei gibt es längst Einstiegsmöglichkeiten, die weder technisches Vorwissen noch ein Budget erfordern – etwa mit der kostenlosen Cloud-Version von Bitrix24.

CRM einfach erklärt – mehr Überblick, weniger Chaos

Ein CRM-System ist im Grunde eine digitale Kundenakte. Es speichert alle wichtigen Informationen zu Unternehmen, Ansprechpartnern, Angeboten, Rechnungen und der bisherigen Kommunikation. So wissen Mitarbeitende jederzeit, wann der letzte Kontakt stattgefunden hat, was besprochen wurde und welche Schritte als Nächstes anstehen.

Während große Unternehmen CRM-Systeme schon lange im Einsatz haben, entdecken immer mehr kleine Betriebe den Nutzen für sich. Denn gerade dort, wo Vertrieb, Service und Geschäftsführung oft noch in Personalunion agieren, hilft ein CRM dabei, Routineaufgaben zu vereinfachen und Abläufe transparenter zu machen.

Ein CRM unterstützt den Vertrieb beim Nachfassen offener Angebote, das Marketing bei der Auswahl von Zielgruppen und die Geschäftsführung bei der Planung. Kurzum: Es sorgt dafür, dass Informationen nicht mehr verloren gehen und Entscheidungen auf einer gemeinsamen Datengrundlage getroffen werden.

Kostenlos starten mit Bitrix24 Cloud

Bitrix24 bietet eine kostenlose Cloud-Version, die bereits erstaunlich viel kann. Sie lässt sich in wenigen Minuten einrichten, läuft komplett im Browser und benötigt keine zusätzliche Installation. Auch die Nutzerzahl ist nicht begrenzt – das ist gerade für kleine Teams oder wachsende Start-ups ein echter Vorteil.

Im Funktionsumfang der kostenlosen Variante enthalten sind eine zentrale Kontaktverwaltung, Aufgaben- und Projektmanagement, Kalender, ein interner Chat sowie ein Newsfeed für teamübergreifende Kommunikation. Außerdem lässt sich auf einfache Weise ein Kontaktformular in die eigene Website einbinden, sodass Anfragen automatisch im CRM landen.

Mit 5 GB Speicherplatz bietet Bitrix24 Free genug Raum für den Einstieg. Wer später mehr Daten verwalten oder zusätzliche Funktionen nutzen möchte, kann das System jederzeit erweitern – ohne Datenverlust oder Neuinstallation. Damit eignet sich Bitrix24 Cloud ideal, um die Vorteile eines CRM-Systems kennenzulernen, ohne gleich in ein großes Projekt zu investieren.

Was Bitrix24 Free wirklich kann

Die kostenlose Version deckt bereits viele Bereiche ab, die für ein funktionierendes Kundenmanagement wichtig sind.

Kontakte, Aufträge und Rechnungen können zentral erfasst und übersichtlich dargestellt werden. Über die Aufgabenverwaltung lassen sich interne To-dos direkt aus Kundenanfragen erstellen, Fristen setzen und Verantwortlichkeiten zuweisen. Der integrierte Kalender zeigt Termine, Erinnerungen und Meetings auf einen Blick – auch synchronisiert mit Outlook oder Google.

Im Chat oder Aktivitätsfeed können Teams sich schnell austauschen, ohne auf externe Messenger oder E-Mails ausweichen zu müssen. So bleiben alle Informationen dort, wo sie hingehören: im System. Auch kleine Marketingaktionen oder wiederkehrende Aufgaben lassen sich bereits automatisieren.

Kurz gesagt: Bitrix24 Free bietet einen praxisnahen Funktionsumfang, der den Alltag kleiner Unternehmen spürbar erleichtert. Wer bisher mit Excel oder Outlook gearbeitet hat, wird schnell merken, wie viel Zeit sich durch strukturierte Abläufe und klare Zuständigkeiten sparen lässt.

Kostenlos ist gut – aber nicht grenzenlos

Natürlich stößt auch die kostenlose Version irgendwann an Grenzen. Der verfügbare Speicherplatz von 5 GB reicht für den Einstieg aus, wird bei steigender Dokumentenmenge aber schnell knapp. Auch bei der Automatisierung ist die Free-Version eingeschränkt: Wiederkehrende Aufgaben oder komplexe Workflows lassen sich nur in den höheren Tarifen anlegen.

Funktionen wie E-Mail-Marketing, Telefonintegration, detaillierte Zugriffsrechte oder fortgeschrittene Analysen stehen ebenfalls erst in den kostenpflichtigen Versionen zur Verfügung. Wer also regelmäßige Kampagnen plant, verschiedene Vertriebsteams verwalten oder Berichte automatisiert erstellen möchte, sollte über ein Upgrade nachdenken.

Wichtig ist: Das System bleibt dasselbe. Alle Daten, Strukturen und Prozesse bleiben beim Wechsel erhalten. Bitrix24 wächst mit – technisch und organisatorisch.

Wann sich ein Upgrade lohnt

Ein Upgrade lohnt sich immer dann, wenn aus einzelnen Aufgaben strukturierte Prozesse werden. Das ist meist der Fall, sobald mehrere Mitarbeitende gleichzeitig mit Kundenanfragen, Projekten oder Angeboten arbeiten.

Die kostenpflichtigen Versionen von Bitrix24 bieten erweiterte Automatisierung, unbegrenzte Pipelines, E-Mail- und Telefonintegration, umfangreiche Marketingfunktionen und detaillierte Rechteverwaltung. Auch der Speicherplatz steigt deutlich an. Damit lassen sich Kundenprozesse, interne Abläufe und Kampagnen professionell steuern – und das ohne aufwändige Systemwechsel.

Wer also merkt, dass der Arbeitsalltag zunehmend von Excel-Listen, doppelten Informationen oder fehlenden Erinnerungen geprägt ist, wird den Schritt zu einer erweiterten CRM-Lösung schnell zu schätzen wissen.


Fazit: Kostenlos starten – professionell wachsen

Bitrix24 Free ist kein Lockangebot, sondern ein vollwertiger Einstieg in die Welt des digitalen Kundenmanagements. Die kostenlose Cloud-Version bietet alles, was kleine Unternehmen brauchen, um ihre Kontakte, Aufgaben und Abläufe zentral zu organisieren.

Sie ist einfach einzurichten, intuitiv zu bedienen und bietet einen realistischen Einblick in die Vorteile eines CRM-Systems – ganz ohne Risiko oder langfristige Verpflichtung.

Und wenn Prozesse wachsen, wächst Bitrix24 einfach mit.

Wer also bisher gezögert hat, den Schritt zu einem CRM zu gehen, findet mit Bitrix24 Cloud den idealen Anfang. Gern unterstützen wir Sie dabei, herauszufinden, welche Version zu Ihren Anforderungen passt. Einen ersten Überblick gibt unser Blogbeitrag Bitrix24 im Vergleich: Welcher Tarif passt zu Ihrem Unternehmen?

Firmenmailadresse

Brauchen wir wirklich eine Firmen-E-Mail-Adresse?

Was eine professionelle Mailadresse mit Vertrauen, eRechnung und Sicherheit zu tun hat – und wie Sie ganz einfach den Umstieg schaffen.

„firma2020@web.de“ – darf man das noch?

Natürlich, es funktioniert. Viele kleine Unternehmen und Selbstständige nutzen nach wie vor E-Mail-Adressen von Web.de, GMX oder Gmail für ihre Kommunikation. Die Gründe sind nachvollziehbar: kostenlos, schnell eingerichtet, überall verfügbar.

Aber: Was praktisch begann, wird schnell unübersichtlich – und wirkt nach außen oft unprofessionell.

Spätestens wenn Sie regelmäßig mit Geschäftskunden, Behörden oder Steuerberatern zu tun haben, stellt sich die Frage: Wie seriös wirkt eine Freemail-Adresse wirklich?

Und mit der Einführung der verpflichtenden eRechnung wird es endgültig ernst – denn hier geht’s nicht mehr nur um den Eindruck, sondern auch um technische und rechtliche Anforderungen.

Warum eine professionelle E-Mail-Adresse mehr ist als nur „schick“

Vertrauen beginnt bei der Absenderadresse

Wenn Sie eine E-Mail von info@fliesen-schmidt.de erhalten, wissen Sie sofort: Das ist ein Unternehmen mit Struktur, eigener Domain und einem seriösen Auftritt.
Eine Adresse wie fliesenliebe2021@gmx.de? Eher schwierig.

Gerade neue Kunden und Geschäftspartner achten auf so etwas – oft unbewusst. Die E-Mail-Adresse ist das digitale Firmenschild. Und wer hier professionell auftritt, wird automatisch ernster genommen.

Klare Trennung: privat bleibt privat – geschäftlich bleibt geschäftlich

Wenn Sie Ihre private Gmail-Adresse für alles nutzen, haben Sie vermutlich ein buntes Chaos im Posteingang: Werbung, Kundenanfragen, Rechnungen, Newsletter – alles durcheinander.
Mit einer eigenen geschäftlichen Adresse schaffen Sie Ordnung – und können bei Bedarf auch Kolleginnen und Kollegen gezielt einbinden.

Sie könnten zum Beispiel verschiedene Postfächer oder Weiterleitungen einrichten:

  • rechnung@meinefirma.de für Eingangsrechnungen
  • kontakt@meinefirma.de für allgemeine Anfragen
  • max.mustermann@meinefirma.de für persönliche Kommunikation

So bleibt alles übersichtlich – auch wenn Ihr Unternehmen wächst.

eRechnungen und Empfangsadresse: Warum das technisch relevant ist

Die meisten Unternehmen haben es mittlerweile auf dem Schirm: Die eRechnung wird Pflicht. Seit Anfang 2025 müssen viele Rechnungen elektronisch im strukturierten Format übermittelt werden – sei es als XRechnung oder ZUGFeRD.

Was früher als Zukunftsthema galt, ist jetzt konkrete Realität im Geschäftsalltag. Besonders betroffen: Unternehmen, die mit der öffentlichen Hand arbeiten oder regelmäßig Geschäftskunden beliefern.

Und genau hier zeigt sich ein wichtiger Punkt: Damit eRechnungen zuverlässig empfangen, verarbeitet und archiviert werden können, braucht es eine dedizierte und technisch saubere Empfangsadresse – idealerweise im Format rechnung@ihrunternehmen.de.

Kostenlose Freemail-Adressen wie Gmail, GMX oder Web.de sind dafür nicht geeignet:

  • Sie bieten keine verlässliche Zustellung von XML-Daten
  • Es fehlen wichtige Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen
  • Sie lassen sich nicht professionell in Buchhaltungs- oder Archivsysteme einbinden

Wenn Sie also gerade Ihre Prozesse an die eRechnungspflicht anpassen, sollten Sie das Thema E-Mail-Adresse direkt mitdenken. Mit einer professionellen Firmenadresse schaffen Sie die technische Grundlage – für automatische Regeln, sichere Abläufe und GoBD-konforme Archivierung.

Außerdem erwarten viele ERP- oder Buchhaltungssysteme, dass eRechnungen automatisiert verarbeitet werden können. Das funktioniert nur mit einer passenden technischen Grundlage – etwa Microsoft 365.

Ist das teuer? Was kostet eine Firmen-E-Mail-Adresse wirklich?

Diese Frage hören wir häufig – und die ehrliche Antwort lautet: Nein, es ist nicht teuer.

Wenn Sie heute beispielsweise auf Microsoft 365 Business Premium setzen, erhalten Sie für rund 20 € im Monat pro Nutzer:

  • eine eigene E-Mail-Adresse mit Ihrer Wunschdomain (z. B. info@mein-unternehmen.de)
  • ein sicheres Postfach mit professionellem Spam- und Virenschutz
  • Zugriff auf Outlook, Word, Excel, Teams, OneDrive u. v. m.
  • und zusätzlich: Microsoft Defender – ein umfassender Schutz gegen Phishing, Malware und andere Bedrohungen

Dazu kommen einmalig ein paar Euro für die Registrierung Ihrer Wunsch-Domain. (Dabei unterstützen wir Sie gern 😉)

Im Vergleich zu den Risiken durch Datenverlust, unseriösem Auftritt oder verloren gegangenen Mails ist das ein sehr überschaubarer Aufwand.

Wie funktioniert die Umstellung? Muss ich IT-Profi sein?

Nein – müssen Sie nicht. Wenn Sie möchten, übernehmen wir alles für Sie.

Aber zur Orientierung, hier die wichtigsten Schritte:

    1. Domain sichern
      Zum Beispiel www.mein-unternehmen.de – Ihre künftige Online-Visitenkarte
    2. Microsoft 365 Business Premium bei uns buchen
      Ihr digitales Büro mit Mail, Kalender, Office, Cloudspeicher und vielem mehr
    3. E-Mail-Adressen anlegen & Geräte einrichten
      Wir kümmern uns um alles Technische – von DNS-Einträgen über Postfächer bis zur App auf Ihrem Smartphone
    4. eRechnung-Empfang einrichten
      Wir erstellen eine dedizierte Empfangsadresse (z. B. rechnung@…) und binden diese bei Bedarf direkt in Ihr Buchhaltungssystem ein

    Das alles lässt sich in der Regel innerhalb weniger Stunden umsetzen – ohne großen Aufwand für Sie.

    Fazit: Kleine Änderung, große Wirkung

    Eine professionelle E-Mail-Adresse ist weit mehr als ein kosmetisches Detail – sie ist:

    • ein Baustein Ihrer Außendarstellung
    • eine technische Voraussetzung für eRechnungen
    • ein wichtiger Sicherheitsfaktor im digitalen Alltag
    • und auf lange Sicht kostengünstiger als gedacht

    Sie investieren in Ihre Professionalität – und machen Ihr Unternehmen fit für die Zukunft.

    Bereit für den nächsten Schritt? Wir sind gern für Sie da.

    Ob Sie einfach eine passende E-Mail-Adresse benötigen oder Ihr gesamtes Unternehmen digital modernisieren möchten – wir beraten Sie ehrlich, verständlich und ohne Fachchinesisch.

    👉 [Jetzt kostenlos beraten lassen]
    Oder rufen Sie uns direkt an.

    Win10 Banner

    Windows 10: Supportende naht – das müssen Sie jetzt wissen

    Windows 10 war lange Zeit ein zuverlässiger Begleiter in Büros und Unternehmen. Doch nun rückt das offizielle Supportende näher: Am 14. Oktober 2025 stellt Microsoft endgültig die Sicherheitsupdates und den technischen Support für Windows 10 ein. Höchste Zeit also, um sich rechtzeitig Gedanken über den Wechsel auf Windows 11 zu machen.

    Warum ist das Supportende relevant für Ihr Unternehmen?

    Ohne regelmäßige Sicherheitsupdates ist Ihr Unternehmen deutlich anfälliger für Viren, Schadsoftware und Hackerangriffe. Stellen Sie sich das vor wie eine Haustür, deren Schloss nicht mehr regelmäßig geprüft wird – irgendwann schützt sie nicht mehr zuverlässig vor ungebetenen Gästen. Genau deshalb sollten Sie rechtzeitig handeln und den Übergang zu Windows 11 planen.

    Welche Vorteile bringt Windows 11?

    Der Umstieg lohnt sich nicht nur aus Sicherheitsgründen. Windows 11 bietet zahlreiche Vorteile, die Ihren Arbeitsalltag einfacher und effizienter gestalten:

    • Höhere Sicherheit: Regelmäßige Updates schützen Ihre IT besser gegen Bedrohungen.
    • Bessere Performance: Optimierte Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit erhöhen die Produktivität.
    • Moderne Benutzeroberfläche: Ein frisches und intuitives Design sorgt für eine angenehmere Nutzung.
    • Verbesserte Zusammenarbeit: Neue Funktionen wie Teams-Integration erleichtern die digitale Zusammenarbeit.

    Was ist bei einem Umstieg zu beachten?

    Ein Wechsel von Windows 10 auf Windows 11 bedeutet oft mehr als nur ein Update. Folgende Punkte sollten Sie unbedingt berücksichtigen:

    • Hardwareanforderungen prüfen: Nicht jede bestehende Hardware erfüllt automatisch die Voraussetzungen für Windows 11. Wichtig ist zum Beispiel das Vorhandensein eines TPM-2.0-Chips und eines kompatiblen Prozessors. Nutzen Sie ganz einfach unseren Schnell-Check, wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihre Hardware für Windows 11 bereit ist.
    • Software-Kompatibilität sicherstellen: Ihre vorhandenen Programme und Apps sollten rechtzeitig geprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden.
    • Datenmigration planen: Um Datenverlust vorzubeugen, ist eine sorgfältige Planung und Durchführung der Datenübertragung unverzichtbar.

    In 3 Schritten zum reibungslosen Umstieg

    Um den Umstieg für Sie möglichst stressfrei zu gestalten, empfehlen wir folgendes Vorgehen:

    1. Bestandsaufnahme durchführen
      Prüfen Sie Ihre Hardware- und Software-Ausstattung auf Windows-11-Kompatibilität. Unsere kostenfreie Checkliste hilft Ihnen dabei, nichts zu übersehen.
    2. Individuelle Beratung nutzen
      Buchen Sie bei uns einen kostenfreien Beratungstermin. Wir helfen Ihnen, die richtige Entscheidung für Ihr Unternehmen zu treffen und unterstützen Sie bei Fragen zu Hardware-Upgrades oder notwendigen Anpassungen.
    3. Schrittweise umstellen
      Setzen Sie den Umstieg geplant um, z.B. Abteilung für Abteilung, um Ausfallzeiten minimal zu halten und die Arbeitsfähigkeit Ihres Unternehmens zu gewährleisten.

    Jetzt aktiv werden und entspannt bleiben

    Je früher Sie mit der Planung beginnen, desto reibungsloser gelingt der Umstieg. Nutzen Sie unsere kostenfreie Checkliste und vereinbaren Sie gleich einen unverbindlichen Beratungstermin.

    Lassen Sie uns gemeinsam sicherstellen, dass Ihr Unternehmen optimal aufgestellt ist.

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    Welches d.velop DMS passt zu Ihnen: Cloud, Hybrid oder On-Premise?

    Die Wahl des passenden Dokumentenmanagement-Systems (DMS) ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, da sie die Effizienz und Sicherheit der Geschäftsprozesse maßgeblich beeinflusst. d.velop bietet mit seinen Cloud-, Hybrid- und On-Premises-Lösungen verschiedene Betriebsformen an, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile mit sich bringen. In diesem Beitrag werden die Unterschiede dieser Varianten beleuchtet, um Ihnen bei der Entscheidungsfindung zu helfen.

    Cloud-Betrieb

    Beim Cloud-Betrieb wird das DMS als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet bereitgestellt. Dies ermöglicht den Nutzern den Zugriff auf ihre Dokumente von jedem Ort und zu jeder Zeit, sofern eine Internetverbindung besteht. Ein wesentlicher Vorteil dieser Betriebsform sind die geringen Anfangsinvestitionen, da keine eigene Hardware angeschafft werden muss und die Abrechnung in der Regel über monatliche Nutzungsgebühren erfolgt. Zudem profitieren Unternehmen von automatischen Updates und Erweiterungen, ohne zusätzlichen administrativen Aufwand. Allerdings kann die Abhängigkeit vom Anbieter sowie mögliche Compliance-Herausforderungen, insbesondere bei sensiblen Daten, als nachteilig empfunden werden.

    On-Premises-Betrieb

    Der On-Premises-Betrieb zeichnet sich dadurch aus, dass das DMS auf unternehmenseigenen Servern installiert und betrieben wird. Dies bietet maximale Kontrolle über Daten und Infrastruktur sowie eine hohe Anpassungsfähigkeit an spezifische Unternehmensbedürfnisse. Besonders in stark regulierten Branchen kann dies von Vorteil sein. Allerdings sind die initialen Kosten höher, da Investitionen in Hardware und Software erforderlich sind. Zudem obliegt die Verantwortung für Wartung, Updates und Sicherheitsmaßnahmen dem Unternehmen selbst, was zusätzliche Ressourcen bindet.

    Hybrid-Betrieb

    Der Hybrid-Betrieb kombiniert Elemente des Cloud- und On-Premises-Betriebs. Unternehmen können dabei bestimmte Anwendungen und Daten lokal verwalten, während andere in der Cloud betrieben werden. Dies ermöglicht eine schrittweise Migration in die Cloud und bietet Flexibilität, um sowohl von lokalen als auch von Cloud-basierten Lösungen zu profitieren. Allerdings erfordert diese Betriebsform ein höheres Maß an Integration und Management, was die Komplexität erhöhen kann.

    d.velop Produktfunktionen im Vergleich

    Kriterien für die Wahl der richtigen Betriebsform

    Bei der Entscheidung für die geeignete Betriebsform sollten Unternehmen verschiedene Faktoren berücksichtigen. Dazu zählen das Datenvolumen und die Speicheranforderungen, spezifische Branchen- und Compliance-Vorgaben, die vorhandenen IT-Ressourcen und -Kompetenzen sowie das verfügbare Budget. Zudem ist es wichtig, die langfristige Skalierbarkeit und zukünftige Unternehmensziele in die Überlegungen einzubeziehen.

    Fazit

    Die Wahl zwischen Cloud-, On-Premises- und Hybrid-Betrieb hängt von den individuellen Anforderungen und Zielen Ihres Unternehmens ab. Jede Betriebsform bietet spezifische Vorteile und Herausforderungen. Eine sorgfältige Analyse Ihrer Bedürfnisse sowie eine fundierte Beratung können dabei helfen, die optimale Lösung zu finden.


    Sie sind unsicher, welche Betriebsform am besten zu Ihrem Unternehmen passt? Unsere Experten stehen Ihnen gerne für ein persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung.


    Kontaktieren Sie uns noch heute und entdecken Sie, wie d.velop documents Ihre Geschäftsprozesse optimieren kann. Oder nehmen Sie an einer unserer kostenfreien Info-Veranstaltungen teil.

    SurfaceDock

    Ein Laptop, mehrere Arbeitsplätze – Nahtlos Weiterarbeiten dank Docking-Station

    Stellen Sie sich vor, Sie starten Ihren Tag im Büro, arbeiten konzentriert an Ihrem Desktop-PC mit mehreren Bildschirmen und einer bequemen Tastatur. Am Nachmittag wechseln Sie ins Homeoffice, um flexibler auf private Termine reagieren zu können. Dort wartet jedoch bereits der erste Frustmoment: Ihr Dienst-Laptop hat nicht die gleichen Einstellungen wie der Desktop-PC, einige wichtige Dateien fehlen sogar und das Anstecken der notwendigen Peripheriegeräte wird zur nervenaufreibenden Kabelsuche. Kommt Ihnen das bekannt vor?

    Die Herausforderung des modernen Arbeitsplatzes

    Viele von uns kennen diese Situation nur zu gut: Wir möchten flexibel arbeiten – mal im Büro, mal zu Hause oder unterwegs. Aber oft führt der Wechsel zwischen verschiedenen Geräten wie Desktop-PCs und Laptops zu einem Durcheinander: verschiedene Datenstände, Kabelsalat und unnötiger Zeitverlust. Sicher, Daten können mit OneDrive synchronisiert werden, aber auch das braucht Zeit – und wehe, die Internetverbindung ist langsam. Schon wird das Homeoffice zur Geduldsprobe.

    Die Lösung: Flexibles Arbeiten mit einer Dockingstation

    Die Lösung klingt einfach: ein mobiles Gerät wie ein Laptop oder Tablet, das an die lokale Hardware angeschlossen wird. Doch wie bewältigt man das Problem der begrenzten Anschlussmöglichkeiten und des Kabelchaos?

    Der Schlüssel dazu ist die Dockingstation.

    Was ist eine Dockingstation? Eine Dockingstation ist ein kleines, praktisches Gerät, an das Sie mehrere Geräte gleichzeitig anschließen können: Monitore, Tastaturen, Mäuse, Drucker, Netzwerke – alles über eine einzige Verbindung. Diese Dockingstation bleibt im Büro oder Homeoffice, und Sie verbinden sie einfach mit Ihrem Laptop oder Tablet. Einmal angedockt, haben Sie sofort Zugriff auf Ihre gesamte Arbeitsumgebung.

    Vorteile von Dockingstationen für den flexiblen Arbeitsplatz

    Dockingstationen bieten viele Vorteile, die das Arbeiten an verschiedenen Orten erleichtern:

    • Einheitliche Arbeitsumgebung: Mit nur einem Gerät – Ihrem Laptop oder Tablet – haben Sie überall die gleichen Einstellungen und Daten. Das spart Zeit und vermeidet Ärger mit Synchronisationsprozessen.
    • Anschlussmöglichkeiten für mehrere Geräte: Über eine einzige Verbindung können Sie hochauflösende Monitore, Tastaturen, Mäuse, Headsets und andere Geräte anschließen. Das bedeutet weniger Kabelsalat und mehr Zeit für die wichtigen Dinge.
    • Bessere Ergonomie und höhere Produktivität: Mehrere Monitore erleichtern die Übersicht und das schnelle Wechseln zwischen Anwendungen, was den Arbeitsfluss deutlich verbessert.
    • Einfaches Setup: Einmal eingerichtet, müssen Sie nur noch Ihren Laptop oder Ihr Tablet andocken, und alles ist sofort einsatzbereit – keine zeitraubenden Konfigurationen mehr.
    • Zukunftssicherheit: Je nach Modell können Dockingstationen verschiedene Gerätetypen und -generationen unterstützen, was sie zu einer nachhaltigen Investition macht.
    Lenovo

    Docking-Lösungen von Microsoft, Lenovo und Terra im Vergleich

    Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller Docking-Lösungen für die eigenen Produkte an. Viel haben zusätzlich auch universelle Docks für markenfremde Geräte im Portfolio. In den vergangenen Jahren haben wir vor allem mit den Produkten von Microsoft, Lenovo und terra sehr gute Erfahrungen gemacht. Damit Sie im Produkt-Dschungel den Überblick behalten, finden Sie folgend unsere Empfehlungen für unterschiedliche Anwendungsszenarien.

    Microsoft

    Wer bereits im Microsoft-Ökosystem unterwegs ist, sollte einen Blick auf das Surface Dock 2 werfen. Es ist speziell für die Surface-Reihe entwickelt und erlaubt den Anschluss von bis zu zwei 4K-Monitoren*. Netter Nebeneffekt: Der Laptop oder das Tablet wird gleichzeitig geladen, sodass kein zusätzliches Ladekabel notwendig ist. Auch Internet über LAN, Drucker oder professionelles Headset können angeschlossen werden.

    Die Microsoft-Hardware eignet sich besonders für Nutzer, die keine besonderen Anforderungen an die Grafik oder Prozessor haben. Für Konstruktionsprogramme und Bildbearbeitung sollte man eher auf die Lösungen von Lenovo setzen.

    *Psssst: Es gibt auch Möglichkeiten, mehr als zwei Bildschirme anzuschließen. Dazu sprechen Sie aber besser mit unseren Profis aus Admin-Abteilung 🤓

    Lenovo

    Wer Geräte mit einer höheren Leistungsanforderung benötigt, greift besser zu den Laptops von Lenovo. Die Bandbreite reicht von kleinen, schlanken Geräten mit Touch-Display bis hin zu leistungsstarken „Arbeitstieren“. Für beide Enden der Leistungsskala gibt es ein Dock, welches speziell für ThinkPads konzipiert wurde. Aber auch Nutzer anderer Marken gehen nicht leer aus, denn im Portfolio befindet sich auch eine Docking-Lösung für Fremdgeräte.

    Allerdings sollte beachtet werden, dass der Support über die Garantie hinaus recht preisintensiv sein kann. Daher sollten Nutzer, die auf umfassenden Service Wert legen, diesen Punkt in ihre Entscheidung einbeziehen.

    terra (Wortmann)

    Wer eine ähnliche Leistung wie bei Lenovo sucht, dabei aber besonderen Wert auf einen ausgezeichneten Support legt, ist bei terra gut aufgehoben. Die Hardware aus der deutschen PC-Schmiede Wortmann eignet sich besonders für preisbewusste KMUs. Auch hier wird neben einem Universal-Dock eine Dockingstation speziell für die eigenen Geräte angeboten. Besonders hervorzuheben sind die attraktiven Support-Pakete, die weit über den Standard hinausgehen und maßgeschneiderte Lösungen für jedes Unternehmen bieten.

    Die Docks von Microsoft, Lenovo und terra im Vergleich

    Kriterium

    Microsoft

    Lenovo

    terra (Wortmann)

    Spezialisierung Speziell für Surface-Geräte entwickelt. Geeignet für Nutzer ohne besondere Anforderungen an Grafik oder Prozessor. Geräte für höhere Leistungsanforderungen, geeignet für intensive Anwendungen wie Konstruktionsprogramme und Bildbearbeitung. Geräte mit ähnlicher Leistung wie Lenovo, ideal für preisbewusste KMUs, die Wert auf exzellenten Support legen.
    Docking-Optionen Surface Dock 2, ermöglicht den Anschluss von bis zu zwei 4K-Monitoren und weiteren Peripheriegeräten. Docking-Lösungen für ThinkPads und Fremdgeräte, passend für eine breite Palette von Geräten und Anforderungen. Bietet sowohl Universal-Docks als auch spezielle Dockingstationen für eigene Geräte.
    Monitor-Anschluss Bis zu zwei 4K-Monitore; es gibt Möglichkeiten, mehr anzuschließen (Beratung durch IT-Profis empfohlen). Unterstützt mehrere Bildschirme je nach Docking-Lösung und Gerätemodell. Unterstützt mehrere Monitore, abhängig von Dockingstation und Gerätemodell.
    Support und Service Support über die Garantie hinaus kann teuer sein; umfassender Service muss in die Entscheidung einbezogen werden. Hervorragender Support mit maßgeschneiderten Lösungen, attraktive Support-Pakete über den Standard hinaus.
    Zielgruppe Nutzer im Microsoft-Ökosystem, die keinen hohen Bedarf an Grafik- oder Prozessorleistung haben. Nutzer mit höheren Leistungsanforderungen, z. B. für Konstruktion und Bildbearbeitung. Preisbewusste kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), die Wert auf guten Support legen.
    Bemerkungen Ermöglicht gleichzeitig das Laden des Geräts, kein zusätzliches Ladekabel nötig. Umfassendes Portfolio von leichten Laptops bis zu leistungsstarken Workstations. Deutsche Marke, bekannt für ihre maßgeschneiderten Lösungen und hohe Servicequalität.
    Kompatibilität Surface Dock 2 ist kompatibel mit einer Vielzahl von Surface-Geräten (Surface Pro, Surface Laptop, Surface Book usw.) und unterstützt unterschiedliche Auflösungen und Bildwiederholraten. Nicht kompatibel mit Geräten anderer Marken. Lenovo Docks sind mit einer breiten Palette von Lenovo ThinkPads sowie mit Fremdgeräten kompatibel. Terra Docking-Lösungen sind sowohl für Terra-eigene Geräte als auch für Universalgeräte geeignet.
    Portauswahl 7 Ports inklusive zwei USB-C vorne (15W), zwei USB-C hinten, zwei USB-A, 1-Gigabit Ethernet und Audioanschluss. Verschiedene Konfigurationen mit USB-C, USB-A, Ethernet und mehr, je nach Modell. Mehrere USB-Anschlüsse, Ethernet, Display-Anschlüsse, je nach Modell und Anforderungen.
    Management-Funktionen Unterstützt zentrale IT-Verwaltung wie Firmware-Updates und Sicherheitskontrollen über Windows Management Instrumentation (WMI) und Surface Enterprise Management Mode (SEMM). Verwaltungsfunktionen variieren je nach Dock und Einsatzbereich, weniger spezifische IT-Management-Funktionen. Einfache Verwaltung durch standardmäßige Funktionen und Management-Tools für kleinere Unternehmen.
    Stromversorgung 199W externer Stromversorgung, unterstützt schnelles Aufladen und Wake-on-LAN-Funktionalität. Stromversorgung variiert je nach Modell, unterstützt häufig Aufladung und Netzwerkfunktionen. Ausreichende Stromversorgung für die meisten Geräte, abhängig vom gewählten Dock.

    Fazit: Effizienter und flexibler Arbeiten mit der richtigen Dockingstation

    Zugegeben, wir reden hier von einem konkreten Szenario: mehrere stationäre Arbeitsplätze, ein mobiles Gerät (Laptop oder Tablet) und die Arbeit in der Cloud. Unserer Erfahrung nach ist dieses Setup aber besonders für Nutzer, die regelmäßig im Homeoffice sind, interessant.

    Die Dockingstation ist eine gute Möglichkeit, den Wechsel zwischen unterschiedlichen Arbeitsorten bequem und effizient abzubilden. Kabelsalat, Datensynchronisation und abweichende Einstellungen entfallen, da nur noch ein einziges Gerät im Einsatz ist.

    Die Wahl der Dockingstation hängt dabei stark von den individuellen Anforderungen an die restliche Hardware ab. Microsoft bietet nahtlose Integration für Surface-Nutzer, Lenovo punktet mit leistungsstarken Optionen für anspruchsvolle Anwender, und terra überzeugt mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und starkem Support.

    Wir finden jedenfalls, dass Dockingstationen nicht nur ein nettes Gadget, sondern ein echter Gamechanger für die hybride Arbeitswelt sind.

    Gern konfigurieren wir auch Ihre Arbeitsplätze entsprechend Ihrer individuellen Anforderungen. Sprechen Sie uns einfach an.

    prem tec NL 2404 Phishing V3B

    Neues Phishing-Kit V3B gefährdet Kunden deutscher Banken

    Cyberkriminelle verbreiten derzeit ein gefährliches Phishing-Kit namens V3B, das speziell auf Kunden europäischer Banken abzielt, darunter auch viele namhafte Institute in Deutschland wie Sparkasse, Commerzbank, Deutsche Bank und Hypovereinsbank.

    Was ist das Phishing-Kit V3B?

    V3B ist eine Malware-as-a-Service Lösung, die Cyberkriminellen für eine monatliche Gebühr von 130 bis 450 Euro den Zugriff auf ausgeklügelte Phishing-Werkzeuge ermöglicht. Das Kit enthält vorgefertigte Phishing-Seiten für über 50 Banken, die dem echten Online-Banking-Auftritt täuschend ähnlich sehen. Opfer sollen so dazu gebracht werden, sensible Daten wie Zugangsdaten und Transaktionsnummern (TANs) preiszugeben.

    Besondere Gefahr: Umgehung von Zwei-Faktor-Authentifizierung

    Eine erschreckende Funktionalität erlaubt es den Angreifern sogar, die bei vielen Banken übliche Zwei-Faktor-Authentifizierung auszuhebeln. V3B kann demnach Codes abfangen, die per SMS, App oder PhotoTAN generiert werden. Ein integrierter Live-Chat täuscht zudem eine Kommunikation mit dem Bankmitarbeiter vor, um weitere Daten zu stehlen.

    Funktionsweise des V3B-Kits

    Das V3B-Kit zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit und Anpassungsfähigkeit aus. So bietet es unter anderem Funktionen zur Echtzeitinteraktion mit den Opfern. Sobald ein Benutzer auf eine gefälschte Webseite zugreift, können die Angreifer in Echtzeit reagieren und spezifische Aktionen auslösen, um an sensible Daten wie Login-Informationen oder Einmalpasswörter (OTP) zu gelangen.

    Ein bemerkenswertes Merkmal ist die Fähigkeit, QR-Codes zu generieren und Phishing-Angriffe damit zu orchestrieren. Dies wird oft als „QR-Code-Phishing“ bezeichnet. Darüber hinaus unterstützt das V3B-Kit auch modernere Authentifizierungsmethoden wie PhotoTAN und Smart ID, was es besonders gefährlich macht.

    Wie verbreitet sich V3B?

    Die Verbreitung erfolgt typischerweise durch Phishing-Mails, gefälschte Websites oder Messenger-Nachrichten, die Opfer auf die präparierten Phishing-Seiten locken sollen. Social-Engineering-Taktiken wie gezielte Irreführung durch die Kriminellen kommen hier zum Einsatz.

    Was können Bankkunden tun?

    Um sich vor solchen Phishing-Angriffen zu schützen, sollten Nutzer stets wachsam sein:

    • E-Mail-Absender überprüfen: Stellen Sie sicher, dass E-Mails von legitimen Quellen stammen, bevor Sie auf Links klicken.
    • Keine Informationen auf unbekannten Webseiten eingeben: Seien Sie vorsichtig bei der Eingabe persönlicher Daten auf Webseiten, die Ihnen verdächtig erscheinen.
    • Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) nutzen: Aktivieren Sie, wenn möglich, MFA für zusätzliche Sicherheit.

    Das Bewusstsein für diese Bedrohungen und das Ergreifen geeigneter Vorsichtsmaßnahmen kann erheblich dazu beitragen, sich vor Phishing-Angriffen zu schützen.

    eRechnung

    Von der Papierrechnung zur revisionssicheren eRechnung

    So meistern Sie den Wandel mit Lexware

    Die Digitalisierung bietet viele Vorteile, aber auch Herausforderungen. Besonders bei der Rechnungsstellung und der Archivierung stellt sich oft die Frage, wie man gesetzliche Anforderungen erfüllen kann. Denn ab 2025 müssen Rechnungen zwischen Unternehmen in einem bestimmten elektronischen Format vorliegen, um als „echte“ eRechnung zu gelten.

    Doch keine Sorge, mit der richtigen Vorbereitung lässt sich der Wandel zur eRechnung problemlos meistern – wir zeigen Ihnen wie.

    Was ist eine eRechnung?

    Eine elektronische Rechnung oder eRechnung ist KEIN bloßes PDF-Dokument oder eine eingescannte Papierrechnung, sondern MUSS in einem strukturierten, maschinenlesbaren Format vorliegen. Im Gegensatz zu herkömmlichen PDF-Rechnungen ermöglicht dieses Format die automatische und elektronische Verarbeitung. Ab 2025 sind zugelassene Formate wie XRechnung, ZUGFeRD oder ein anderes EN16931-konformes Format Pflicht für den Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen. Nur so lassen sich die Rechnungsdaten digital verarbeiten und Prozesse automatisieren.

    Vorteile der eRechnung

    • Effizienz: Automatisierte Prozesse sparen Zeit und reduzieren Fehler.
    • Kostenersparnis: Weniger Papierverbrauch und geringere Portokosten.
    • Schnellere Zahlungen: Elektronische Rechnungen können schneller bearbeitet und bezahlt werden.
    • Umweltschutz: Reduzierter Papierverbrauch schont die Umwelt.

    Wie funktioniert die eRechnung in Lexware?

    1. Erstellung: Sie erstellen Ihre Rechnungen wie gewohnt in Lexware und wählen die Option „eRechnung“.
    2. Versand: Über den Auftragsassistenten können Sie die Rechnung im gewünschten elektronischen Format versenden.
    3. Archivierung: Die Rechnung wird automatisch archiviert und ist jederzeit zugänglich.

    Die neuen Fristen im Überblick:

    • Bis 31.12.2024 ist die Erstellung von eRechnungen erlaubt, der Empfänger muss zustimmen
    • Ab 01.01.2025 ist die Erstellung von eRechnungen erlaubt, der Empfänger muss die Rechnung annehmen
    • Ab 01.01.2027 sind Unternehmen mit über 800.000 € Vorjahresumsatz zur eRechnung verpflichtet
    • Ab 01.01.2028 gilt die eRechnungspflicht für alle Unternehmen

    Die Lexware-Lösungen zur eRechnung im Überblick

    Lexware-Produkteannehmenverbuchenerstellenversenden
    Lexware buchhaltung
    (basis, plus, pro, premium)
    Lexware kassenbuch
    Lexware faktura+ auftrag
    (basis, plus)
    ✓*
    Lexware warenwirtschaft
    (pro, premium)
    ✓*
    Lexware handwerk
    (plus, premium)
    ✓*
    Lexware business
    (plus, pro)
    Lexware financial office
    (basis, plus, pro, premium)
    Lexware financial office handwerk premium
    Lexware Office
    *ab Installation des Januar-Updates

    Revisionssichere Archivierung mit Lexware

    Zusätzlich zur eRechnung selbst gelten neue Aufbewahrungspflichten für Rechnungsbelege. So müssen elektronische Rechnungen über zehn Jahre im Originalformat unveränderbar vorgehalten werden. Eine simple Ablage in Desktop-Ordnern ist rechtlich nicht mehr zulässig.

    Die Lösung von Lexware bietet eine revisionssichere, digitale Archivierung gemäß den GoBD-Vorschriften. Dank Aktivitätsprotokoll und Versionierung bleiben die Daten jederzeit verfügbar, nachvollziehbar und unveränderbar. Die Archivierung lässt sich nahtlos in den Rechnungsworkflow integrieren. Eine mobile App ermöglicht überdies den Zugriff auf Belege von unterwegs.

    Die Vorteile der revisionssicheren Archivierung mit Lexware

    • Automatische Belegarchivierung: Ihre Rechnungen werden automatisch archiviert und synchronisiert.
    • Aktivitätenprotokoll: Alle Änderungen werden protokolliert und sind nachvollziehbar.
    • Hohe Datensicherheit: Ihre Daten werden in deutschen Hochsicherheitszentren gespeichert.
    • Volltextsuche und OCR: Schnelle und effiziente Suche nach archivierten Dokumenten.
    • Mobiler Datenzugriff: Zugriff auf Ihre Daten von überall aus per App.

    Intelligentes Dokumentenmanagement mit d.velop

    Besonders komfortabel lässt sich die Belegablage und -archivierung mit der Software d.velop durchführen. Dank Schnittstellen zu gängigen ERP-Systemen und automatischer Dokumentenerkennung werden eingehende Rechnungen direkt zugeordnet und revisionssicher in der digitalen Aktenstruktur abgelegt. Ein besonderes Highlight sind die Workflows und Kollaborationstools zur papierlosen Belegbearbeitung im Team.

    Informieren Sie sich auf unseren kostenlosen Informationsveranstaltungen!

    Klingt alles nach viel Aufwand? So schlimm ist es gar nicht! Wir zeigen Ihnen den Weg zur revisionssicheren Belegablage und eRechnung in unseren kostenfreien Infoveranstaltungen. Unsere Experten geben Tipps zur GoBD-konformen Umsetzung und beantworten all Ihre Fragen rund um die eRechnung.

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    Cloud-Server oder On-Premise-Server? Was gilt es bei der Entscheidung zu beachten?

    Cloud-Server oder On-Premise-Server? Was gilt es bei der Entscheidung zu beachten?

    In der heutigen digitalen Welt stehen Unternehmen vor der Herausforderung, die richtige Serverlösung für ihre Bedürfnisse zu wählen. Dabei müssen sie zwischen Cloud-Servern und On-Premise-Servern abwägen. Aber was bedeuten diese Begriffe überhaupt und welche Vor- und Nachteile haben sie? In diesem Beitrag werden wir uns mit dieser Frage beschäftigen und beleuchten, was es bei der Entscheidung zu beachten gilt.

    Was sind Cloud-Server und On-Premise-Server?

    Bevor wir uns mit den Unterschieden befassen, lassen Sie uns klären, was genau Cloud-Server und On-Premise-Server sind.

    • Cloud-Server: Cloud-Server sind Server, die von einem externen Anbieter betrieben und über das Internet bereitgestellt werden. Unternehmen nutzen Cloud-Server, um ihre Daten und Anwendungen in einer virtuellen Umgebung zu speichern und auszuführen. Diese Server werden in Rechenzentren gehostet, die eine große Anzahl von Servern beherbergen können.
    • On-Premise-Server: Im Gegensatz dazu werden On-Premise-Server direkt im Unternehmen betrieben und verwaltet. Die Hardware und Software befinden sich physisch im Firmengebäude. Unternehmen haben die volle Kontrolle über ihre On-Premise-Server und können diese nach ihren eigenen Anforderungen konfigurieren und warten.

    Vorteile von Cloud-Servern

    1. Flexibilität und Skalierbarkeit: Cloud-Server bieten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Ressourcen schnell und einfach je nach Bedarf anzupassen. Sie können zusätzliche Serverkapazitäten hinzufügen oder reduzieren, ohne neue Hardware kaufen oder installieren zu müssen. Diese Flexibilität ist besonders für Unternehmen wichtig, die saisonale Schwankungen im Geschäft haben oder schnell wachsen möchten.
    2. Kosteneffizienz: Cloud-Server können kosteneffizient sein, da Unternehmen nur für die Ressourcen zahlen, die sie tatsächlich nutzen. Es entfallen Investitionen in teure Hardware und Wartungskosten. Darüber hinaus können Unternehmen durch die Nutzung von Cloud-Servern von den Skaleneffekten des Anbieters profitieren, da dieser die Kosten auf eine große Anzahl von Kunden verteilen kann.
    3. Zugriff von überall: Cloud-Server ermöglichen den Zugriff auf Daten und Anwendungen von überall und jederzeit, solange eine Internetverbindung besteht. Dies erleichtert die Zusammenarbeit zwischen verteilten Teams und erhöht die Flexibilität der Mitarbeiter. Unternehmen können ihren Mitarbeitern den Zugriff auf Unternehmensressourcen von verschiedenen Geräten aus ermöglichen, was die Produktivität steigern kann.

    Vorteile von On-Premise-Servern

    1. Kontrolle und Sicherheit: On-Premise-Server bieten Unternehmen eine höhere Kontrolle über ihre Daten und Sicherheitsmaßnahmen. Die Daten verlassen das Firmengelände nicht, was das Risiko von Datenlecks verringert. Unternehmen können ihre eigenen Sicherheitsrichtlinien implementieren und überwachen, um die Integrität und Vertraulichkeit ihrer Daten zu gewährleisten.
    2. Compliance: Für Unternehmen, die speziellen branchenspezifischen Vorschriften unterliegen, können On-Premise-Server die Einhaltung dieser Vorschriften erleichtern. Da die Daten lokal gespeichert und verarbeitet werden, haben Unternehmen die volle Kontrolle über die Einhaltung von Vorschriften und Standards. Dies kann dazu beitragen, rechtliche Risiken und Haftungsfragen zu minimieren.
    3. Leistung und Latenz: On-Premise-Server können eine bessere Leistung und geringere Latenzzeiten bieten, da die Daten lokal gespeichert und verarbeitet werden. Dies ist besonders wichtig für Unternehmen, die rechenintensive Anwendungen oder Echtzeitkommunikation verwenden. Durch die Reduzierung der Latenzzeiten können Unternehmen die Benutzererfahrung verbessern und die Effizienz ihrer Geschäftsprozesse steigern.
    AspektCloud-ServerOn-Premise-Server
    Flexibilität und SkalierbarkeitSchnelle Anpassung an Ressourcenbedarf möglich, keine Investitionen in Hardware nötig.Begrenzte Skalierbarkeit, erfordert Investitionen in Hardware für Skalierung.
    KosteneffizienzKosten basieren auf tatsächlicher Nutzung, keine Wartungskosten.Höhere Anfangsinvestitionen in Hardware, Wartungs- und Betriebskosten können höher sein.
    Zugriff von überallStandortunabhängiger Zugriff über Internet möglich, erleichtert Zusammenarbeit.Daten und Anwendungen lokal gespeichert, Zugriff von außerhalb des Unternehmensnetzwerks möglicherweise eingeschränkt.
    Kontrolle und SicherheitGeringere Kontrolle über physische Sicherheit, abhängig vom Anbieter.Höhere Kontrolle über physische Sicherheit, volle Kontrolle über Sicherheitsrichtlinien und Zugriffsebenen.
    ComplianceEinhaltung von Compliance-Standards möglicherweise schwieriger, abhängig vom Anbieter.Einfachere Einhaltung von Compliance-Standards durch volle Kontrolle über Daten.
    Leistung und LatenzAbhängig von Internetverbindung und Serverauslastung, potenziell höhere Latenzzeiten.Lokale Speicherung und Verarbeitung führen zu besserer Leistung und geringeren Latenzzeiten.

    Entscheidungskriterien

    Bei der Entscheidung zwischen Cloud- und On-Premise-Servern sollten Unternehmen verschiedene Faktoren berücksichtigen:

    • Unternehmensgröße und -wachstum: Kleine und mittelständische Unternehmen können von der Flexibilität und Skalierbarkeit von Cloud-Servern profitieren, während größere Unternehmen möglicherweise die Kontrolle und Sicherheit von On-Premise-Servern bevorzugen.
    • Budget und Kosten: Cloud-Server können anfangs kostengünstiger sein, da keine Investitionen in Hardware getätigt werden müssen. Langfristig können sich jedoch On-Premise-Server als kosteneffizienter erweisen, insbesondere wenn die Nutzung langfristig hoch ist.
    • Datensicherheit und Compliance-Anforderungen: Unternehmen sollten sicherstellen, dass die gewählte Serverlösung ihren Sicherheits- und Compliance-Anforderungen entspricht, insbesondere wenn sensible Daten verarbeitet werden.

    Fazit

    Die Wahl zwischen Cloud- und On-Premise-Servern ist keine einfache Entscheidung und hängt von den individuellen Bedürfnissen und Anforderungen eines Unternehmens ab. Während Cloud-Server Flexibilität und Skalierbarkeit bieten, punkten On-Premise-Server mit Kontrolle und Sicherheit. Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen und die richtige Lösung für Ihr Unternehmen zu wählen. Letztendlich sollte die gewählte Serverlösung dazu beitragen, die Geschäftsziele zu erreichen und die Effizienz der Unternehmensprozesse zu steigern.